Welches Risiko für die Augen geht von LEDs aus?
Das Leuchtmittel in der Schreibtischlampe im Büro, die Bühnenbeleuchtung beim städtischen Theater oder die Fahrzeugscheinwerfer moderner Autos: viele künstliche Lichtquellen sind heute mit der verbrauchsarmen und keine Wärme erzeugenden Technologie der Licht emittierender Dioden (LEDs) ausgestattet. Das bedeutet auch, dass es vermehrt Beschäftigte dem LED-Licht ausgesetzt sind.
Welches Risiko für die Augen geht von #LED aus?
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Beim ordnungsgemäßen Einsatz geht von LEDs kein Risiko aus
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat im Rahmen des Projekts Photobiologische Sicherheit von Licht emittierenden Dioden (LED) die Gefahren untersucht.
Hier die wichtigsten Ergebnisse
- Werden LEDs bei der Arbeit oder im täglichen Leben ordnungsgemäß eingesetzt, geht von ihnen keine Gefährdung aus.
- LEDs, die Rot- und Gelblicht abgeben, stellen generell keine Gefährdung für die Netzhaut dar.
- Solange man nicht unnötig lang oder oft direkt in einem sehr geringen Abstand in eine LED schaut, stellt auch eine Weiß- und Blaulicht-LED keine Gefährdung für die Netzhaut dar.
- Die untersuchten LEDs konnten maximal der Risikogruppe 2, mittleres Risiko, zugeordnet. Keine wurde in die höchste Gruppe 3 eingestuft.
Die Ergebnisse einer Überprüfung von insgesamt 43 LEDs sind übersichtlich und kompakt im Faltblatt " Licht emittierende Dioden (LEDs) - Photobiologische Sicherheit" zusammengefasst.
Tipps zum Kauf und Umgang mit LEDs
Achten Sie beim Kauf auf die Angabe der Risikogruppe 1-3. Für viele Zwecke reichen bereits LEDs mit einem geringen Risiko (Gruppe 1).
Die negative Wirkung verstärkt sich, wenn im Laufe eines Arbeitstages wiederholt in die LED geschaut wird. Vermeiden Sie es daher auch bei LEDs mit niederem Risiko, in einem sehr geringen Abstand unnötig lange direkt in eine LED zu blicken.
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