11.03.2016 | Probleme, die es früher nicht gab

Tipps gegen den "Handynacken"

Der "Handynacken" - Schmerztabletten sind keine Lösung
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das kann schon mal zu schmerzhaften Verspannungen führen. Dauer-Nutzer von Smartphones und Tablets sind vom "Handynacken" bedroht. Was hilft?

Tipp Nummer 1: Smartphone oder Tablet einfach mal weglegen. Weitere Tipps gibt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Lockerungsübungen helfen gegen Handynacken

Um den Verspannungen und Schmerzen in Schulter und Nacken vorzubeugen, sollten Dauer-Nutzer regelmäßig Pausen einlegen und Lockerungsübungen machen.

Die Lockerungsübungen können zum Beispiel so aussehen: den Kopf von links nach rechts bewegen, die Ohren Richtung Schulter senken und den Kopf nach oben strecken und die Schultern nach unten ziehen.

Als würde ein Kasten Mineralwasser am Nacken hängen

Wird der Kopf um 15 Grad nach vorne geneigt, wirken statt des Kopfgewichts von 4 bis 6 Kilogramm zusätzlich 13 Kilogramm auf den Rücken, erklärt die DGOU.

Bei der Smartphone-Nutzung werde der Kopf aber noch weiter geneigt - meist um die 45 Grad -, sodass Kräfte von mehr als 20 Kilogramm wirken. Das entspreche mehr als dem Gewicht eines Kastens Mineralwasser.

Neben Verspannungen und Schmerzen können auch Kopfschmerzen oder Verschleißerscheinungen die Folge sein. Um gegenzusteuern, sollte man beim Handy-Check nur den Blick anstatt den gesamten Kopf senken. Oder man hält das Gerät höher vor das Gesicht.

Mehr zum Thema "Smartphone und gesundheitliche Auswirkungen"

Smartphone - kleines Gerät mit großer Suchtwirkung
Elektrosmog - sorgloser Umgang nicht zu empfehlen

Schlagworte zum Thema:  Smartphone, Rückenschmerzen

Aktuell

Meistgelesen