FIABCI Prix d´Excellence Germany: Die Sieger stehen fest

Die Sieger des FIABCI Prix d´Excellence Germany 2019 stehen fest: Gold geht an das Metropolenhaus am Jüdischen Museum in Berlin (Wohnen) und an das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg (Gewerbe). Die Projekte haben sich damit für den internationalen Wettbewerb 2020 qualifiziert.

Die Preisverleihung des Wettbewerbs für Projektentwicklungen, der von FIABCI Germany und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ausgelobt wird, fand am 15. November in Berlin statt. Beide Gewinner-Projekte werden als deutsche Beiträge für die nächsten FIABCI Prix d’Excellence International Awards ins Rennen gehen. Die internationalen Preise werden im Mai 2020 auf den Philippinen verliehen.

Die FIABCI Prix d’Excellence Awards bestehen seit 1992 als weltweiter Wettbewerb und werden seit 2014 auch in Deutschland ausgeschrieben. Für den diesjährigen Wettbewerb waren Projekte aus 14 deutschen Städten in den Kategorien Wohnen und Gewerbe eingereicht worden.

FIABCI Prix d’Excellence Germany Award: Ausgezeichnete Projektentwicklungen 2019

Gewinner in der Kategorie "Wohnen" ist das Metropolenhaus am Jüdischen Museum als Teil des neuen Stadtareals in der Südlichen Friedrichstadt Berlins. Im Erdgeschoss des sechsstöckigen Wohngebäudes befinden sich Läden, Gastronomie und nicht-kommerzielle Projekträume, querfinanziert durch den Verkauf der Einheiten in den Obergeschossen.

Letzteres wurde in der Jury-Begründung besonders hervorgehoben: Unter dem Motto "Privateigentum finanziert Gemeinwohl" werde der Grundsatz der Sozialverpflichtung des Eigentums verfolgt. Die Eigentümer der Wohnungen sicherten die ökonomische Basis des Kultur- und Gewerbekonzeptes und "übernehmen langfristig Verantwortung für nachhaltige Stadtentwicklung".

Silber ging in der Kategorie Wohnen an ABE - Alte Bonbonpapierfabrik in Hamburg-Eppendorf. Mit dem FIABCI Prix d’Excellence Germany in Bronze wurde das Projekt "Höchst Neu Erleben" in Frankfurt am Main ausgezeichnet.  

Haus der Bayerischen Geschichte_Regensburg
Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg: Sieger in der Kategorie "Gewerbe"

Sieger in der Kategorie "Gewerbe" ist in diesem Jahr das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Die Herausforderung hier: Die architektonischen Anforderungen eines musealen Betriebes mussten mit den städtebaulichen Restriktionen des UNESCO Welterbes der Regensburger Altstadt in Einklang gebracht werden. "Die umfassende Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Kontext der Regensburger Altstadt sowie der Schaffung des innovativen und interaktivem Museumsbetriebes" habe man gewürdigt, heißt es in der Jury-Begründung.

Silber in der Kategorie "Gewerbe" ging an das Projekt "Landmark7 – Phoenixhof" und Bronze an "my4Walls", beide Gebäude befinden sich in Hamburg.

FIABCI/BFW "Sonderpreis für bezahlbares Bauen" geht nach Neuss

Zum mittlerweile vierten Mal wurde der "FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen" in Kooperation mit dem Bundesbauministerium ausgelobt. Schirmherrin und Staatssekretärin Anne Katrin Bohle verlieh den Preis an das Projekt "Weckhoven" in Neuss. Mit dem "GBH-Sonderpreis Innovation" wurde das "RheinMain CongressCenter" in Wiesbaden ausgezeichnet. Hier würdigte die zwölfköpfige Jury das Energie- und Nachhaltigkeitskonzept in Kombination mit der Nutzerorientierung des Veranstaltungs- und Kongresshauses.

Neben den Preisträgern wurden zudem die besten Projektentwicklungen in einer "FIABCI Prix d´Excellence Official Selection 2019" ausgezeichnet: Bismarck Quartier Düren (Düren), City Gate Nord (Hannover), Colours (Heidelberg), Elements Riedberg (Frankfurt am Main), Urban Garden (Heilbronn), Newtonprojekt Haus 1 (Berlin), Parkend – Die urbane weiße Stadt (Frankfurt am Main), Poing Seewinkel (Poing), Urban Living Köln (Köln), Vilis an der Düssel (Düsseldorf), Wilma Wilhelmsburg (Hamburg) und Wohnungsbau Chamissostraße (Berlin).


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