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Preise für Wohnimmobilien in Ostdeutschland steigen spürbar

Rostock-Warnemünde: Hier steigen die Baulandpreise am deutlichsten
Bild: Steve Weißflog ⁄

Die Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in den neuen Bundesländern sind laut einer TLG-Marktstudie in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Am teuersten sind Eigenheime in Potsdam: Frei stehende Häuser kosten bis zu 650.000 Euro. Wohnbauland ist Rostock am teuersten.

"Ostdeutschland wird für Immobilieninvestitionen damit immer interessanter", sagen Niclas Karoff und Jochen-Konrad Fromme, Geschäftsführer der TLG Immobilien, bei der Vorstellung des Reports "Immobilienmarkt Ostdeutschland 2012", für den rund 2.000 Daten der 22 großen ostdeutschen Städte sowie Berlin untersucht wurden.

In nahezu allen Städten der neuen Bundesländer zeigen sich die Preise für Wohnbauland steigend oder stabil. Die teuersten Lagen außerhalb Berlins finden sich in Rostock. Im Stadtteil Warnemünde müssen bis zu 550 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden. In einfachen Lagen wird in Dresden mit bis zu 130 Euro pro Quadratmeter am meisten verlangt. Im Segment von Wohnlagen mittlerer Qualität führt Potsdam mit Preisen bis Euro pro Quadratmeter.

Flächendeckender Mietanstieg bei Alt- und bei Neubauten

Für Eigenheime werden hingegen in Potsdam die höchsten Preise verlangt. Für frei stehende Häuser sind es bis zu 650.000 Euro, für Reihenhäuser und Doppelhaushälften bis zu 350.000 Euro. Bei den frei stehenden Einfamilienhäusern folgen Dresden (bis 500.000 €) und Jena (bis 470.000 €) auf den Plätzen 2 und 3. Bei den Reihenhäusern und Doppelhaushälften stehen Weimar (bis 290.000 €) und Dresden (bis 250.000 €) an der Spitze.

Wer in den vergangenen zwölf Monaten eine Eigentumswohnung kaufte, musste in nahezu allen Städten tiefer in die Tasche greifen. Am meisten kosten Neubauten in Dresden (1.400-4.400 €/m²) gefolgt von Rostock (1.500-3.600 €/m²) und Potsdam (1.800-3.500 €/m²). Modernisierte Altbauten hingegen sind mit 1.100-3.800 Euro pro Quadratmeter in Potsdam am teuersten, dicht gefolgt von Dresden (900-3.600 €/m²) und mit größerem Abstand Leipzig (700-2.500 €/m²).

Die Analyse der Wohnungsmieten schließlich zeigt einen flächendeckenden Mietanstieg bei Alt- und Neubauten. Dabei bleibt Potsdam das teuerste Pflaster außerhalb Berlins. Wer hier Wohnraum im modernisierten Altbau anmieten will, muss bis zu 10,00 Euro pro Quadratmeter zahlen. Nach Potsdam liegen die Mieten am höchstem in Rostock (modernisierter Altbau 4,00-9,00 €/m²; Neubau 6,85-10,00 €/m²) und in Jena (modernisierter Altbau 6,50-8,50 €/m²; Neubau 6,80-9,20 €/m²).

Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien, Immobiliendienstleister, Immobilienpreis

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