Gesetz


Hochwasser
Hochwasser
Flutkatastrophe

Die Insolvenzantragspflicht wird für von der Flut betroffene Unternehmen ausgesetzt

Das Bundeskabinett will eine Pleitewelle von Unternehmen als Folge der Flutkatastrophe verhindern. Unternehmen, die durch die Überschwemmungen in Not geraten sind, sollen jetzt keinen Antrag auf Insolvenz stellen müssen. Das soll rückwirkend ab 10.7.2021 bis mindestens 31.10.2021 gelten und falls nötig verlängert werden. Das geplante Gesetz orientiert sich an der früheren Corona-Regelung. Hier ein Überblick.

Weltfrauentag 2017: Meilensteine der Frauenförderung
Weltfrauentag 2017: Meilensteine der Frauenförderung
Entwurf

Deutscher Juristinnenbund legt Konzeption für ein Gleichstellungsgesetz vor

Für Vorstände und Aufsichtsräte hat das Führungspositionengesetz eine Frauenquote geschaffen. Ansonsten gibt es in der Privatwirtschaft keine gesetzlichen Regelungen, die für mehr Gleichstellung sorgen. Um eine breite gesellschaftliche und rechtspolitische Diskussion um ein Gleichstellungsgesetz voranzutreiben, hat der Deutsche Juristinnenbund nun ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft vorgelegt.




Round life preserver splashing into water
Round life preserver splashing into water
Insolvenz-Anmeldungspflicht gilt seit Mai wieder

Corona-Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Überschuldung endete zum 30.4.2021

Um eine Insolvenzwelle bei Unternehmen zu vermeiden, wurde die Pflicht zur Insolvenzanmeldung bei pandemiebedingter Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung ausgesetzt und mehrfach verlängert - zuletzt nur bei Überschuldung und letztmals bis zum 30.4. und bei rechtzeitiger, nicht offensichtlich aussichtsloser Beantragung von Unterstützung. Zu einer weiteren Verlängerung konnte sich die Koalition nicht entschließen. Fazit: Die Anmeldungspflicht gilt seit Mai wieder uneingeschränkt.











Schlachter schneidet Fleisch
Schlachter schneidet Fleisch
Kolumne Arbeitsrecht

Nicht gerade appetitlich

Das geplante und sich bereits im Gesetzgebungsverfahren befindende Gesetz zur Verbesserung des Vollzugs im Arbeitsschutz (kurz Arbeitsschutzkontrollgesetz) sieht ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie vor. Die Diskussion, ob ein solches Verbot sinnvoll und rechtlich überhaupt möglich ist, hat unter Experten bereits eingesetzt. Auch unser Kolumnist Alexander R. Zumkeller macht sich seine Gedanken dazu.








Musterfeststellungsklage
Musterfeststellungsklage
260 000 Dieselkäufer können Angebot annehmen

VW-Musterfeststellungsklage: VW und vzbv einigen sich auf ca. 15 % des Kaufpreises

Es ist vollbracht! Nach der VW-Finte, den ersten Vergleich medienwirksam platzen zu lassen, haben die Parteien nun erfolgreich die Vergleichsverhandlungen abgeschlossen, die sie auf Anraten des OLG wieder aufnahmen. Die Dieselkäufer sollen je nach Fahrzeugtyp und -alter zwischen 1.350 und 6.257 EUR, ca. 15 % des von ihnen bezahlten Kaufpreises, erhalten.