Hamburg: Wohnungsmieten steigen langsamer
Die Mieten auf dem Hamburger Wohnungsmarkt sind seit der Erhebung für den Mietenspiegel 2023 langsamer gestiegen als zuvor. Das geht aus der am 9.12.2025 veröffentlichten Neuauflage des Mietenspiegels hervor. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter hat sich demnach innerhalb von zwei Jahren um elf Cent auf 9,94 Euro verteuert – das ist ein Anstieg um 1,12 Prozent. Von 2021 bis 2023 war die Durchschnittsmiete in der Hansestadt um 54 Cent (plus 5,8 Prozent) gestiegen.
Neue Methodik: Median statt Mittelwert
Im neuen Mietenspiegel wurde die Berechnungsmethodik der Mittelwerte angepasst. Bislang wurden die Mittelwerte der Rasterfelder und die Durchschnittsmiete als arithmetisches Mittel der erhobenen Mieten errechnet. In der aktuellen Erhebung wurde erstmals der Median verwendet. Dies ist der Wert, der genau in der Mitte der erhobenen Mieten liegt. Hierdurch soll verhindert werden, dass sich hohe Ausreißer-Werte unverhältnismäßig auf den Durchschnittswert auswirken. Der Median wird durch Ausreißer weniger stark beeinflusst.
Daten wurden neu erhoben
Der Mietenspiegel 2025 ist eine Neuerhebung. Hierfür wurden knapp 47.500 Vermieter und Mieter Hamburger Wohnungen angeschrieben. Der Hamburger Mietenspiegel wird seit 1976 alle zwei Jahre erhoben.
Der Hamburger Mietenspiegel umfasst Wohnungen ohne Preisbindungen, deren Mieten sich innerhalb der vergangenen sechs Jahre verändert haben oder neu vereinbart wurden. Sozialwohnungen mit Mietpreisbindung sowie Bestandsverträge ohne Mietpreisänderung in den vergangenen sechs Jahren werden im Mietenspiegel nicht berücksichtigt.
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