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Mietpreisbremse in Hessen in Kraft

Frankfurt am Main ist eine der Städte in Hessen, in denen die Mietpreisbremse gilt
Bild: MEV Verlag GmbH

Die Mietpreisbremse gilt nun auch in Hessen. Eine entsprechende Verordnung, die die Landesregierung beschlossen hatte, ist in Kraft getreten.

In 16 hessischen Städten und Gemeinden darf die Miete künftig bei einer Neuvermietung nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Das ergibt sich aus der Mietenbegrenzungsverordnung, die am 27.11.2015 in Kraft getreten ist. Neubauten und umfassend sanierte Wohnungen sind von der Mietpreisbremse ausgenommen. Die Verordnung gilt bis zum 30.6.2019.

Hier gilt die Mietpreisbremse in Hessen

Im Einzelnen sind diese Städte und Gemeinden von der Mietpreisbremse in Hessen erfasst:

  • Bad Homburg vor der Höhe (außer Ober-Erlenbach)
  • Darmstadt (außer Arheilgen, Eberstadt und Kranichstein)
  • Dreieich
  • Flörsheim am Main
  • Frankfurt am Main (außer Berkersheim, Eckenheim, Harheim und Unterliederbach)
  • Griesheim
  • Hattersheim am Main
  • Kassel (außer Wolfsanger/Hasenecke)
  • Kronberg im Taunus
  • Marburg
  • Mörfelden-Walldorf
  • Oberursel (Taunus)
  • Offenbach am Main
  • Schwalbach am Taunus
  • Weiterstadt
  • Wiesbaden (außer Igstadt, Medenbach und Naurod)

Eine vollständige Liste aller deutschen Gemeinden, in denen die Mietpreisbremse greift, finden Sie im Top-Thema "In diesen Städten gilt die Mietpreisbremse".

Kappungsgrenze ist schon reduziert

Hessen hat schon eine Bremse im Kampf gegen steigende Mieten: In 30 Städten und Kommunen ist seit dem 18.10.2014 die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in laufenden Mietverhältnissen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren reduziert.

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Schlagworte zum Thema:  Mietpreisbremse, Kappungsgrenze, Mieterhöhung, Mietrecht

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