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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Interview

Pflege, Beruf und Familie: Die Belastung pflegender Angehöriger

Pflegende Angehörige stehen oft vor der Herausforderung, Beruf, Familie und Pflege miteinander zu vereinbaren. Diese Situation kann nicht nur emotional belastend, sondern auch körperlich und mental anspruchsvoll sein. Wie können Unternehmen ihre Mitarbeitenden in dieser besonderen Lebenslage unterstützen? Im Interview mit Clemens Meyer-Holz sprechen wir darüber, welche Anforderungen in diesem Zusammenhang an den Arbeitsschutz und das Betriebliche Gesundheitsmanagement gestellt werden.













PERSONALquarterly Ausgabe 1/2025

Wohlbefinden im Arbeitsleben

Das Thema Wohlbefinden gewinnt für Organisationen an Bedeutung. Die derzeit hohen Krankenstände verdeutlichen, wie wichtig es ist, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Studien zeigen positive Zusammenhänge eines hohen Wohlbefindens mit Engagement, Leistung, Kreativität und Innovationsfähigkeit. Ein hohes Wohlbefinden stärkt die Mitarbeiterbindung und trägt zur Arbeitgeberattraktivität bei. Die Forschung zeigt, dass strukturelle Maßnahmen wirksam sind. Mehr dazu in dieser Ausgabe.















Studie zu „personenbezogenen Dienstleistungen“

So denken die Beschäftigten über ihre Arbeit und ihre Gesundheit

Die personenbezogenen Dienstleistungen repräsentieren sehr unterschiedliche Berufe, die Pflege gehört hierzu genauso wie die Lehrberufe. Was aber sind ihre gemeinsamen Arbeitsmerkmale und wie bewerten die Beschäftigten dieser Branchen ihre Gesundheit und Arbeitszufriedenheit? Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die wichtigsten Umfragen der vergangenen Jahre analysiert und die Ergebnisse nun präsentiert.


Ruhepausen

Fast ein Drittel der Arbeitnehmer hält gesetzliche Pausenzeiten nicht ein

Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Beschäftigte nicht ohne Pause arbeiten. Nahezu ein Drittel aller Beschäftigten bekommt aber in der betrieblichen Realität nicht die gesetzlich geforderten Pausenzeiten. Das zeigt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Besonders betroffen sind Beschäftigte im Gesundheitssektor und im öffentlichen Dienst.

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Neue Arbeitsformen

Digitalisierung und Homeoffice: IGA-Barometer gibt Einblicke ins Stimmungsbild

Der IGA-Barometer 2022 hat die Auswirkungen der Digitalisierung und den Wandel hin zu mobilen Arbeitsformen beleuchtet. In einer repräsentativen Umfrage wurden 2.000 Beschäftigte zu ihrer Einschätzung der Arbeit, Handlungsspielräumen, Work-Life-Balance und arbeitsbezogenen Belastungen befragt. Die Ergebnisse bieten einen detaillierten Überblick und unterstützen die Entwicklung gezielter Präventionsmaßnahmen.


Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung

Erfahrung zählt: Ältere Beschäftigte als Gewinn für die Arbeitswelt

Der demografische Wandel bringt große Herausforderungen im Arbeitsleben mit sich. Allein wegen des Fachkräftemangels können Unternehmen auf ältere Beschäftigte nicht verzichten – und sie sollten es auch nicht. Andernfalls würden wertvolle Ressourcen ungenutzt bleiben. Eine altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung nutzt die besonderen Stärken älterer Arbeitnehmer und kompensiert ihre Defizite.


Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Empfehlungen für gute hybride Bildschirmarbeit veröffentlicht

Hybride Arbeit beschreibt die Mischung aus Präsenzarbeit und mobiler Arbeit. Sie kann die Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern, insbesondere für Beschäftigte mit Beeinträchtigungen oder nach längerer Arbeitsunfähigkeit. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat dazu Empfehlungen für eine sichere und gesunde hybride Bildschirmarbeit veröffentlicht.


Berufsbedingt Erschöpfung

Burnout und Boreout: Erschöpfung braucht eine differenzierte Betrachtung

Berufsbedingte Erschöpfung ist ein komplexes Phänomen, das sowohl durch Über- als auch Unterforderung entstehen kann. Während Boreout aus anhaltender Unterforderung resultiert und zu Desinteresse führt, wird Burnout durch ständige Überlastung verursacht. Dabei betrifft Erschöpfung im Job nicht nur die junge Generation unter 40 Jahren, sondern junge und ältere Beschäftigte gleichermaßen. Unternehmen sind gefordert, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die das Wohlbefinden fördern und berufsbedingte Erschöpfung frühzeitig erkennen lassen.



Erwerbstätigenbefragung

iga.Barometer 2022 zeichnet positives Bild der Arbeitswelt

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hat ihr iga.Barometer 2022 veröffentlicht. Die repräsentative Befragung gibt einen Überblick über die Arbeitsbedingungen und das Wohlbefinden von Erwerbstätigen in Deutschland. Befragt wurden 2.000 Beschäftigte zu ihrer Einschätzung der Arbeit, Handlungsspielräumen, Work-Life-Balance und arbeitsbezogenen Belastungen. Die Ergebnisse unterstützen die Entwicklung gezielter Präventionsmaßnahmen und unter anderem nach Geschlecht, Altersgruppen und Branchen. 


Betriebliches Eingliederungsmanagement

Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres mindestens sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt, muss der Arbeitgeber ihnen ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anbieten. Die Teilnahme ist für die Beschäftigten freiwillig. Das BEM hat zum Ziel, durch geeignete Maßnahmen zur Gesundheitsprävention das Arbeitsverhältnis möglichst dauerhaft zu erhalten. Lesen Sie mehr zu Ablauf, Struktur und dem BEM in der Praxis.

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Tag des Schlafes am 21. Juni

"Powernap" im Büro für gesündere und produktivere Beschäftigte

In der japanischen Arbeitskultur wird das kurze Büroschläfchen „Inemuri“ genannt und ist gesellschaftlich nicht nur akzeptiert, sondern sogar positiv angesehen. Könnte dieses „Power-Napping“ auch für westliche Unternehmen wegweisend sein? Ein schwedischer Einrichtungskonzern hat das japanische Mittagsschläfchen bereits in sein betriebliches Gesundheitsmanagement integriert.



BAuA-Arbeitszeitbefragung 2024

Auswirkungen der Arbeitszeiterfassung auf die Gesundheit von Beschäftigten

Die Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von 2019 und des Bundesarbeitsgerichts (BAG) von 2022 verpflichten Arbeitgeber, die tägliche Arbeitszeit systematisch zu erfassen. Neben der Überwachung von Überstunden und die Entlohnung der Beschäftigten, spielt die Arbeitszeiterfassung auch eine zentrale Rolle für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das zeigen auch aktuelle Zahlen aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2023.


DGB-Index Gute Arbeit

Mangelhafter Arbeitsschutz im Dienstleistungssektor

Eine aktuelle Untersuchung von ver.di in Zusammenarbeit mit dem DGB-Index Gute Arbeit wirft ein alarmierendes Licht auf die Zustände des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Dienstleistungssektor. Die 17. Ausgabe der ver.di-Arbeitsberichterstattung unter dem Titel "Arbeitsbelastung hoch, Arbeitsschutz mangelhaft" offenbart eine besorgniserregende Vernachlässigung der Sicherheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten.








Bedeutung von Schlaf

Die unterschätzte Ressource: Schlaf als Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Schlaf ist mehr als nur eine Ruhephase: Er ist ein fundamentaler Bestandteil der menschlichen Gesundheit und spielt eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit im Berufsleben. In einer Ära, in der Stress und ständige Erreichbarkeit den Alltag dominieren, wird die Bedeutung eines erholsamen Schlafes oft unterschätzt. Für Führungskräfte und Verantwortliche im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) bietet sich hier eine wichtige Aufgabe: die Förderung der Schlafgesundheit ihrer Belegschaft.




Nichtvisuelle Lichtwirkung

Gesundheitswirkung von Beleuchtung am Arbeitsplatz

Licht ist in allen Arbeitsbereichen ein wichtiger Produktivitäts- und Sicherheitsfaktor, aber auch eine wesentliche Grundlage für die Gesundheit der Beschäftigten. Neue Erkenntnisse über die nichtvisuellen und biologischen Wirkungen von Beleuchtung auf den Menschen sollten daher noch mehr als bislang von aktuellen Normen berücksichtigt werden. Technische Möglichkeiten zur Umsetzung einer Beleuchtung, die dem Biorhythmus von Beschäftigten gerecht werden, sind bereits zahlreich vorhanden.