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Angebote zum Tag der Rückengesundheit

Kleine Übungen am Arbeitsplatz beugen Verspannungen vor.
Bild: Haufe Online Redaktion

Rückenschmerzen sind die Ursache von mehr als jeder zehnten Krankschreibung deutscher Arbeitnehmer. Am heutigen Tag der Rückengesundheit stehen deshalb Aufklärung über die Therapie und Prävention von Rückenbeschwerden im Fokus der Gesundheitsexperten. Wir zeigen Angebote für Unternehmen.

Das diesjährige Motto „Ergodynamik – bringen Sie Ihren Alltag in Bewegung!“ des bundesweiten Aktionstags zur Rückengesundheit soll dazu auffordern, das eigene Leben aktiv zu gestalten, auf ein bewegtes, ergonomisches Arbeits- und Freizeitumfeld zu achten und monotone Körperhaltungen zu vermeiden. Dabei finden sich auch Tipps, wie Personalverantwortliche und Gesundheitsmanager in Unternehmen ihre Mitarbeiter zu einer rückenbewussteren Arbeitsweise anhalten können. 

Alliance Global Assistance: Rückencoaching zum Kennenlernen

Philips und Allianz Global Assistance bieten zum Tag der Rückengesundheit mittelständischen Unternehmen drei Kennenlern-Pakete für ein professionelles Rückencoaching für zehn, 25 oder 50 Teilnehmer zum Testen an.

Ziel des Rückencoachings ist es, den Lebensstil und das Selbstmanagement der teilnehmenden Mitarbeiter zu verbessern und das neu erlernte Gesundheitsverhalten langfristig in den Alltag zu integrieren.

Das regelmäßige Coaching am Telefon spielt dabei eine zentrale Rolle: Im Rahmen des Zwölf-Wochen-Programms vereinbart der Coach mit dem Teilnehmer konkrete Verhaltensziele für mehr Aktivität und weniger Rückenschmerzen. Er motiviert bei der nachhaltigen Umsetzung der Ziele, gibt fachliche Informationen und vermittelt praktische Übungen. Innovative Technologie von Philips hilft bei der natürlichen Schmerzreduzierung vorhandener Rückenschmerzen. „Philips Blue Touch“ unterstützt mithilfe von blauem Licht und Wärme die Durchblutung der Muskeln zur Vermeidung neuer Schmerzen. Das Produkt wird über eine eigene App gesteuert, die gleichzeitig die Nutzung misst.

Die Kombination aus allen drei Komponenten soll dem Mitarbeiter helfen, ein Bewusstsein für die Auslöser der Schmerzen zu entwickeln – und so die Basis dafür schaffen, gemeinsam mit dem Coach individuelle Maßnahmen zu erarbeiten. Die Geräte bleiben nach Programmende bei den Teilnehmern, damit sie ihre neuen Verhaltensweisen kontinuierlich fortführen können.

www.health-motivator.de

Online-Fitnessprogramm der Aktion gesunder Rücken

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V, die den Tag der Rückengesundheit mitorganisiert, bietet Sonderkonditionen am Präventionstag für ihr Online-Fitnessprogramm an. Wer sich heute zum Online-Fitnessprogramm „AGR-Coach.de“ anmeldet, kann das Programm acht Wochen (anstatt vier Wochen) kostenlos testen. Zusätzlich erhält er in diesem Zeitraum täglich das „Fünf Minuten Rückentraining“ mit Informationsvideos über den Rücken, Risiken im Alltag und vorbeugende Maßnahmen.

www.pur-life.de/co/agr

AOK: Rückenaktiv im Job

Neben der Überanstrengung durch körperliche Arbeit belasten ungünstige Arbeitsplatzverhältnisse die Wirbelsäule. Stundenlanges Starren auf einen Bildschirm, langes Sitzen in immer gleicher Körperhaltung - all das beansprucht das Kreuz. Infos für einen "Rückengerechten Arbeitsplatz" gibt es bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung der AOK. Mit dem Online-Programm "Rückenaktiv im Job" bietet die AOK außerdem ein interaktives Onlineprogramm, das die Rückengesundheit von Arbeitnehmern fördern soll.

"Rückenaktiv im Job"

Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse

Zum Tag der Rückengesundheit veröffentlichte die Techniker Krankenkasse (TK) erste Vorab-Daten aus ihrem jährlich erscheinenden Gesundheitsreport. Die aktuelle Auswertung zeigt, dass Rückenbeschwerden auch im vergangenen Jahr für hohe Fehlzeiten sorgten. Von den 15,4 Tagen, die die TK-versicherten Erwerbspersonen 2015 durchschnittlich krankgeschrieben waren, entfielen fast zehn Prozent (1,4 Tage) allein auf Rückenbeschwerden. Hochgerechnet auf die über 43 Millionen Erwerbspersonen in der Bundesrepublik ergibt das über 60 Millionen Fehltage.

Haupteinzeldiagnose unter den Rückenproblemen ist laut TK die sehr unspezifische Diagnose "Rückenschmerzen", die allein die Hälfte der Beschwerden, also 0,8 Tage pro Kopf, ausmachen. Rückenschmerzen belegten damit 2015 Platz drei der Hauptursachen von Krankschreibungen, hinter den Atemwegsinfektionen und depressiven Episoden.

Insgesamt waren Frauen mit 17,2 Tagen im Schnitt über drei Tage mehr krankgeschrieben als Männer (13,9 Tage). Sie sind von nahezu allen Diagnosen mehr betroffen als Männer. Rückenbeschwerden gehören zu den wenigen Erkrankungen, von denen beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sind. Bei einer rückenbedingten Krankschreibung fallen Frauen mit einer Falldauer von 18 Tagen im Mittel gut einen Tag länger aus als Männer (16,9 Tage).

Der vollständige Bericht erscheint im Juni 2016. Der Report 2015 steht unter www.tk.de zum kostenlosen Download

Haufe Online Redaktion

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