Mietpreisbremse in Brandenburg

In Brandenburg gilt seit dem 1.1.2016 die Mietpreisbremse. In Potsdam sowie 30 weiteren Städten und Gemeinden ist die zulässige Miete bei neuen Wohnungsmietverträgen damit der Höhe nach begrenzt.

In 31 Städten und Gemeinden in Brandenburg darf die Miete bei einer Neuvermietung nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Das ergibt sich aus der Mietpreisbegrenzungsverordnung, die am 1.1.2016 in Kraft getreten ist.

Neubauten und umfassend sanierte Wohnungen sind von der Mietpreisbremse ausgenommen. Die Regelung ist bis Ende 2020 befristet.

Nachtrag 19.2.2021: Die Mietpreisbremse in Brandenburg soll rückwirkend zum 1.1.2021 verlängert werden. Allerdings sieht der Entwurf der neuen Verordnung eine Reduzierung des Geltungsbereichs auf diese 19 Städte und Gemeinden vor: Birkenwerder, Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde, Falkensee, Glienicke/Nordbahn, Gosen-Neu Zittau, Großbeeren, Hohen Neuendorf, Hoppegarten, Kleinmachnow, Mühlenbecker Land, Neuenhagen bei Berlin, Panketal, Potsdam, Schöneiche bei Berlin, Schulzendorf, Stahnsdorf, Teltow und Woltersdorf.

Hier gilt die Mietpreisbremse in Brandenburg

Im Einzelnen sind diese Städte und Gemeinden von der Mietpreisbremse in Brandenburg erfasst:

  • Ahrensfelde
  • Bernau
  • Birkenwerder
  • Blankenfelde-Mahlow
  • Dallgow-Döberitz
  • Eichwalde
  • Erkner
  • Falkensee
  • Glienicke/Nordbahn
  • Großbeeren
  • Hennigsdorf
  • Hohen Neuendorf
  • Hoppegarten
  • Kleinmachnow
  • Königs Wusterhausen
  • Mühlenbecker Land
  • Neuenhagen
  • Nuthetal
  • Oranienburg
  • Panketal
  • Petershagen/Eggersdorf
  • Potsdam
  • Rangsdorf
  • Schönefeld
  • Schöneiche
  • Schulzendorf
  • Teltow
  • Velten
  • Wildau
  • Werneuchen
  • Zeuthen

Eine nach Bundesländern sortierte Liste aller deutschen Gemeinden, in denen die Mietpreisbremse gilt, finden Sie im Top-Thema "In diesen Städten gilt die Mietpreisbremse".

Kappungsgrenze ist schon reduziert

Brandenburg hat schon eine Bremse im Kampf gegen steigende Mieten: In 30 Städten und Kommunen ist seit dem 1.9.2014 die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in laufenden Mietverhältnissen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren reduziert.

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