News 19.05.2022 Elektronischer Rechtsverkehr

Ein Rechtsanwalt muss in einer verwaltungsgerichtlichen Angelegenheit Schriftsätze auch dann in elektronischer Form einreichen, wenn er in eigener Sache tätig wird. Dies gilt jedenfalls dann, wenn er formal in seiner Eigenschaft als Anwalt auftritt.mehr

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News 25.03.2022 Zivilprozessrecht

Zum wiederholten Mal hat das BVerfG eine im Eilverfahren ohne Anhörung des Gegners erlassene Entscheidung des LG Berlin wegen Verletzung des grundrechtsgleichen Rechts auf prozessuale Waffengleichheit aufgehoben.mehr

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News 25.02.2022 Dieselskandal

VW-Diesel-Käufer haben 10 Jahre Zeit zur Geltendmachung von Restschadenersatzansprüchen. Der BGH hat die wesentlichen noch offenen Fragen zur Einrede der Verjährung durch VW beantwortet.mehr

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News 21.02.2022 Internationales Privatrecht

Versäumt ein vor einem kroatischen Gericht Beklagter dort die Rüge der internationalen Zuständigkeit, steht dies nicht der Anerkennung des Titels in Deutschland entgegen.mehr

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News 20.01.2022 Wiedereinsetzung

Mit dem Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist sind die Gründe für die benötigte Fristverlängerung zu nennen. Ohne Angabe von Gründen darf das Berufungsgericht davon ausgehen, dass der Rechtsstreit verzögert werden soll.mehr

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News 16.12.2021 Ehrverletzende Äußerung in einem Anwaltsschreiben

Wird die Unterlassung begehrt, eine bestimmte Äußerung zu tätigen, dann ist es für die Bemessung des Beschwerdewertes in der Berufungsinstanz nicht nur von Bedeutung, welche Breitenwirkung die Äußerung entfaltet, sondern auch, welche Wirkungen sie auf den Kläger selbst hat.mehr

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News 24.11.2021 Elektronische Rechtsverkehr

Die Verwaltungsgerichtsbarkeit in Nordrhein-Westfalen schreitet in der Digitalisierung voran. Seit November 2021 werden dort an allen Verwaltungsgerichten und am Oberverwaltungsgericht die Akten ausschließlich elektronisch geführt. mehr

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News 11.11.2021 Priorität eines Pilotverfahrens ignoriert

In einer Grundsatzentscheidung hat das OLG Braunschweig dem Beklagten eines zivilrechtlichen Pilotverfahrens wegen überlanger Verfahrensdauer einen Entschädigungsanspruch in Höhe von ca. 6.500 Euro zugesprochen. Der im Gesetz vorgesehene Regelbetrag war nach der Entscheidung des OLG im konkreten Fall deutlich zu erhöhen.mehr

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News 18.10.2021 RDG-Verstoß

Der Rechtsdienstleister „Myright“ vertrat ausländische Diesel-Käufer gegen VW und ließ sich von ihnen mögliche Regressforderungen abtreten. Das LG Braunschweig sieht hier einen Verstoß gegen das RDG: Die Inkassolizenz ermächtigt nicht zur Klage aus Rechten ausländischer Käufer in Deutschland. Das OLG Braunschweig hat die erstinstanzliche Entscheidung nun bestätigt.mehr

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News 15.10.2021 Beschwerde beim BFH

Berücksichtigt eine finanzgerichtliche Urteilsbegründung ein wesentliches Parteivorbringen nicht, so liegt darin ein wesentlicher Verfahrensmangel, der zur Aufhebung des Urteils führt: Gemäß § 105 Abs. 2 Nr. 5 FGO sei ein finanzgerichtliches Urteil zwingend mit Entscheidungsgründen zu versehen.mehr

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News 06.10.2021 Anspruch auf rechtliche Gehör

Berücksichtigt eine zivilgerichtliche Urteilsbegründung wesentliches Parteivorbringen nicht, liegt darin eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und führt zur Aufhebung des Urteils. Es ging um eine außergerichtliche anwaltliche Tätigkeit in einer von einem Polizeifahrzeug verschuldete Verkehrsunfallsache.mehr

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News 17.09.2021 BGH

Sind der zuständige Richter und ein Verfahrensbeteiligter Mitglieder eines Spruchkörpers desselben Gerichts, dann kann dies die Besorgnis der Befangenheit begründen. Ein Befangenheitsgrund besteht aber dann nicht mehr, wenn der Verfahrensbeteiligte bereits in den Ruhestand getreten ist.mehr

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News 31.08.2021 Ermessen oder unzulässiger Grundrechtseingriff?

Ein Gericht kann für die Teilnahme an Verhandlungsterminen auch bei vollständig geimpften Prozessbeteiligten, Zeugen, Sachverständigen, Anwälten und Zuschauern die Vorlage tagesaktueller negativer Tests fordern. Diese Pandemie-Entscheidung zur sitzungspolizeiliche Generalklausel traf das OLG Celle.mehr

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News 25.08.2021 BGH zu Anwaltskosten im Schlichtungsverfahren

Die Anwaltskosten, die in einem vorgeschalteten obligatorischen Güteverfahren entstehen, sind im späteren Rechtsstreit nicht erstattungsfähig. Es handelt sich nicht um Kosten, die der Vorbereitung des Rechtsstreits dienen.mehr

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News 18.08.2021 BMJV-Projekt „Digitale Klagewege“

Vieles ist schon online möglich - bald auch die Klage bei Gericht?! Das BMJV hat mit "Tech4Germany" ein Projekt gestartet, um hierfür eine Software-Lösung zu erarbeiten. Die Online-Zugänge sollen für Bürger das Durchsetzen kleiner Forderungen erleichtern und die teils noch in den Kinderschuhen steckende Digitalisierung der Gerichte steigern.mehr

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News 12.08.2021 Belehrungspflicht bei Aussichtslosigkeit

Endet die Berufung mit einer Entscheidung, kostet dies den Unterliegenden 4,0 Gerichtsgebühren, doppelt so viele wie bei vorheriger Rücknahme. Entsprechende Beratung des Mandanten durch den Prozessbevollmächtigten ist gefragt, umso mehr, wenn zuvor ein richterlicher Hinweis zur beabsichtigten Entscheidung ergeht. Wie sieht es aus, wenn eine Rechtschutzversicherung involviert ist?mehr

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