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Tipp der Redaktion: Hinweispflicht auf "Faire Integration" beachten


Tipp der Redaktion: Beratungsangebot Faire Integration

Ob neue Studienerkenntnisse, hilfreiche Tools und Angebote oder spannende Fachbücher: An dieser Stelle gibt unser Redaktionsteam immer wieder Impulse, Denkanstöße und Praxistipps an Personaler und Führungskräfte weiter. Heute mit Informationen zum neuen Beratungsangebot "Faire Integration" für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten und den entsprechenden gesetzlichen Hinweispflichten für Arbeitgeber.


Tipp von Melanie Rößler, Redakteurin Personalmagazin

Faire Integration – Hinweispflicht auf Beratungsangebot beachten: Zum 1. Januar 2026 haben die Beratungsstellen "Faire Integration" auf Grundlage von § 45 Aufenthaltsgesetz ihre Arbeit aufgenommen. Gleichzeitig besteht seit dem 1. Januar für Arbeitgeber die Pflicht, auf dieses Beratungs- und Informationsangebot hinzuweisen, wenn sie Drittstaatsangehörige in Deutschland einstellen wollen (§ 45c AufenthG). Hierzu stellt "Faire Integration" ein Merkblatt für Arbeitgeber sowie  Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch, Ukrainisch und Russisch zur Verfügung.

"Faire Integration" ist ein Beratungsangebot für Drittstaatsangehörige zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Die Beratungsstellen vermitteln Drittstaatsangehörigen Kenntnisse über die eigenen Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis und unterstützen sie dabei, sich vor Ausbeutung und Benachteiligung im Arbeitsverhältnis zu schützen. Von diesem Schutz profitieren auch einheimische Beschäftigte, indem unfairer Wettbewerb durch unangemessene Arbeitsbedingungen, insbesondere durch Lohndumping, verhindert wird. Das Beratungsangebot ist unentgeltlich, mehrsprachig und richtet sich sowohl an Drittstaatsangehörige im Inland, als auch an Drittstaatsangehörige, die sich noch im Ausland befinden, aber in Deutschland arbeiten möchten. Weitere Informationen finden Arbeitgeber auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Einen Leitfaden und Tipps zum Recruiting im Ausland erhalten Sie in unserem Beitrag "Internationale Fachkräfte einstellen".


Tipp von Gregory Rech, Redakteur mit Schwerpunkt Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Den Job-Futuromat nutzen, um Chancen zu erkennen: Wie automatisierbar ist Ihr Job – oder der Ihres Kollegen? Der "Job-Futuromat" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hilft Ihnen, das herauszufinden. Das Online-Tool zeigt, wie stark einzelne Tätigkeiten durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz automatisiert werden können – und schlägt außerdem passende Weiterbildungen für den jeweiligen Beruf vor.

Mehr zu den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins. Dort erfahren Sie, warum KI nicht vom Denken befreit und wie sich die Technologie strategisch in der Organisation verankern lässt. Welche Beschäftigungseffekte durch die Digitalisierung und KI zu erwarten sind, hat Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) in Ludwigshafen analysiert und für uns zusammengefasst.


Tipp von Katharina Schmitt, Redakteurin und BGM-Expertin 

Geballtes Wissen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement: Sammelbände mit Praxisbezug sind etwas Besonderes – sie vereinen vielfältige Perspektiven zu einem Thema und bieten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Einblicke. Sie sind ideal für alle, die sich inspirieren lassen und gleichzeitig fundiertes Wissen und konkrete Handlungsimpulse erhalten möchten. Einen solchen Sammelband haben nun Prof. Dr. Volker Nürnberg, BWL-Professor für Gesundheitsmanagement, und Dr. Ute Wiedemann, Mitglied des Vorstands der DAK-Gesundheit, herausgegeben. Ihr neues Fachbuch "Gesunde Arbeit, starker Betrieb" vereint das Wissen von 42 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Unternehmen verschiedener Branchen zu einem umfassenden Leitfaden für zeitgemäßes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Beleuchtet werden zentrale Themen wie psychische Gesundheit am Arbeitsplatz oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz. Das 300 Seiten starke E-Book wird auf der Webseite der DAK zum kostenlosen Download angeboten.

Welchen Stellenwert Gesunde Führung in Unternehmen in Deutschland hat, geht aus den Ergebnissen der Arbeitgeber­studie "Whatsnext BGM 2025" hevor, an der auch das Personalmagazin beteiligt ist. In unserem Beitrag lesen Sie, inwieweit es ein Versäumnis ist, wenn BGM nicht als strategischer Hebel zur Produktivitäts- und Leistungssteigerung betrachtet wird, sondern alleine als Instrument zur Mitarbeitermotivation, und wie Arbeitgeber diesen kreislauf durchbrechen können.


Tipp von Melanie Rößler, Redakteurin Personalmagazin

Impulse für die "Arbeit an der Zukunft": Die Zukunft der Arbeit auch für kommende Generationen aktiv zu gestalten, gehört zu den zentralen Aufgaben von Personalverantwortlichen und HR-Managern - oder wie Hans Rusinek im Personalmagazin schrieb: "Die Zukunft der Arbeit ist die Arbeit an der Zukunft". Dazu gehört, mögliche Zukunftsszenarien zu antizipieren, um das eigene Unternehmen und seine Mitarbeitenden darauf vorzubereiten. Es gilt aber auch, jungen Menschen Orientierung zu geben bei Berufswahl, Berufseinstieg und Karriereplanung.

Ein neues kostenloses E-Book liefert dafür wertvolle Impulse. 155 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft haben daran mitgewirkt und sich dieselben vier Fragen gestellt: Wie würdest Du jungen Menschen erklären, was Du beruflich machst? Was würdest Du jungen Menschen im Hinblick auf die Arbeitswelt empfehlen und wovon würdest Du ihnen abraten? Was wird Deiner Meinung nach in den nächsten fünf bis zehn Jahren die Arbeitswelt in Deutschland prägen? Wie schätzt Du die Bedeutung von Technologie für die Zukunft der Arbeit in Deutschland ein?  Das E-Book mit dem Titel "Zukunft der Arbeit an der Zukunft", herausgegeben von Jens und Katharina Nachtwei, kann HR als Quelle dienen, um Programme zur Nachwuchsgewinnung, Berufsorientierung oder internen Weiterbildung inhaltlich anzureichern. Nutzen Sie das E-Book als kompakten Überblick über kommende Trends oder als Gesprächsanstoß für Ihre Personalentwicklung und Führungsteams.


Tipp von Gregory Rech, Redakteur mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Digitale Tools einsetzen, um KMU nachhaltiger zu machen: Das Ziel, nachhaltiger zu werden, rückt aktuell in vielen Unternehmen in den Hintergrund – zu sehr drängen die wirtschaftlichen Nöte. Dabei sind ESG-Initiativen nicht bloß Kostentreiber, vielmehr können sie Unternehmen profitabler und zukunftsfähiger machen. Wie dies kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) unter Einsatz digitaler Technologien gelingen kann, zeigt ein neues kostenloses Tool des RKW-Kompetenzzentrums: das Twin Transition Tool. Das Tool liefert Führungskräften Praxisbeispiele, die aufzeigen, wie sich digitale Technologien nutzen lassen, um nachhaltiger und ressourcenschonender zu arbeiten. So setzt ein Unternehmen aus Jena beispielsweise Virtual Reality ein, um Quereinsteiger an Fertigungsmaschinen zu schulen, und ein Textilhersteller nutzt eine interaktive Lernplattform, um Beschäftigte im globalen Süden zu Themen wie Gesundheit und Arbeitssicherheit zu schulen.

Wie viel KMU tatsächlich in Nachhaltigkeit investieren und wie die regulatorische Ungewissheit rund um die Omnibus-Initiative Sustainability-Managerinnen und -Manager verunsichert, lesen Sie in unserem Beitrag zum "Sustainability People Report 2025".


Tipp von Julia Senner, Redakteurin für "neues lernen"

Sprachbarrieren mit KI überwinden: Internationale Meetings gehören für viele Beschäftigte in Deutschland dazu. Dabei finden fast drei von fünf Beschäftigten, dass diese Meetings herausfordernder sind als solche mit Kollegen und Kolleginnen, die dieselbe Sprache sprechen. Das zeigt eine Umfrage von HR Works zu internationalen Meetings in deutschen Unternehmen. Künstliche Intelligenz (KI) könnte hier ein Werkzeug sein, um die Sprachbarrieren zu schmälern und die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Laut der Studie wünscht sich mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent), dass der Arbeitgeber solche KI-Tools zur Verfügung stellt, bei 35 Prozent seien solche Tools schon im Einsatz.

Welche weiteren Herausforderungen bei der internationalen Zusammenarbeit zu meistern sind, lesen Sie in unserem Beitrag "Internationale Teams sind Bereicherung und Herausforderung zugleich".


Tipp von Claudia Müller, Redakteurin mit Schwerpunkt Diversity

Diskriminierungsfrei prompten: Generative KI kann helfen, Stellenanzeigen zu formulieren – sofern Sie ihr "auf die Finger schauen". Denn Künstliche Intelligenz ist anfällig für Diskriminierung. Das liegt zum einen daran, dass der Datensatz, mit dem das System trainiert wurde, möglicherweise diskriminierende Daten enthält. Zum anderen kann die KI von Vorurteilen ihrer menschlichen Entwickler und Entwicklerinnen geprägt sein und deshalb aufgrund ihrer Programmierung diskriminierende Entscheidungen treffen. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken: Prompting ist praktisch und kann Ihre Arbeit enorm beschleunigen. Eine Hilfestellung für diskriminierngsfreie KI-Nutzung bietet der kostenlose Leitfaden "Faires KI-Prompting" des Zentrums Zukunftskultur. Welche neuen Verantwortungen aus Sicht von Wirtschaftsethiker Bernd Irlenbusch durch die Nutzung von KI auf HR zukommen und welche Handlungs­empfehlungen sich daraus ergeben,  lesen Sie im Interview "KI und Ethik: Was auf HR zukommt".

Noch ein KI-Tipp speziell an Nutzer des Haufe Personal Office: Testen Sie doch einmal den KI-Assistenten CoPilot HR und melden sich zum kostenlosen Webinar an. Dort erfahren Sie anhand einer Live-Demo, wie das KI-Tool bei alltäglichen Aufgaben im Personalbereich rechtssicher unterstützt.




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