Provisionssplitt: Das Ende des Flickenteppichs

Wer den Makler bestellt, muss ihn bezahlen – dieses Prinzip gilt jetzt auch für Kaufimmobilien, und zwar bundesweit. Das neue Gesetz wird zu Veränderungen führen, aber viele Makler machen sich keine Sorgen: Sie wollen mit Leistung und Professionalität punkten.

In einigen Bundesländern ist das Prinzip der Provisionsteilung schon immer gängige Praxis gewesen, vor allem im Norden Deutschlands jedoch nicht: Dort kam bislang allein der Käufer der Immobilie für die Maklercourtage auf. Das ist durch die Gesetzesänderung nun nicht mehr möglich.

„Damit beginnt definitiv eine neue Zeitrechnung“, sagt Dirk Wohltorf, Vizepräsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD) und als Makler in Berlin selbst von den Änderungen betroffen: „Das wird die Branche durchrütteln.“ Er sei gespannt, wie die Entwicklung sein werde, so Wohltorf. Insgesamt gehe er jedoch davon aus, dass professionell aufgestellte Makler eher profitieren werden – was für das Image der Branche nur gut sein könne.

Denn zukünftig müsse der Immobilienmakler dem Kunden klar­machen, dass er eine Dienstleistung anbiete und dass diese ihr Geld wert sei. Auch Verhandlungen über die Höhe der Provision werde es geben. Abheben müssten sich die klassischen Makler auch von Online-Makler-Plattformen wie M...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
IW 02 2021

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Schlagworte zum Thema:  Maklerprovision, Immobilienmakler