Der neue Makler ist hybrid

Die Neuregelung bei den Provisionen ist ein guter Anlass, die bisherige Strategie und das Vertriebsmodell zu überdenken. Es gilt neue Wege bei der Objektakquise zu finden und das digitale Mindset zu erweitern. Die Automatisierung von Prozessen wird zum entscheidenden Thema.

Die neuen Spielregeln für die Maklerbranche stehen fest: Ab dem 23. Dezember regelt ein neues Gesetz die Aufteilung der Courtage auf Käufer und Verkäufer. Die Gesetzesänderung ist ein Anlass, das eigene Geschäftsmodell zu überprüfen und anzupassen. Stichpunkte sind eine zielgerichtete Strategie, die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Digitalisierung.

Grundsätzlich gibt es für Makler drei strategische Ansätze, und die Unternehmensführung muss sich entscheiden, welchen Weg sie einschlägt. Der Klassiker ist, die Provision je zur Hälfte auf Käufer und Verkäufer zu verteilen. Die großen Maklerhäuser kennen das Spiel längst. Trotzdem sollten sie gut darauf achten, wie Mitbewerber mit der neuen Situation umgehen.

Umstellen auf Verkäuferprovision?

Das Vertriebsmodell: Wichtig ist hier, ob es alle Vertriebsmitarbeiter schaffen, sich auf das neue System einzulassen. Wem ist es schon in der Vergangenheit schwergefallen, die volle Verkäuferprovision durchzusetzen? Wo gibt es Handlungsbedarf, um ...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
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Schlagworte zum Thema:  Makler, Maklerprovision