Für die Zukunft finden es die vier Immobilienexperten wichtig, dass sich Wohn- und Arbeitsverhältnisse flexibel an neue Gegebenheiten anpassen.

Stichwort Zukunft: Wie sieht die Wohn- und Arbeitswelt von morgen für die Stadt Frankfurt aus?
Dr. Westphal: Die sieht genauso aus, wie wir sie erleben. Das Arbeiten soll bunt sein und Spaß machen.

Klingler: Da kann ich mich anschließen. Ich denke, dass es wichtig ist, dass Arbeit Spaß macht. Wir haben mehr oder weniger Vollbeschäftigung, Fachkräfte sind rar.

Wir müssen die Leute wirklich überzeugen, mit schönen Plätzen, wo sie gute Arbeit verrichten können. Das heißt, die Qualität einer Bürofläche ist ganz entscheidend.

Und auch die von anderen gewerblichen Flächen. Das Thema Wohnen spielt ebenfalls eine Rolle. Eine örtliche Nähe der Wohnung zum Arbeitsplatz stellt eine Lebensqualitätssteigerung dar. Die Kombination von Wohnen und Arbeiten sollte attraktiver gestaltet werden.

Die Qualität von Büroflächen ist entscheidend

Schwebel: Der Trend zur Flexibilisierung innerhalb der Arbeitswelt geht weiter: Was die Arbeitszeiten betrifft, aber auch das Nutzungsverhalten ändert sich. Die Qualität der Büroflächen ist dabei entscheidend, um den Menschen das Gefühl zu geben, am richtigen Ort zu sein.

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Das belegen jetzt schon die Steigerungsraten, die Co-Working-Angebote erleben. Auch wir sind dabei, sechs weitere Co-Working Spaces in Frankfurt zu eröffnen. Der Trend der Investitionen geht eindeutig in diese Richtung.

Die Arbeitswelt verändert sich weiter

Dries: Die Arbeitswelt verändert sich, Arbeiten ist Teil des Lebens geworden. Deshalb muss sich die Immobilienseite so aufstellen, dass die Arbeitswelt in der Zukunft mit abgedeckt ist.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienmarkt, Wohnungsmarkt, Gewerbeimmobilien