30.09.2013 | Lünendonk-Studie

Nachhaltigkeit bleibt Hauptthema der Facility-Service-Branche

Nachhaltigkeit bleibt überragendes Thema der FS-Branche
Bild: Haufe Online Redaktion

Den Kunden nachhaltige Produkte anbieten zu können, ist laut Lünendonk-Studie das wichtigste Thema in der Facility-Service-Branche. Mehr als 90 Prozent der Studienteilnehmer arbeiten zurzeit am Ausbau des eigenen Produktportfolios.

Im Vergleich zum Vorjahr sind dies mehr als zehnIm Vergleich zum Vorjahr sind dies mehr als zehn Prozentpunkte zusätzlich. Prozentpunkte zusätzlich. "Die meisten Dienstleister ergänzen ihr Angebotsspektrum um nachhaltige Dienstleistungen. Wenige Anbieter sehen aktuell keinen Handlungsbedarf", so Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter der Lünendonk GmbH.

Anhaltend niedrige Marktpreise als weitere Herausforderung

Ein weiteres wichtiges Thema sind die anhaltend niedrigen Marktpreise, die das Geschäft der Branche behindern. Auftraggeber kürzen vermehrt Leistungen, um weitere Kostensenkungen zu realisieren, was die Dienstleister zwingt, über neue Auftragsmodelle nachzudenken.

Im Zuge der Sparbemühungen erwarten zunehmend professionellere Einkaufsabteilungen von ihren Dienstleistern im Ausschreibungsprozess außerdem vermehrt die Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen. Kein anderes Fachthema hat in den vergangenen drei Jahren aus Sicht der Dienstleister so sehr an Bedeutung gewonnen wie die Open-Book-Kalkulation.

Zudem prognostizieren die Facility-Service-Anbieter, in Zukunft verstärkt bedarfsorientierte Leistungen mit flexiblen Abrechnungsmodellen zu erbringen. Festpreismodelle mit exakt definiertem Auftragsumfang sind noch vorherrschend, werden zukünftig aber weniger wichtig werden.

Fachkräftemangel weiterhin zentraler Behinderungsfaktor

Neben dem Preisdruck ist der Fachkräftemangel ein zentraler Behinderungsfaktor für die Anbieter – aber mit leicht rückläufiger Tendenz. In den vergangenen Jahren neu geschaffene Studiengänge und Ausbildungsberufe sowie verstärkte interne Fort- und Ausbildungsmaßnahmen zeigen erste Auswirkungen und tragen zur Entspannung der Lage bei. Die Professionalisierung der Branche baut offenbar Berührungsängste ab und trägt zur Verbesserung des Images beim Nachwuchs bei.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Nachhaltigkeit

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