23.05.2014 | Top-Thema Berufshaftpflicht in der Anwaltskanzlei - Pflichtschutz reicht oft nicht aus

Was sind typische Fehler?

Kapitel
Nicht richtig ins Gesetz geschaut? Anwalt muss haften
Bild: Bundessteuerberaterkammer (BStBK), Berlin

Fest steht: Jede Beratung und Vertretung in rechtlichen Angelegenheiten birgt erhebliche Haftungsrisiken. Und selbst auf scheinbar ungefährlichem Terrain kann man vor Steinschlag, ausgelöst durch eine äußerst rigide Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, nicht sicher sein.

Da sich aber ohnehin niemand davon frei sprechen kann, über das gesamte Berufsleben hinweg fehlerfrei zu arbeiten, sollte man schon genauer hinschauen, was Sache ist, wenn es einmal brennt.

Erst dieser unverhohlene Blick auf den „Worst Case“ öffnet den Weg zur Risikominimierung und persönlichen Schadensabwendung. Die Versäumung prozessualer und sonstiger Fristen macht mit gut einem Drittel einen großen Teil der RA-Haftungsfälle aus. Grund sind die vielen Gesetzesreformen der letzten Jahre (ZPO-Reform, Schuldrechtsreform mit neuen Verjährungsregeln usw.). Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Feld der allgemeinen Rechtsberatung, der Führung aussichtsloser Prozesse mit entsprechendem Kostenschaden oder unzureichender Prozessführung. 

Schlagworte zum Thema:  Haftungsrisiko, Haftpflichtversicherung, Berufshaftpflicht

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