Geschenke als Sachbezüge: steuerfreie Freigrenze

Jeweils monatlich kommt eine Gewährung kleinerer Geschenke im Rahmen der steuerfreien 44-Euro-Grenze in Betracht.

Hier sind jedoch ab 2020 verschärfte Voraussetzungen zu beachten (§ 8 Abs. 1 EStG). Zu den Einnahmen in Geld gehören neuerdings auch zweckgebundene Geldleistungen und nachträgliche Kostenerstattungen. Weiterhin begünstigt sind Gutscheine und Geldkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen. Schädlich ist eine Verwendungsmöglichkeit im unbaren Zahlungsverkehr. Gutscheine müssen bei einem begrenzten Kreis von Akzeptanzstellen im Inland einlösbar sein und/oder auf eine begrenzte Produktpalette beschränkt sein.

Einzelheiten dazu erfahren Sie in unserem Beitrag "Änderung bei Sachbezügen und der 44-Euro-Grenze".

Wichtig: zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

Gutscheine und Geldkarten fallen im Übrigen ab 2020 nur noch dann unter die 44-Euro-Freigrenze, wenn sie vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG).