Klimaschutz: Wie die Politik die Heizungswahl beeinflusst

Mit Ordnungsrecht und wirtschaftlichen Anreizen will die Politik fossile Brennstoffe aus der Wärmeversorgung von Gebäuden verdrängen. Bei der Heizungswahl haben Eigentümer schon heute eine Vielzahl rechtlicher Vorgaben und Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen.

Spätestens seit April ist klar: Der Gebäudesektor hat sein gesetzlich vorgegebenes Klimaschutzziel erneut verfehlt. Die Wärme- und Kälteversorgung in Deutschland beruht immer noch zu etwa 85 Prozent auf fossilen Energieträgern. Das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2045 lässt sich nur mit einer umfassenden "Wärmewende" im Gebäudesektor erreichen. Öl- und Gaskessel müssen dafür durch möglichst emissionsfreie Alternativen ersetzt werden. Als Optionen hierfür werden derzeit insbesondere elektrische Wärmepumpen sowie grüne Nah- und Fernwärme diskutiert.

Bestandshalter müssen bei der Heizungswahl gesetzliche Einbau- und Nutzungsverbote berücksichtigen

Jüngst sind neben dem Klimaschutzziel weitere Treiber der Wärmewende in den Fokus der politischen Debatte gerückt. Die Ukraine-Krise hat die Kosten fossiler Brennstoffe weiter in die Höhe getrieben und die Diskussion um die Importabhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen neu entflammt. So hat das Wirtschaftsministerium in seinem so gen...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
IW 06 2022

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Schlagworte zum Thema:  Klimaschutz, Heizung, Energieeffizienz