Bundesförderung effiziente Gebäude: Grüner Deal –  hohe Kosten?

Der Green Deal soll ganz Europa umweltfreundlicher machen – auch die deutsche Wohnungswirtschaft. Ganz günstig wird das nicht, weder für Mieter noch für Vermieter. Zum Glück kann man steigenden Kosten etwas entgegensetzen.

Wenn Europa klimaneutral werden soll, muss man im Gebäudesektor ansetzen. Denn der verbraucht 40 Prozent aller Energie – Wärme, Warmwasser, Strom, Kühlung. Der Green Deal der EU, der auch in Deutschland umgesetzt werden muss, will genau dies stemmen. Ein erstes Gesetz, das hierzulande für mehr Klimaneutralität im Wärmemarkt sorgen soll, ist das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). Es gilt seit Anfang dieses Jahres und wird bis 2025 kontinuierlich alle fossilen Brennstoffe im Wärmemarkt verteuern. Danach erfolgt eine Überführung in einen halbfreien Zertifikatehandel.

Wer bezahlt?

Unstrittig ist, dass genau solche Gesetze nötig sind. Dennoch geht es nicht nur darum, fossile Brennstoffe teurer zu machen, sondern den Energieverbrauch von Gebäuden effizienter zu gestalten.

„Im Gebäudesektor hinken wir unseren Zielen am meisten hinterher“, so Pascal Canfin, Vorsitzender des Umweltausschusses im Europaparlament.

Bislang würden in Europa jährlich nur 0,4 bis 1,2 Prozent des Gebäudebestands san...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW 05 2021

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