Energiewende: Sparen mit flexiblen Stromtarifen

Seit Jahresbeginn gilt die Umstellung auf flexible Tarife. Strom aus erneuerbaren Quellen soll dadurch sinnvoller genutzt, Netze sollen nicht mehr überlastet und zudem die Nebenkosten reduziert werden. Doch um die Vorteile zu heben, müssen Gebäude dafür technisch ausgerüstet sein.

Seit Januar 2025* müssen alle Stromanbieter dynamische Stromtarife für alle Verbraucher anbieten (§ 41a Energiewirtschaftsgesetz). Dabei orientieren sich die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) am tagesaktuellen Preis der Strombörse. Ist viel Strom verfügbar, etwa weil an einem sonnigen Tag viel Solarstrom eingespeist wird, sinkt der Preis. In Zeiten, in denen zum Beispiel Industrie und Haushalte viel Strom benötigen und wenig Wind- und Sonnenenergie zufließt, ist er höher.

Für private Haushalte haben verschiedene digitale Anbieter wie Tibber, Octopus Energy oder Rabot Charge schon in der Vergangenheit flexible Stromtarife angeboten. Eine merkliche Verbreitung dieser Tarifart wird jedoch nun erwartet, mit dem Einstieg der größten Versorger, darunter rund 900 Stadtwerke bundesweit, in dieses Modell.

Wie flexible Stromtarife Nebenkosten senken

Im Gebäudesektor eröffnen dynamische Stromtarife, auch "flexible Tarife" genannt, neue Möglichkeiten, Nebenkosten zu sparen und den CO2-Fußabdruck zu sen...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
Immobilienwirtschaft 6/2024

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