Fachbeiträge & Kommentare zu Handelsbilanz

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 4.2 Bewertungsvereinfachungsverfahren

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 4.3.6 Vorräte

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 4.3.8 Forderungen

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 4.1.2 Herstellungskosten (HK)

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 4.3.9 Fremdwährungsforderungen

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 3.1.7 Finanzanlagen

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Rechnungslegung nach HGB – ... / 4.3.2 Sachanlagen

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Rückstellungen / 3.1 Handelsrechtliche Bewertungsgrundsätze

Handelsrechtlich sind Rückstellungen mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag anzusetzen. Hierbei handelt es sich um den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlich aufzubringenden Betrag, in Form des bereits abgezinsten Nominalbetrages der Verpflichtung.[1] Ungewisse Geldleistungsverpflichtungen sind mit dem voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag zu beme... mehr

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Rückstellungen / 3.3 Abzinsungsgebot

Das Handelsrecht enthält ein Abzinsungsgebot für Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr. Die Restlaufzeit ermittelt sich auf Grundlage des Zeitpunkts der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Ziel des Barwertansatzes ist die Darstellung der wahren Belastungswirkung.[1] Für Zwecke der Abzinsung ist handelsrechtlich zwischen Rückstellungen für Altersversorgungsverpf... mehr

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Rückstellungen / 1.1 Rückstellungen im Handelsrecht

Die Bilanzierung entspricht dem Vorsichtsprinzip. Grundsätzlich sind die handelsrechtlichen Normen auch für die Steuerbilanz maßgeblich, sofern steuerrechtliche Sondervorschriften nicht entgegenstehen. Zu unterscheiden sind Verbindlichkeitsrückstellungen für bereits realisierten Aufwand, Drohverlustrückstellungen für künftigen Mehraufwand und (echte) Aufwandsrückstellungen, ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / b) Handelsbilanz und Steuerbilanz (Maßgeblichkeitsgrundsatz)

Rz. 42 [Autor/Zitation] Von wesentlicher theoretischer wie praktischer Bedeutung ist die (Handels-)Bilanz auch aus steuerrechtlichen Gründen (§ 5 Abs. 1 EStG; § 140 AO). Nach der letztgenannten Bestimmung wird die handelsrechtliche Buchführungs- und Bilanzierungspflicht zur steuerrechtlichen Pflicht erhoben (sog. derivative Buchführungspflicht). Dies hat zur Folge, dass das g... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / (1) Handelsbilanz

Rz. 110 [Autor/Zitation] Verbindlichkeiten des Einzelkaufmanns rechnen zum betrieblichen Bereich, wenn sie durch den Gewerbebetrieb verursacht sind, dh. ihre Gegenleistung für das Unternehmen bestimmt ist, oder wenn sie als betriebliche Verbindlichkeiten eingegangen worden sind (vgl. Kleindiek in Großkomm. HGB6, § 246 Rz. 57; Justenhoven/Meyer in Beck BilKomm.13, § 246 HGB Rz... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / (1) Handelsbilanz

Rz. 115 [Autor/Zitation] Eine Schuld gehört zum Geschäftsvermögen einer Personenhandelsgesellschaft und ist in der Folge von ihr zu passivieren, wenn die Schuld im Namen der Personenhandelsgesellschaft begründet wurde (vgl. IDW RS HFA 7 Rz. 23), auch wenn die Schuld für private Zwecke eines Gesellschafters eingegangen wurde (vgl. Kahle/Kopp/Baltromejus in HKMS3, § 246 HGB Rz.... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / (1) Handelsbilanz

Rz. 69 [Autor/Zitation] Für den Einzelkaufmann ist eine Zurechnung von Vermögensgegenständen zum Geschäftsvermögen dann vorzunehmen und sind diese im JA zu erfassen, wenn sich dies aus ihrer tatsächlichen Verwendung ergibt. Maßgeblich ist hierbei insbes. der nach dem Widmungsakt erkennbare Wille des Einzelkaufmanns (Kleindiek in Großkomm. HGB6, § 246 Rz. 57). Dieser wird in d... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / (1) Handelsbilanz

Rz. 84 [Autor/Zitation] Auch bei Kapitalgesellschaften findet die Vermutung des Zusammenhangs eines Erwerbs mit dem Geschäftsvermögen – wie bei Personenhandelsgesellschaften – nach § 344 Abs. 1 keine Anwendung. Maßgeblich für die Zuordnung ist, ob der Gegenstand nach den einschlägigen zivilrechtlichen Normen der Stellvertretung (§§ 164 ff. BGB; §§ 35 ff. GmbHG; §§ 78 ff. AktG... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 1. Grundsätzliche Maßgeblichkeit der objektiv richtigen Handelsbilanz

Rz. 382 [Autor/Zitation] Nach dem steuerrechtlichen Grundsatz der Maßgeblichkeit aus § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG ist die handelsrechtliche Bilanz zunächst maßgeblich für die steuerbilanzielle Gewinnermittlung – es sei denn, im Rahmen der Ausübung eines steuerrechtlichen Wahlrechts wird oder wurde ein anderer Ansatz gewählt (zB BFH v. 20.11.2019 – XI R 46/17, BStBl. II 2020, 195). ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / aa) Handelsbilanz

Rz. 149 [Autor/Zitation] Handelsrechtlich stellen Anteile an einer Personengesellschaft einen einheitlichen Vermögensgegenstand dar. Sie sind einzeln verfügbar und auch bewertbar (nach den Anschaffungskosten, § 253). Unter den Voraussetzungen des § 271 sind sie als Beteiligungen auszuweisen (§ 266 Abs. 2 A.III.3; Kahle/Hiller in Beck‘sches Handbuch der Personengesellschaften5... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / (1) Handelsbilanz

Rz. 74 [Autor/Zitation] Personenhandelsgesellschaften sind verpflichtet, alle Vermögensgegenstände, die ihrem Gesamthandsvermögen zuzurechnen sind, im JA auszuweisen. Was handelsrechtlich zum Gesamthandsvermögen der Gesellschaft (§ 124 Abs. 1: Vermögensträgerin) zählt, entscheidet sich zunächst bei Gründung der Gesellschaft nach dem Inhalt des Gesellschaftsvertrags, der sich ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / Schrifttum:

zu Abs. 1 Satz 1 (Ansatz fortgeführter Anschaffungs- oder Herstellungskosten): Leffson, Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, 7. Aufl. 1987; Kropff, Stille Rücklagen und Substanzerhaltung beim Übergang auf das Bewertungssystem des Aktiengesetzes 1965, in Moxter/Müller/Windmöller (Hrsg.), Rechnungslegung, FS Karl-Heinz Forster, 1992, 289; Krümmel, Pagatorisches Prinzip u... mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / b) Rücklagen und Sonderposten mit Rücklageanteil

Rz. 429 Durch die Bildung von Sonderposten mit Rücklageanteil (siehe Rdn 347 ff.) werden die Dotierungsbeträge bis zum Zeitpunkt der Auflösung des Sonderpostens der Ertragsbesteuerung entzogen. Im Zeitpunkt der Auflösung des Sonderpostens unterliegen die Auflösungsbeträge der Ertragsbesteuerung. Aus diesem Grunde stellen diese Posten einen Mischposten aus Eigen- und Fremdkap... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / II. Bedeutung und Zweck

Rz. 7 [Autor/Zitation] § 239 schafft die Grundlagen für die Beachtung der materiellen GoB, denn nur durch Einhaltung der formellen GoB kann eine sachliche Richtigkeit der Buchführung garantiert werden, da die Handelsbilanz bzw. der handelsrechtliche JA aus der handelsrechtlichen Buchführung abgeleitet wird (ähnlich Ballwieser in MünchKomm. HGB4, § 239 Rz. 3; vgl. ausführlich ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 2. Rechtsfolgen

Rz. 176 [Autor/Zitation] Der eindeutige Wortlaut des § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG lässt im Gegensatz zu § 256 Satz 1 nur die Lifo-Methode als Bewertungsvereinfachung zu. Eine Bewertung nach der Fifo-Methode kommt demnach nur in Betracht, wenn diese den tatsächlichen Verhältnissen entspricht und es damit zu ihrer Anwendung keiner Vereinfachungsvorschrift bedarf (Grottel/F. Huber in ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 1. Definition für steuerbilanzielle Zwecke und Rechtsentwicklung von § 6 Abs. 1 Nr. 1b EStG

Rz. 365 [Autor/Zitation] Seit der Reform der handelsrechtlichen Herstellungskosten durch das BilMoG war insbes. die steuerbilanzielle Einbeziehung der angemessenen Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie der angemessenen Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung (§ 255 Abs. 2 Sat... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / Schrifttum:

Döllerer, Handelsbilanz und Steuerbilanz nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Gesetzes, BB 1987 Beilage 12; Krieger, Der Grundsatz der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerrechtliche Gewinnermittlung, in Knobbe-Keuk/Klein/Moxter, Handelsrecht und Steuerrecht, FS Georg Döllerer, 1988, 327; Streim, Ein Plädoyer für die Einheitsbilanz, BFuP 1990, 527; Lauth, Di... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / (2) Kosten der allgemeinen Verwaltung

Rz. 92 [Autor/Zitation] Bei der Berechnung der Herstellungskosten brauchen gem. § 6 Abs. 1 Nr. 1b Satz 1 EStG angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung iSd. § 255 Abs. 2 Satz 3 nicht einbezogen zu werden, soweit dies... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / aa) Allgemeine Grundsätze

Rz. 313 [Autor/Zitation] Im Ausgangspunkt gilt für die Bildung und Bewertung von Rückstellungen, dass die Handelsbilanz für die Steuerbilanz maßgeblich ist. Zu unterscheiden sind also Verbindlichkeitsrückstellungen gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1, Verlustrückstellungen gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 und Aufwandsrückstellungen gem. § 249 Abs. 1 Satz 2 (vgl. Weber-Grellet in S... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / Schrifttum:

zu Abs. 1 (Allgemein): Van der Felde, Die Rechtsnatur der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, StbJb. 1954/55, 45; Barth, Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, betriebswirtschaftlich, handelsrechtlich und steuerrechtlich – Ein geschichtlicher Aufriß, ZfhF 1963, 384; Christoffers, Die Grundlagen der Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung, BFuP 1970, 78; Körner, Wesen und... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 1. Aktivierungspflicht

Rz. 80 [Autor/Zitation] Für aktive RAP besteht gem. § 250 Abs. 1 HGB, § 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG in Handels- und Steuerbilanz Aktivierungspflicht mit folgenden Ausnahmen: Für ein Disagio besteht gem. § 250 Abs. 3 Satz 1 HGB ein Aktivierungswahlrecht in der Handelsbilanz; in der Steuerbilanz besteht mangels eines korrespondierenden Wahlrechts Aktivierungspflicht. Für die in § ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / a) Besonderheiten im Steuerrecht

Rz. 76 [Autor/Zitation] Im Steuerrecht existieren besondere Vorschriften für die Wertansätze der Vermögensgegenstände bzw. der Wirtschaftsgüter (also für das steuerbilanzielle Pendant zum Begriff der Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz). In den meisten Fällen knüpft das Steuerrecht an das Handelsrecht an und differenziert nach der Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermög... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / b) Altzusagen

Rz. 267 [Autor/Zitation] Auch Altzusagen erfüllen die Voraussetzungen für die Passivierung einer Pensionsrückstellung (für Neuzusagen vgl. Rz. 246). Handelsrechtlich besteht insoweit allerdings gem. Art 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ein Passivierungswahlrecht (dazu Rz. 238). Nach dem von der finanzgerichtlichen Rspr. entwickelten Grundsatz, dass handelsrechtliche Aktivierungswahlrec... mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / e) Teilwertabschreibung und ihre Bedeutung im Familienrecht

Rz. 287 ▪ Unterhaltsrelevanz Gewinnreduzierend und damit für die Einkommensermittlung von größter Bedeutung ist die Teilwertabschreibung, die von Familienrechtlern praktisch nicht beachtet wird und mindestens die wirtschaftliche Bedeutung der AfA hat. Im Gegensatz zur AfA, die nur für das Anlagevermögen relevant ist, gilt die Teilwertabschreibung auch für das Umlaufvermögen. Ge... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / Schrifttum:

Döllerer, Die Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer Personenhandelsgesellschaft nach Handelsrecht und Steuerrecht, WPg. 1977, 81; Moxter, Immaterielle Anlagewerte im neuen Bilanzrecht, BB 1979, 1102; Roland, Der Begriff des Vermögensgegenstandes im Sinne der handels- und aktienrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, 1980; Wrede, Beteiligungen an Personenhandelsges... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / II. Rechtsfolgen aus der Wahlrechtsausübung

Rz. 13 [Autor/Zitation] Aus der Ausübung des Wahlrechts sowie den in Rz. 8 ff. problematisierten Divergenzen zwischen § 241a Satz 1 und § 141 Abs. 1 Satz 1 AO resultieren grds. die vier in Rz. 14 ff. untersuchten Fallunterscheidungen (vgl. zu vielfältigen sowohl qualitativen als auch quantitativen empirischen Befunden in Bezug auf die Wahlrechtsausübung Brähler/Krenzin/Scholz... mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / (4) Ansparabschreibung nach § 7g EStG a.F. (vgl. "Sonderposten mit Rücklageanteil")

Rz. 347 Das vorherige Beispiel (siehe Rdn 347) macht deutlich, dass auch noch in den gegenwärtigen relevanten unterhaltsrechtlichen Betrachtungszeiträumen die Altregelung der Ansparabschreibung hereinwirkt. Auf den obigen Hinweis (siehe Rdn 346) zur generellen Rechtsfrage, ob eine fiktive AfA-Tabelle mit fiktiver Steuerberechnung vorzunehmen ist, wird verwiesen. Kleinere und m... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / F. Rechtsvergleichende Bezüge im österreichischen Recht

Rz. 65 [Autor/Zitation] § 195 öUGB Inhalt des Jahresabschlusses 1 Der Jahresabschluß hat den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung zu entsprechen. 2 Er ist klar und übersichtlich aufzustellen. 3 Er hat dem Unternehmer ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln. Autoren: Dr. Dietmar Dokalik, Bundesministerium für Justiz Wien (Rz. 6–25... mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / b) Ergänzungsbilanzen

Rz. 495 ▪ Unterhaltsrelevanz Ist der Mitunternehmer einer Personengesellschaft nicht mit dem seinem Anteil am Gesamthandsvermögen entsprechenden Werten an Wirtschaftsgütern der Personengesellschaft beteiligt, kann sein Unterhaltseinkommen nur dann beurteilt werden, wenn das Ergebnis der nach dem Betriebsvermögensvergleich zu erstellenden Ergänzungsbilanzen mit einbezogen wird... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / c) Vermögenausweis bei Personengesellschaften

Rz. 32 [Autor/Zitation] Auch der Steuerbilanz (s. Rz. 42 ff.) liegt die Abgrenzung des auszuweisenden Betriebsvermögens vom Privatvermögen zugrunde, wobei die Trennlinie nicht immer gleich verläuft. Bei Personengesellschaften sind zwei wesentliche Abweichungen von der steuerrechtlichen Behandlung zu beachten: Zunächst ist das steuerliche Sonderbetriebsvermögen handelsrechtlic... mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / 3. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzänderungsgesetz (MicroBilG)

Rz. 245 Mit dem BilMoG (vgl. unten auch Rdn 343)[140] wird die weitreichendste Bilanzreform seit dem Bilanzrichtliniengesetz 1985 für handelsrechtliche Jahresabschlüsse ab 2010 umgesetzt. Ziele der Reform sind: Bürokratieabbau durch Vereinfachung der Rechnungslegungsvorschriften; Schaffung von mehr Klarheit durch verbesserte Vergleichbarkeit der Abschlüsse von grenzüberschrei... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / d) Vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen

Rz. 396 [Autor/Zitation] Aufstockungszahlungen bei Altersteilzeit sind anders als in der Handelsbilanz nicht mit dem vollen Barwert anzusetzen, sondern zeitratierlich anzusammeln. Erfüllungsrückstand und Aufstockungszahlungen sind also gleichlaufend zu bewerten (vgl. BFH v. 30.11.2005 – I R 110/04, BStBl. II 2007, 251; BMF v. 28.3.2007 – IV B 2 - S 2175/07/0002, BStBl. I 2007... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 3. Argumente gegen eine zwingende Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 Satz 3 genannten Aufwendungen

Rz. 371 [Autor/Zitation] Für die in § 255 Abs. 2 Satz 3 genannten Kostenbestandteile besteht idR nur ein mittelbarer Veranlassungszusammenhang mit dem Herstellungsprozess. Wenn der Herstellungsprozess jedoch nicht maßgeblich für die Entstehung der Aufwendungen ist, so erscheint die Einbeziehung fraglich. Freiwillige soziale Aufwendungen sind dabei idR für den Herstellungsproz... mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / g) AfA bei immateriellen Wirtschaftsgütern

Rz. 300 Als immaterielle (unkörperliche) Wirtschaftsgüter kommen in Betracht: Rechte, rechtsähnliche Werte und sonstige Vorteile. Trivialprogramme sind abnutzbare bewegliche und selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter. Computerprogramme, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410 EUR betragen, sind wie Trivialprogramme zu behandeln. Keine immateriellen Wirtschaftsgüter sind... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / dd) Kapitalgesellschaften

Rz. 117 [Autor/Zitation] Schulden, die eine Kapitalgesellschaft im eigenen Namen begründet, stellen mangels eines privaten Bereichs der Kapitalgesellschaft immer auch eine Betriebsschuld dar, so dass sie in der Folge zwingend in der Handelsbilanz zu passivieren sind (vgl. Kahle/Kopp/Baltromejus in HKMS3, § 246 HGB Rz. 116; Kleindiek in Großkomm. HGB6, § 246 Rz. 58; Justenhove... mehr

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Anhang zu §§ 238–263 HGB: D... / b) Rechtsfolgen der organschaftlichen Minderabführungen

Rz. 156 [Autor/Zitation] Minderabführungen, die ihre Ursache in organschaftlicher Zeit haben, sind als Einlage durch den Organträger in die Organgesellschaft zu behandeln (§ 14 Abs. 4 Satz 1 KStG). Hierbei handelt es sich gesetzestechnisch um eine Fiktion (Schwalm, DStR 2021, 980). Die Minderabführung führt zu einer (steuerbilanziellen) Erhöhung des Buchwerts der Beteiligung ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / cc) Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Rz. 135 [Autor/Zitation] Im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung ist anerkannt, dass Rückstellungen für künftige Herstellungskosten von nicht entgeltlich erworbenen immateriellen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens passiviert werden können, denn diese Herstellungskosten dürfen gem. § 5 Abs. 2 EStG nicht aktiviert werden. Dementsprechend sind zB die Kosten der Zulassung ... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / d) Ansatzverbote

Rz. 125 [Autor/Zitation] Handelsrechtliche Ansatzverbote bestehen für selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten und ähnliche immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 Satz 2, s. § 248 Rz. 150 ff.), einen originären Geschäfts- oder Firmenwert (s. Rz. 318), Aufwendungen für die Gründung eines Unternehmens, die Beschaffung des Eige... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / a) Grundsätzliches – rein steuerbilanzielle Spezialvorschriften

Rz. 141 [Autor/Zitation] In der Steuerbilanz können aufgrund spezieller Vorschriften (zB § 6b EStG, R 6.6 EStR) in bestimmten Fällen die beim Abgang von Wirtschaftsgütern aufgelösten stillen Reserven (Veräußerungsgewinne) auf andere, neu zugehende Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens übertragen werden. Rz. 142 [Autor/Zitation] In der Handelsbilanz umfassen die Anschaffungskoste... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / III. Geltungsbereich und Verhältnis zu anderen Vorschriften (nationales Recht, internationale Bezüge)

Rz. 6 [Autor/Zitation] Die Norm ist im Dritten Buch des HGB innerhalb der für alle Kaufleute geltenden Bewertungsvorschriften (Erster Abschnitt, Zweiter Unterabschnitt, Dritter Titel) verankert und betrifft damit – unter Berücksichtigung der Befreiung von Einzelkaufleuten nach § 241a – alle bilanzierenden Kaufleute. Gegenüber § 252 Abs. 2, der ein Wahlrecht zur Abweichung von... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / aa) Wirkung der Lifo-Methode

Rz. 84 [Autor/Zitation] Die Lifo-Methode (Last in – First out) ermöglicht eine Fiktion dergestalt, dass die zuletzt eingegangenen Vermögensgegenstände bilanztechnisch als erste ausgebucht werden. Wird ein gewisser Lagerbestand über einen längeren Zeitraum gehalten, bilden die zuerst angeschafften oder hergestellten Vermögensgegenstände eine Art unveränderlichen Bestand und bl... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / c) Keine verkürzte Nutzungsdauer für Computerhardware und -software (sog. digitale Güter)

Rz. 521 [Autor/Zitation] Steuerlich wird mit Verweis auf die BMF-Schreiben v. 26.2.2021 (BMF v. 26.2.2021 – IV C 3 - S 2190/21/10002:013, 2021/0231247, BStBl. I 2021, 298) und v. 22.2.2022 (BMF v. 22.2.2022 – IV C 3 - S 2190/21/10002:025, BStBl. I 2022, 187) für Computerhardware und -software zur Dateneingabe und -verarbeitung (und damit verbundene Kosten) die Nutzungsdauer a... mehr

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Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 2. Anschaffungspreis

Rz. 63 [Autor/Zitation] Den Hauptbestandteil der Anschaffungskosten bildet idR der Anschaffungspreis (Kaufpreis, Rechnungsbetrag). Er ergibt sich im Allgemeinen aus der Eingangsrechnung, der Bankabrechnung (Wertpapiere, Devisen) oder einem schriftlichen Kaufvertrag (Grundstücke, Beteiligungen). Insoweit gilt das Prinzip der Maßgeblichkeit der Gegenleistung (vgl. Tiedchen in M... mehr