Work Culture Festival: Kultur, KI und die Zukunft des Büros
Unternehmenskultur, Raumgestaltung und Organisationsentwicklung konsequent zusammenbringen – das ist das Ziel des "Wherever Whenever – Work Culture Festivals", das vom 27. bis 30. Oktober 2026 auf der Orgatec in Köln stattfindet. Im Zentrum des Formats, das der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) für die internationale Leitmesse für Arbeitswelten initiierte, steht die Frage, welchen Beitrag die Arbeitsumgebung zu Zusammenarbeit, Innovation und gelebter Unternehmenskultur leistet – und damit auch, warum Menschen überhaupt ins Büro kommen sollen. Die Antworten darauf liefert ein Programm, das Impulse aus Wissenschaft, Praxis und ungewöhnlichen Perspektiven vereint: Workplace-Strategie, Organisationsentwicklung, Gesundheit, Technologie und Raumgestaltung als gemeinsames Thema.
Arbeitskultur, Raum und KI als Schwerpunkte des Work Culture Festivals
Drei Leitgedanken strukturieren das Programm:
Empowered Experience stellt den Menschen in den Mittelpunkt und untersucht die Arbeitsbedingungen. Welche Voraussetzungen brauchen Arbeitsräume, um nicht nur reibungslos zu funktionieren, sondern Menschen in ihrer Leistungsfähigkeit zu stärken?
Connected Cultures befasst sich mit hybrider Zusammenarbeit: Wie entsteht ein gemeinsames Wir, wenn die Wege der Menschen sich seltener kreuzen? Wie bleibt Vertrauen tragfähig, wenn gemeinsame Zeit zur knappen Ressource wird – und welche Funktion übernimmt der gemeinsame Raum in diesem Kontext?
Radical Impact weitet den Blick auf systemische Veränderungen. Wie gelingt es, Nachhaltigkeitsansprüche und unternehmerische Notwendigkeiten bei der Gestaltung von Arbeitsorten in Einklang zu bringen? Und was bedeutet es konkret, wenn Künstliche Intelligenz vom Werkzeug zum Kollaborationspartner wird?
Internationale Speaker zur Zukunft der Arbeitswelt
Das Speaker-Line-up ignoriert Branchengrenzen – und das bewusst. Neben international renommierten Architekten wie Ole Scheeren und Carlo Ratti, die Gebäude als Orte kollektiver Handlungsfähigkeit begreifen, kommen Denkerinnen wie Julia Hobsbawm und Miriam Meckel zu Wort, die untersuchen, wie Hybrid Work und KI das Fundament organisationaler Wissensarbeit verschieben.
Workplace-Strateginnen und -Strategen wie Primo Orpilla, Peter Ippolito, Philip Tidd und Guzmán de Yarza Blache zeigen, wie Unternehmenskultur konkret im Raum verankert werden kann – nicht als Konzept, sondern als realisierte Wirklichkeit. Persönlichkeiten wie Cornelia Poletto, Caroline von Kretschmann, Angelique Kerber, Ralf Schumacher, Maja Göpel, Toan Nguyen und Anne Latz stehen für etwas, das klassische Fachformate kaum leisten: den echten Blick von außen, der festgefahrene Deutungsmuster aufbricht.
Den empirischen Anker setzt Birgit Gebhardt. Die Trendforscherin stellt ihre neue Studie "New Work Order – Kollaboration mit KI" vor, die der IBA in Auftrag gegeben hat. Sie liefert das wissenschaftliche Fundament für eine Diskussion, die in Köln allgegenwärtig sein wird: Wie verändert KI nicht nur Prozesse, sondern Arbeitskultur selbst?
Haufe als Festivalpartner: Wissensarbeit, KI und flexible Arbeitszeit im Fokus
Auch Haufe ist Partner des Work Culture Festivals: Am ersten Messetag berichtet Iris Bode, Geschäftsführerin von Haufe-Lexware, in ihrer Keynote "Die Zukunft der Wissensarbeit" aus der KI-Transformation bei Haufe – und beleuchtet die für einen Marktführer in zentralen Wissensmärkten wichtigsten Entscheidungen in Strategie, Organisation und Kultur.
In zwei öffentlichen Aufzeichnungen des journalistischen Podcasts "neues lernen" nehmen Chefredakteurin Kristina Enderle da Silva und Redakteurin Julia Senner gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis aktuelle Lerntrends unter die Lupe.
Und in der Podiumsdiskussion des Personalmagazins diskutiert Redakteur Christoph Pause mit Katharina Radermacher (Universität Paderborn) und Arbeitszeitexperte Guido Zander über die Bedeutung flexibler Arbeit: "Mehr oder flexibler – was ist entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit?"
Kongress trifft Erlebnis: Festivalkonzept jenseits klassischer Messeformate
Das Konzept des Festivals soll sich bewusst von den üblichen Messekongressen abgrenzen: Keynotes, Panels und Workshops stehen gleichberechtigt neben begehbaren Arbeitswelten, Rauminstallationen, einem Podcast-Studio und einem Bookshop – ergänzt durch Kunst, Musik und Streetfood. Was auf der Bühne diskutiert wird, lässt sich direkt nebenan in Raumkonzepten, Produkten und Services erleben – möglich macht das die Verbindung mit der Orgatec. Unmittelbar neben den Festivalbühnen zeigen Aussteller wie Actiu, Bene, Buzzi Space, Haworth, Interstuhl, Kinnarps, Sedus, Thonet, Viasit und VS ihre aktuellen Lösungen für moderne Arbeitsumgebungen.
Gezielt geführt: Themenrundgänge für HR
Orientierung bei der Suche nach HR-relevanten Arbeitsweltlösungen bieten die Themenrundgänge des Personalmagazins. Die Redaktion führt interessierte Messebesucher gezielt durch relevante Themenbereiche wie ergonomische Arbeitsplatzkonzepte, flexible Kommunikationszonen, Lernkulturen im Raum und Nachhaltigkeit. Die Rundgänge richten sich an HR-Verantwortliche, die Impulse suchen zur Flächenplanung, Return-to-Office-Prozessen oder speziellen Raumkonzepten. Die limitierte Teilnahme ist für Personalmagazin-Leser und -Leserinnen kostenlos und beinhaltet den Messeeintritt. Weitere Infos gibt es unter workculturefestival@personalmagazin.de – dort können Sie sich auch anmelden (Betreff: "Themenrundgänge").
Freikarten für das "Wherever Whenever – Work Culture Festival" auf der OrgatecDas "Wherever Whenever – Work Culture Festival" findet vom 27. bis 30. Oktober 2026 auf der Orgatec in Köln statt. Das Personalmagazin verlost unter seinen Lesern und Leserinnen 500 Freikarten für den Eintritt zur Orgatec und zum Work Culture Festival. Zur Teilnahme an der Verlosung senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Freikarte" an workculturefestival@personalmagazin.de |
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