21.05.2012 | Top-Thema Wichtige Kenngrößen der Immobilienwirtschaft

Verbraucherpreisindex (VPI)

Kapitel
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Lebenshaltungskosten aller privater Haushalte werden mit dem Verbraucherpreisindex (VPI, früher: Preisindex für die Lebenshaltung) ermittelt.

Der Index misst die durchschnittliche Preisentwicklung, die sich auf jeden einzelnen auswirkt. Die Preisentwicklung bestimmt letztlich, was von dem Einkommen gekauft und welche Anschaffungen getätigt werden können. Mit dem VPI wird die Veränderung der Preise für Güter des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittel, Bekleidung), für Mieten und langlebige Gebrauchsgüter (z. B. Kraftfahrzeuge, Kühlschränke), aber auch für Dienstleistungen (z. B. Handwerker, Versicherungen) abgebildet.

Der VPI dient als Indikator für die Beurteilung der Geldwertstabilität („Inflationsrate“) innerhalb Deutschlands, zur Wertsicherung wiederkehrender Zahlungen in Preisgleitklauseln und zur Deflationierung von Wertgrößen in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (beispielsweise zur Berechnung des realen Wachstums).

Die Daten werden vom Statistischen Bundesamt erhoben und können unter folgenden Websites aktuell abgerufen werden:

Verbraucherpreisindizes

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