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Volatilität

Bild: Haufe Online Redaktion

Die steigende Volatilität des Unternehmensumfelds und die dadurch ebenfalls wachsende Komplexität von Märkten stellen immer höhere Anforderungen an Manager und Controller. An den Aktienmärkten zeigt sich z. B., dass die Zyklen immer kürzer und die Ausschläge nach oben und nach unten immer größer werden. 

Diese Entwicklung hat spätestens in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008-2010 auch die deutschen Unternehmen erreicht. Große unerwartete Umsatzsprünge nach oben und nach unten werden in vielen Branchen und auf vielen Märkten die Regel sein.

Volatilitäts-Aufgaben

Aus diesen Entwicklungen werden neue, zusätzliche Aufgaben für das Management und das Controlling erwachsen sowie auch neue Methoden und Instrumente generiert und eingesetzt werden müssen. Die Controller stehen wegen der steigenden Volatilität beispielsweise vor der Aufgabe, für unterschiedliche Szenarien Maßnahmenpläne vorzubereiten, die sie bei Bedarf aus der Schublade ziehen können. Außerdem müssen die relevanten Kennzahlen schneller ausgewertet werden können.

Immer wichtiger werden aufgrund der Volatilität zudem Frühindikatoren oder vorlaufende Kennzahlen, die Veränderungen bereits erkennen lassen, bevor sie sich im eigenen Unternehmen in der Bilanz niederschlagen. Eine weitere neue Option ist die Verwendung von relativen Zielen, z. B. zur Entwicklung von Absatzzahlen im Vergleich zum Marktvolumen.