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Von links nach rechts: Hans Peter Ludescher, Konstantin Ristl, Michael Witzke, Chris Ölmüller, Johanna Becker, Tobias Keller, Niklas Appelmann Bild: ©BLINK.IT

Die Softwarelösung von blink.it unterstützt Weiterbildner dabei, ihre Präsenzformate um Online-Lerninhalte zu ergänzen – auch ohne technische Vorkenntnisse. So wird es möglich, den Lernprozess individuell zu begleiten und die sogenannte Transferlücke zu schließen.

Wer hat’s gegründet?

Den Grundstein für blink.it haben Konstantin Ristl (29) und Michael Witzke (29) 2014 gelegt. Was beide verbindet, ist der Wille, einen Mehrwert zu stiften und in die Welt zu tragen. Einige Monate nach dem Kennenlernen an der TU Darmstadt ist aus dieser Motivation blink.it entstanden, eine Software für die optimale Verbindung von Online- und Offline-Seminaren. Die Vision der Gründer besteht darin, die Welt der Weiterbildung ein Stückchen besser zu machen. 

Wie war die Entwicklungszeit?

Das Start-up wurde von Beginn an ohne externe Finanzierung aufgebaut (sogenanntes Bootstrapping). Begonnen wurde mit der didaktischen Vermittlung von Schulungsinhalten durch Kurzvideos. Aus dem Bedarf, solche Inhalte geschickt zu verteilen, entstand blink.it. Bis heute wird die Software im engen Austausch mit Kunden weiterentwickelt – mit dem Ziel, jede Funktion der Software so einfach zu halten, dass keine technischen Vorkenntnisse nötig sind. 

Was ist die Idee dahinter?

Blink.it liefert eine hochwertige Online-­Lösung zur Begleitung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen, Trainings und auch Speakings. Teilnehmern solcher Veranstaltungen fällt der Transfer des Erlernten in die Praxis oft schwer. Man spricht hier von einer Transferlücke, die umso größer ist, je weniger das Erlernte umgesetzt wird. Um genau diese Transferlücke zu schließen, brauchen die Teilnehmer oft persönliche Unterstützung, welche meist sehr teuer oder zeitaufwendig ist (beispielsweise in Form von Coaching). An dieser Stelle kommt blink.­it ins Spiel. Blink.it bietet die perfekte Verzahnung zwischen der Livepräsenz und der zugehörigen Online-Begleitung. Auf diese Weise ist es möglich, die Teilnehmer langfristig, kostengünstig und flexibel zu unterstützen. Neben freien Trainern, Speakern und Coachs spricht blink.it mit diesem Angebot auch Unternehmen mit größeren Bildungsabteilungen an. Der jeweils fachliche Schulungsexperte kann ohne technische Kenntnisse seine Begleitung frei und selbstständig gestalten – maßgeschneidert auf die Bedürfnisse seiner Zielgruppe. Ziel ist ein durchgehendes Lern- und Trainingserlebnis seiner Veranstaltung.

Was soll noch geändert werden?

Unser höchster Anspruch an ein Produkt besteht darin, dass es keiner Erklärung bedarf. Mit jedem neuen Feature wollen wir diesem Anspruch gerecht bleiben. Da immer erfolgreicher werdende Kunden immer mehr Teilnehmer und Kurse haben, rückt aktuell die Organisation solcher Strukturen in den Vordergrund.

Was können etablierte Unternehmen von Ihnen lernen?

Wir haben gelernt, dass in großen Unternehmen manchmal der Fokus auf das Wesentliche verloren geht: der Mehrwert für den Nutzer. Natürlich gibt es auch in etablierten Unternehmen viele positive Beispiele, doch egal, wie sicher man sich fühlt, lohnt es sich hin und wieder zu fragen: "Was will mein Nutzer genau erreichen?" oder "Benötige ich noch alle Knöpfe und Funktionen, um das Ziel des Nutzers abzubilden?". Hier wollen wir unterstützen.

Weitere Informationen: www.blink.it

Mehr zum Thema: https://www.haufe.de/thema/hr-startup/

Schlagworte zum Thema:  HR-Startup, Betriebliche Weiterbildung, Weiterbildung, Online-Weiterbildung, Startup

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