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Die beiden Gründer von Talentwunder: Andreas Dittes (links) und Dr. Jörg Rech (rechts) Bild: Talentwunder

Die richtigen Kandidaten für einen Job zu finden, ist nicht einfach. Oder? Mit der Big-Data-Suchmaschine des Start-ups Talentwunder sind die passenden Kandidaten schnell gefunden. Außerdem berechnet das Active-Sourcing-Tool, bei wem sich die Kontaktaufnahme lohnt.

Wer hat’s gegründet?

Talentwunder wurde Ende 2014 von Dr. Jörg Rech und Andreas Dittes in Berlin gegründet. Jörg und Andreas kennen sich aus Karlsruhe, wo sie zuvor auch schon gemeinsam an einem Hackathon teilgenommen haben. Für die Gründung von Talentwunder sind beide dann nach Berlin gezogen.

Wie war die Entwicklungszeit?

Bei Talentwunder handelt es sich um eine technisch anspruchsvolle Softwarelösung. Bei der Entwicklung haben wir aber auch viel Unterstützung erfahren. Konzerne wie IBM, Google und Microsoft haben uns mit Rechenleistung und Know-how unterstützt und neben den Investoren helfen uns auch unsere tollen Kunden mit ihrem Feedback, jeden Tag besser zu werden. 

Was ist die Idee dahinter?

Talentwunder ist gestartet mit der Vision, das aktive Recruiting von Talenten zu revolutionieren. Wir sind heute ein Active-Sourcing-Tool mit weltweiten Kunden. Durch eine einzigartige Big-Data-Suchmaschine sowie den Einsatz moderner Technologien, wie zum Beispiel Predictive Analytics, haben wir für unsere Kunden wertvolle Tools für eine erfolgreiche Suche geschaffen. Mehr als 2.000 Recruiter sind bereits bei Talentwunder angemeldet und können mit Active Sourcing auch schwierige Stellen besetzen, bei denen alle anderen Recruitingmaßnahmen versagen.
Wir ermöglichen unseren Kunden eine einfache Suche, mit der man innerhalb von wenigen Minuten eine Liste von passenden Kandidaten zusammenstellen kann. Um die Auswahl und Ansprache zu vereinfachen, analysieren wir jedes einzelne Profil und berechnen eine individuelle Wechselwahrscheinlichkeit.
Damit finden unsere Kunden nicht nur passende Talente, sondern sehen auch auf den ersten Blick, bei wem sich eine Ansprache lohnt. Auch kann so herausgefunden werden, welche Personen eine hohe Bereitschaft aufweisen, für einen neuen Job in eine andere Stadt oder ein anderes Land umzuziehen.
Für diese Lösung wurden wir auch mit dem HR Innovation Award auf der Zukunft Personal ausgezeichnet.

Was soll noch geändert werden?

Auch wenn wir schon sehr viel erreicht haben, sehen wir uns am Anfang einer spannenden Reise. Mit modernen Technologien ist sehr viel möglich und wir wollen unsere Kunden bei der digitalen Recruiting-Transformation begleiten und dabei helfen, die besten Talente der Welt zu finden und den „War for Talent“ zu gewinnen. 

Was können etablierte Unter­nehmen von Ihnen lernen?

Als Start-up muss man die knappen finanziellen und personellen Ressourcen optimal einsetzen, um dem starken Unternehmenswachstum gerecht zu werden. Mitarbeiter haben viele Freiheiten, aber auch viel Verantwortung. Das sorgt für einen hohen Grad an Dynamik und Kreativität. Erwähnenswert ist sicher auch der Mut, Neues zu wagen und kontinuierlich von den Experimenten zu lernen.


Weitere Informationen: www.talentwunder.com

Mehr zum Thema: https://www.haufe.de/thema/hr-startup

Schlagworte zum Thema:  HR-Startup, Recruiting, Online-Recruiting, Startup

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