Serienelemente
Das Team von Zest (unten von links): Kim Vu, Hakim Elmahmoud, Daniela Günther, Sarah Banaszak, Phillip Masloch. Oben von links: Arno Illmann, Martin Funke, Stefan Bootmann, Dirk Linn, Tobias Vohmann, Ssahar Tahmass, Marcus Kretzschmar, Niklas Andruszkiewicz. Bild: P-Manent Consulting

Partizipation ist ein zentraler Faktor für die Innovations­fähigkeit. Mit der Mobile-App Zest können HRler die Mitarbeiter einbeziehen. So entsteht ein Überblick zur Wertekultur im Unternehmen. Neben einem Feedback-Tool bietet die Anwendung viele weitere Features.

Wer hat’s gegründet?

Zest wurde 2015 von Christophe Bergeon (Geschäftsführer), Pierre-Henri Freyssingeas (Leiter Kundenmanagement) und Guillaume Viry (Vertriebsleiter) in Frankreich gegründet. Im November 2016 folgte der erste Schritt ins Ausland: Über eine Kooperation mit P-Manent Consulting leitete das Start-up die Expansion nach Deutschland ein. 

Wie war die Entwicklungszeit?

Zest wurde 2015 von Experten rund um die Themen Talent Management und digitale Transformation gegründet. Ein Jahr später zählte das Start-up zehn Mitarbeiter und rund 30 Kunden, darunter EY. Mit der Expansion nach Deutschland ist ein deutliches Wachstum geplant. Hier greift die Kooperation mit dem Team von p-manent, welches die deutsche Entwicklung unterstützt und die landestypischen Anpassungen verantwortet. Mit webbasierten Kollaborationstools war eine deutsche Version innerhalb von wenigen Wochen im Appstore verfügbar.

Was ist die Idee dahinter?

Mitarbeiter in Unternehmen wollen heute im Prinzip drei Dinge: Sie wollen sich in das Unternehmen einbringen und mitteilen, was sie denken und fühlen – das alles möglichst tagesaktuell. Wichtige Punkte sind Partizipation und Schnelligkeit. Der dritte Punkt ist, dass die Mitarbeiter einfache Lösungen wünschen. Die Apps von Zest treffen genau  diese Lücke: Sie helfen den Unternehmen, ihre Mitarbeiter zu erreichen und sie verleihen den Mitarbeitern eine starke Stimme. 
Zest bietet Apps mit folgenden Funktionalitäten an: aktuelle Stimmungslage, Feedback, Ideen, Wertemanagement, Collaboration und ein Dashboard mit aktuellem Betriebsklima im Gesamtunternehmen oder einzelnen Bereichen. Die zentrale Fragestellung, die dahintersteht, lautet: Wie können Unternehmen im digitalen Zeitalter ihre Mitarbeiter besser am Arbeitsplatz integrieren? Zest will das Leben am Arbeitsplatz verbessern, interessanter und aufregender gestalten.

Was soll noch geändert werden?

Zest wird mit Scrum-Methoden laufend weiterentwickelt. Einmal im Monat erscheint ein neues Release mit neuen oder optimierten Funktionen. Auch mehr Möglichkeiten für ein Kunden-Branding sind vorgesehen, wie auch viele Standardprozesse in den Bereichen Onboarding, Umstrukturierungen oder Exits, die direkt genutzt werden können. Im Frühjahr werden wir zudem eine einfache und effektive Methode für Mitarbeitergespräche und Beurteilungen anbieten.

Was können etablierte Unter­nehmen von Ihnen lernen?

Etablierte Unternehmen können sich sicherlich etwas von der Spontaneität, Schnelligkeit und der Kreativität eines Start-ups wie Zest abschauen. Aber noch wichtiger als die Faktoren, die ganz allgemein der Start-up-Kultur zugeordnet werden, sind für uns die Partizipation­ der Mitarbeiter, Offenheit und Transparenz sowie das Freisetzen von Energie und Motivation – Themen, die wir auch in den Mittelpunkt unserer Produkte gestellt haben.


Weitere Informationen: www.p-manent.de/zest

Mehr zum Thema: www.haufe.de/thema/hr-startup

Schlagworte zum Thema:  HR-Startup, Unternehmenskultur, Startup

Aktuell
Meistgelesen