Was nicht ist, kann ja noch werden – nach diesem Motto lassen sich per digitalem Makeover die Potenziale einer Immobilie aufzeigen. Wann solch ein Digital Home Staging Sinn ergibt und wo aktuell und überhaupt seine Grenzen liegen.
Wer seine Immobilie verkaufen will, versucht oft alles, um sein Haus ins richtige Licht zu rücken. Bereits seit den 1970er Jahren wird vor allem in den USA dafür auf Home Staging zurückgegriffen. Und auch in Deutschland wird das professionelle „in Szene setzen“ immer häufiger angewendet, um Immobilien schneller oder zu einem höheren Preis zu verkaufen.
Eine US-Studie von der National Association of Realtors aus dem Jahr 2015 belegt, dass das Aufhübschen durchaus einen Einfluss auf den Kaufwunsch potenzieller Interessenten haben kann. So gab fast die Hälfte aller potenziellen Käufer (46 Prozent) an, dass Home Staging das Interesse an einer Immobilie und den Wunsch nach einer Besichtigung erhöhe. Satte 91 Prozent der befragten Makler bestätigten positive Effekte auf den Verkaufsprozess.
Qualitativ hochwertige Einrichtungen haben jedoch auch ihren Preis: Nicht selten liegen die Kosten für ein professionelles und wirkungsvolles Home Staging im fünfstelligen Bereich bei bis zu 20.000 Euro – l...
IMMOBILIENWIRTSCHAFT ist das führende Fachmagazin für alle, die Immobilien entwickeln, verwalten, vermitteln, pflegen oder bewirtschaften. Praxisnah und meinungsstark liefert es wertvolle Impulse für Profis – vom Neubau über Sanierungen bis zum Verkauf.
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