Der Tarifvertrag für das Gebäudereiniger-Handwerk ist beschlossen Bild: Corbis

Der Tarifvertrag für das Gebäudereiniger-Handwerk ist beschlossen und tritt 2018 in Kraft. Er wird eine Laufzeit von drei Jahren haben. Bis 2020 sollen die Löhne schrittweise auf 10,80 Euro angehoben und in Ostdeutschland dem West-Niveau angeglichen werden.

Am 4. Dezember hatten sich der Bundesinnungsverband (BIV) für das Gebäudereiniger-Handwerk und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf einen am 10. November ausgehandelten Kompromiss geeinigt.

"Der ausgehandelte Tarifvertrag hat Signalwirkung – auch über die Branche hinaus", glaubt Arnulf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Gebäudedienstleisters. Während der gesetzliche Mindestlohn 2018 bei 8,84 Euro pro Stunde liegen wird, soll ein Gebäudereiniger in Westdeutschland in der Lohngruppe 1 dann 10,30 Euro und sein Kollege in Ostdeutschland 9,55 Euro verdienen.

"Unsere Branche setzt mit dem Tarifvertrag ein Zeichen für gute Arbeitsbedingungen und ein sicheres, faires Entgelt für ihre Beschäftigten", kommentiert Piepenbrock abschließend.

Schlagworte zum Thema:  Tarifvertrag , Gebäudereinigung

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