Real Estate Arena 2026

"Wir bauen Zukunft"


Real Estate Arena

Die Real Estate Arena wächst weiter und will 2026 stärker denn je Zukunftsthemen, Kommunen und Mittelstand zusammenbringen. Projektleiterin Inga Frauendorf erklärt, warum globale Krisen, KI und neue Netzwerkformate die Messe prägen – und weshalb konkrete Lösungen wichtiger werden als reine Trends.

Frau Frauendorf, die REA wächst, bleibt der Fokus auf der mittelständischen Immobilien- und Baubranche sowie Städten und Kommunen?

Inga Frauendorf: Die Real Estate Arena ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, und wir denken heute bewusst bundesweit. Trotzdem bleibt unser Kern der gleiche. Wir sind und bleiben die Plattform für mittelständische Unternehmen und B- und C-Städte. Wir bringen Akteure aus Metropolregionen und kommunaler Praxis zusammen, weil genau diese Verbindung unser Profil ist.

Gibt es ein Motto, Speaker oder Sponsoren, die genannt werden können?

Die REA steht 2026 unter dem Motto "Wir bauen Zukunft". Inhaltlich erweitern wir den Blick bewusst über klassische Immobilienthemen hinaus und beziehen die globalen Rahmenbedingungen mit ein, die derzeit fast alle Entscheidungen prägen. Auf der REAL Future Conference geht es deshalb nicht nur um Innovationen im Bau und in der Immobilienwirtschaft, sondern auch um die Frage, wie sich Branche, Politik, Verwaltung und Wissenschaft in Zeiten globaler Krisen neu ausrichten.

Real Future Conference als Teil der Real Estate Arena

Welche besonderen Speaker wird es geben neben der Sicherheitsexpertin der NATO und dem Oberst im Generalstab der Bundeswehr?

Neben Florence Gaub und Armin Schaus werden wir den Zukunftsforscher Max Thinius auf der Bühne haben. Genau darum geht es uns: Entwicklungen früh erkennen, Szenarien besser einordnen und daraus strategisch fundierte Entscheidungen ableiten.

Die Branche muss sich anpassen und auf Megatrends reagieren. Was wird auf der REA hier geboten?

Entscheidend ist für uns, dass die Teilnehmenden mit Ideen, belastbaren Kontakten und konkreten Ansätzen nach Hause gehen, die sich auf ihre eigenen Projekte übertragen lassen. Uns ist dabei bewusst: Wer zur REA kommt, bringt bereits viel Expertise mit. Deshalb ist unser Anspruch, jedes Jahr neue Perspektiven und Mehrwerte zu liefern, die das hohe Niveau an Wissen und Netzwerken spürbar erweitern.

Zudem zeigt die REAL Future Conference in Formaten wie Keynotes, Fishbowls und Masterclasses nicht nur die Trends, sondern auch, wie sie in der Praxis umgesetzt werden können und in welchen Märkten sie bereits funktionieren. Dazu gehören 2026 der Einsatz von Künstlicher Intelligenz genauso wie neue Wertschöpfungsmodelle und die Frage nach tragfähigen Geschäftsmodellen. Es geht aber auch um bezahlbaren Wohnraum, den Umgang mit Beständen, um die Zukunft von Innenstädten und um Quartiere, die funktionieren.

Gibt es neue Messe-Formate auf der REA?

Wir bauen 2026 vor allem Formate aus, die noch stärker Begegnungen und Vernetzung ermöglichen, statt diese dem Zufall zu überlassen. Viele Besucher sagen uns, dass der größte Mehrwert darin liegt, in kurzer Zeit die richtigen Menschen zu treffen, und genau darauf reagieren wir.

Dazu gehören neue und weiterentwickelte Netzwerkangebote wie das Urban Investment Forum mit Investors Lunch, themenbezogene Matchmaking Meet-ups, Women in Real Estate mit Keynotes und anschließendem Get-together, Guided Tours zu bestimmten Schwerpunkten und die Opening Night. Alles ist so gedacht, dass Inhalte und Kontakte passgenau zusammenrücken, damit das individuell Bestmögliche aus den zwei Tagen Messe herausgeholt werden kann.

Dieses Interview stammt aus der Messevorschau in der Ausgabe 02/26 der "Immobilienwirtschaft".


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