Fachbeiträge & Kommentare zu Lieferant

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 5. Zeitliche Aspekte der Vergleichbarkeitsprüfung

a) Price-setting- und Outcome-testing-Ansatz Rz. 272 Unterschiedliche Ansätze. Die OECD-Leitlinien unterscheiden Zeitfragen der Vergleichbarkeit im Hinblick auf den Ursprungs-, den Erhebungs- und den Erstellungszeitpunkt der Informationen über Vergleichbarkeitsfaktoren. Was den Ursprungszeitpunkt der Vergleichstransaktionen und der Informationen über deren Bedingungen anbelan...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 3.6.6.3.2.4 Personalentsendungen, die im Interesse beider Unternehmen liegen

Tz. 917 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 In der Praxis besonders problematisch (str) sind Mischfälle. Hierbei ist zuerst festzuhalten, dass selbst für den Fall, dass der entsandte Arbeitnehmer eindeutig zB wegen der Integration in einen Standard-Produktionsprozess ausschl für die TG tätig ist, dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass der mit der Entsendung verbundene Gesamtaufwand (L...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / dd) Zinslosigkeit bzw. niedrige Verzinsung aus betrieblichen Gründen

Rz. 2233 Auffassung der Finanzverwaltung. Neben den vorstehend genannten devisenrechtlichen oder ähnlichen Gründen kann es weitere betriebliche Gründe, die außerhalb des Kreditverhältnisses liegen, geben, ein Darlehen nicht oder nur niedrig zu verzinsen. In diesem Zusammenhang nennen die VWG 1983 in Tz. 4.3.2. exemplarisch zwei Fälle, in denen ein Zinsverzicht oder eine nied...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / dd) Gewinnaufschlag

Rz. 751 Unternehmens- und branchenübliche Gewinnaufschläge. Neben der Ermittlung der Kostenbasis liegt das zentrale Problem der Kostenaufschlagsmethode in der Bestimmung eines angemessenen Gewinnaufschlags. Es besteht jedoch weder dem Grunde noch der Höhe nach Einigkeit darüber, nach welchen Grundsätzen die Angemessenheit des Gewinnaufschlags zu beurteilen ist. Während die V...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (5) Aufteilung von Werbekosten

Rz. 1680 Auffassung der Finanzverwaltung in Tz. 3.3.3 VWG 1983. Markterschließungs-, Markterweiterungs- und Marktverteidigungsmaßnahmen sind idR mit spezifischen Marketingmaßnahmen bzw. Werbeaktionen verbunden. Aber auch außerhalb von Markterschließungs-, Markterweiterungs- und Marktverteidigungsmaßnahmen gehört die Werbung – insb. im Konsumgüterbereich – zu den üblichen Mar...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 2.6.8.1 Allgemeines

Tz. 268 Stand: EL 77 – ET: 04/2013 Bei der geschäftsvorfallbezogenen Nettomargenmethode ("Transactional Net Margin Method" – TNMM, Rn 3.26ff OECD-GL 1995) werden (Netto-)Renditekennzahlen vergleichbarer Unternehmen (Nettomargen, Kostenaufschläge, Gewinndaten bezogen auf das eingesetzte Kap, auf die eingesetzten WG, auf die operativen Kosten, auf den Umsatz usw) für einzelne A...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / f) Standortvorteile und andere lokale Marktbedingungen

Rz. 245 Erweiterung der Vergleichbarkeitsfaktoren. Die OECD-Leitlinien haben sich im Zusammenhang mit den in Kap. IX eingeführten Grundsätzen zu Business Restructurings erstmals zur Behandlung von Standortvorteilen geäußert. Beispielhaft benennen die OECD-Leitlinien als Standortvorteile niedrige Arbeits- und Immobilienkosten, die bei höheren, durch die Verlagerung bedingten ...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (2) Bereitstellung des Intranet-Systems

Rz. 2540 Wissenstransfer im Konzern. Ein wesentliches Ziel von Intranet-Systemen ist der Wissenstransfer innerhalb des Konzerns. Der Zugang zum Know-how anderer stellt für die teilnehmenden Personen bzw. die teilnehmenden Konzerngesellschaften einen Nutzen dar und liegt in deren betrieblichem Interesse. Denn durch das erworbene Know-how können die partizipierenden Anwender d...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / b) Produkteigenschaften von Waren und Dienstleistungen

Rz. 198 Art, Menge, Qualität. Es handelt sich um eine Selbstverständlichkeit und bedarf daher auch keiner näheren Erläuterung, wenn festgestellt wird, dass Art, Menge und Qualität einer Lieferung oder Leistung letztlich den zwischen unabhängigen Unternehmen vereinbarten Preis bestimmen. Daher ist ein zwischen fremden Dritten vereinbarter Preis nur dann als Fremdpreis tauglic...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / aa) Begriff des Intranets

Rz. 2534 Definition des Begriffs Intranet. Unter dem Begriff "Intranet" wird ein unternehmensinternes Netzwerk verstanden, das von Mitarbeitern des Unternehmens genutzt wird, um gegenseitig Informationen und Wissen auszutauschen. Das Intranet basiert idR auf der Technik des Internets, d.h. einem TCP/IP-Protokoll, auf das über einen Browser (Internet Explorer, Firefox, Chrome...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 3.4.7.4.5 Keine Funktionsverlagerung nach der Verkehrsauffassung

Tz. 544 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Nach § 1 Abs 7 S 2, 2. Alt FVerlV sind auch Vorgänge, die von fremden Dritten nicht als Veräußerung oder Erwerb einer Funktion angesehen würden, nicht nach den Grundsätzen der Funktionsverlagerung zu behandeln. Dabei könnte es sich beispielsweise um geringfügige Verlagerungen handeln (Bagatellfälle), die keine relevante Gewinnauswirkung habe...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / h) Synergieeffekte

Rz. 260 Einfluss auf die Vergleichbarkeitsanalyse. Nach Auffassung der OECD sollen auch Synergieeffekte im Rahmen der Vergleichbarkeitsanalyse Berücksichtigung finden und Gegenstand von Vergleichbarkeitsanpassungen sein können. Beispielhaft nennt der überarbeitete Diskussionsentwurf v. 30.7.2013 zur Überarbeitung des Kap. VI der OECD-Leitlinien die Bündelung von Einkaufsmach...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 6.11.3 Die Vorabprüfung der Zuordnung von Auslandsverlusten

Tz. 2095 Stand: EL 89 – ET: 03/2017 Ausl-Verluste entstehen häufig in einer Anlaufverlustphase beim Einstieg in einen ausl Markt oder bei der Verteidigung eines ausl Marktes. Bei der stlichen Beurteilung einer ausl Vertriebseinheit (Vertriebsgesellschaft oder Vertriebs-BetrSt) ist vorab zu prüfen, ob nicht das dt Stammhaus bzw Mutterunternehmen entspr Kosten nach den internat...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Szenariotechnik / 3.2 Identifikation und Beschreibung der Einflussfaktoren

Dazu ist es erforderlich, zunächst die Bereiche, aus denen die Einflussfaktoren kommen, festzulegen. Zweckmäßig ist es, externe Einflussbereiche und interne Einflussbereiche zu unterscheiden. Gesetzlicher Rahmen, Vorschriften, Verfahrenstechnik, Werkstoffe, Infrastruktur des Unternehmens, Arbeitsmarkt, Lieferanten, Kunden, Wettbewerb, Volkswirtschaft, Umwelt etc. stellen den...mehr

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Internationale Gewinnabgren... / 4.4.3.4.3 Auswirkungen des E-Commerce – Gestaltungsmöglichkeiten durch die Nutzung eines Internet-Servers bzw Betriebsstätten in der "Cloud"

Tz. 1124 Stand: EL 81 – ET: 08/2014 In der Fachlit wird seit Mitte der 90er Jahre diskutiert, ob durch die "Ansiedlung" eines Internet-Servers in einem Niedrig-St-Staat Vertriebsgewinne verlagert werden könnten (s IWB 1997, 265; s IStR 1997, 257). Derartige Fälle werden in der Lit unter Anwendung des sog Pipeline-Urt des BFH beurteilt. Nach diesem Fall (s Urt des BFH v 30.10.1...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Internationale Gewinnabgren... / 4.4.3.3 Verfügungsgewalt des Steuerinländers/Steuerausländers

Tz. 1109 Stand: EL 81 – ET: 08/2014 Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Stpfl über die feste Anlage oder Einrichtung die Verfügungsgewalt besitzt und sie der Tätigkeit des Stpfl und nicht derjenigen eines anderen dient. Eigentum des Stpfl ist nicht Voraussetzung, es genügt die entgeltlich oder unentgeltlich eingeräumte Möglichkeit, über eine feste Anlage/Einrichtung tats...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Internationale Gewinnabgren... / 3.4.12.2.2.1 Stufe 1: Behandlung einer Gesamt-Verlagerung (Übertragung der Vertriebsfunktion auf eine andere Einheit)

Tz. 619 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 a) Inl Vertriebsgesellschaften Für inl Vertriebsgesellschaften gilt Folgendes: Eine vGA kommt regelmäßig in Betracht, wenn die Vertriebsgesellschaft in die vorzeitige unentgeltliche Auflösung eines seit Jahren bestehenden Vertragsverhältnisses einwilligt. Hierbei ist insbes zu prüfen, obmehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / d) Vergleichbarkeit der wirtschaftlichen Verhältnisse

Rz. 231 Vergleichbarkeit der allgemeinen Marktverhältnisse. Eine Vergleichbarkeit der allgemeinen Marktverhältnisse, in denen die Lieferungen oder Leistungen erstellt, genutzt, verbraucht oder veräußert werden, ist immer dann gewährleistet, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gleich oder ähnlich sind. Nach Auffassung des Steuerausschusses der OECD ist dies insbes. da...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (1) Zuordnung eines materiellen Wirtschaftsguts zur Bau- und Montagebetriebsstätte (Abs. 1)

(1) 1Ein materielles Wirtschaftsgut, das in einer Bau- und Montagebetriebsstätte genutzt wird, ist dieser nur dann gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1 zuzuordnen, wenn dort neben der Nutzung zusätzlich auch Personalfunktionen ausgeübt werden, die im Zusammenhang mit der Anschaffung, der Herstellung, der Veräußerung oder der Verwertung des materiellen Wirtschaftsguts stehen. 2Die Zuor...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (2) Funktionen des Lohnfertigers

Rz. 1611 Kriterien der Literatur. Für die Qualifikation einer Produktionsgesellschaft als Lohnfertiger ist es erforderlich, eine Funktions- und Risikoanalyse durchzuführen (vgl. grds. zur Funktions- und Risikoanalyse Anm. 566 ff.). In diesem Zusammenhang wurden in der Literatur Kriterien erarbeitet, bei denen mit Bezug auf ausgeübte Funktionen, getragene Risiken und eingeset...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / aa) Funktionsanalyse im Rahmen des Vertriebs

Rz. 1649 Grundformen des Vertriebs. Für die Wahrnehmung von Vertriebsfunktionen kommen grundsätzlich die folgenden Formen in Betracht (Anm. 586): Eigenhändler (Vertrieb im eigenen Namen und auf eigene Rechnung), Kommissionär (Vertrieb im eigenen Namen und auf fremde Rechnung), Handelsvertreter (Tätigkeit im fremden Namen und auf fremde Rechnung). Rz. 1650 Eigenhändler als "Fully...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / aa) Ständiger Vertreter (Abs. 1)

(1) Diese Verordnung ist sinngemäß auf ständige Vertreter im Sinne des § 13 der Abgabenordnung anzuwenden. Rz. 3801 Sinngemäße Anwendung der BsGaV. Nach § 1 Abs. 5 Satz 5 ist der AOA auch auf ständige Vertreter anzuwenden (Anm. 2887). § 39 Abs. 1 BsGaV sieht ausdrücklich vor, dass die BsGaV sinngemäß für ständige Vertreter i.S.d. § 13 AO gilt. Die analoge Anwendung der BsG...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Return on Prevention (RoP) / 4 Ermittelter (durchschnittlicher) RoP

Im Rahmen der o. g. Feldstudie wurden in rund 300 Unternehmen aus 16 Ländern Präventionsbilanzen erstellt (siehe Tab. 1). Dabei ergab sich ein durchschnittlicher RoP von 2,2. Die Verteilung der ermittelten RoPs zeigt Abb. 2.mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Risikomanagementsystem: Gru... / 3.5.1 Risikosteuerung

Aktive Beeinflussung der Risikosituation Gegenstand der Risikosteuerung von Einzelrisiken ist die aktive Beeinflussung der im Rahmen der Risikoidentifizierung und Risikobewertung ermittelten Risikopositionen. Dazu werden die für das Risikomanagement gültigen Ziele aus den allgemeinen Unternehmenszielen abgeleitet. Die Steuerungsmaßnahmen zielen auf eine Beeinflussung der festg...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Abschreibung, lineare / 4.2 Wie die Abschreibung nach einer Kaufpreisminderung berechnet wird

Mindern sich die Anschaffungskosten im Jahr der Anschaffung, gibt es keine Probleme, weil die Abschreibung direkt von den reduzierten Anschaffungskosten berechnet wird. Werden die Anschaffungskosten aber erst im Folgejahr oder einem späteren Jahr gemindert, ist die Abschreibung im Anschaffungsjahr vom höheren Wert und später vom reduzierten Betrag zu berechnen. Praxis-Beispi...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
Todesfall / 4 Kondolenzkosten: In voller Höhe abzugsfähig

Kondolenzkosten können unter gewissen Voraussetzungen als Betriebsausgaben abziehbar sein. Das ist beispielsweise der Fall beim Tod eines Geschäftspartners, Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiters. Als Kondolenzkosten kommen z. B. in Betracht: Trauerkarten, Porto, Blumen oder Trauerkränze. Die dafür verauslagten Beträge kann der gebende Unternehmer zu 100 % als Betriebsausgaben abz...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Anschaffungskosten nach HGB... / 3.5.1.2 Boni

Rz. 61 Boni sind Preisnachlässe, die bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen, z. B. Mindestabnahmemenge in einem bestimmten Zeitraum, nachträglich gewährt werden (weiterhin sind auch umsatzabhängige Boni üblich). Es ist zunächst der ungekürzte Einkaufspreis zu buchen. Sind die Voraussetzungen für die Gewährung des Bonus erfüllt, erteilt der Lieferant eine Gutschrift. Soweit...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Anschaffungskosten nach HGB... / 4 Finanzierungskosten

Rz. 66 Finanzierungskosten für einen Kredit, der zur Finanzierung der Anschaffung eines Vermögensgegenstandes aufgenommen worden ist, sind Anschaffungskosten für den Kredit und keine Anschaffungskosten des mithilfe des Kredits angeschafften Vermögensgegenstandes; ein lediglich zeitlicher Zusammenhang mit dem Erwerbsvorgang ist nicht ausreichend. Die Finanzierungskosten sind ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verbindlichkeiten im Abschl... / 4.6.1 Warenwechsel

Rz. 58 Beim Warenwechsel stellt i. d. R. der Lieferant einen Wechsel aus und bezeichnet den Empfänger der Vorräte als Bezogenen und damit als Schuldner des Wechsels. Die Wechselschuld ist gewöhnlich auf 3 Monate gestundet. Der Bezogene nimmt den Wechsel durch seine Unterschrift an, indem er "querschreibt". Er verspricht damit, bei Verfall zu zahlen. Hierdurch erlischt die urs...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Forderungen im HGB-, EStG- ... / 3.1.2 Bilanzierungszeitpunkt

Rz. 27 Durch einen Kaufvertrag erhält der Verkäufer den Anspruch auf den vereinbarten Kaufpreis, durch einen Werkvertrag bekommt der Hersteller den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Ein Mietvertrag gewährt dem Vermieter den Anspruch auf den vereinbarten Mietzins. Gleichzeitig ist der Verkäufer verpflichtet, die verkaufte Sache zu übergeben und dem Käufer das Eigentum zu...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verbindlichkeiten im Abschl... / 5.9 Skontoabzug

Rz. 97 Bei Lieferantenverbindlichkeiten wird i. d. R. bei Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist ein Skontoabzug vom Lieferanten eingeräumt. Rz. 98 Praxis-Beispiel Unternehmer U kauft eine Maschine, die ihm am 1.12.01 geliefert wird. Er erhält folgende Rechnung: Zahlbar in 2 Monaten netto, binnen 2 Wochen 2 % Skont...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Bilanzpolitik in der Untern... / 4 Informationsökonomische Implikationen

Rz. 13 Besonders im Bereich der Bilanzpolitik in der Unternehmenskrise sind die Konsequenzen von Informationen über die Lage des Unternehmens zu bedenken. Stets ist davon auszugehen, dass die Informationsverteilung zwischen dem Management und den Abschlussinteressenten asymmetrisch ist. Die Abschlussinteressenten haben somit Vorbehalte gegenüber der gebotenen Darstellung des...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Forderungen im HGB-, EStG- ... / 3.2.5 Auf langjähriger Übung beruhende Forderungen

Rz. 46 Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden auch Forderungen ausgewiesen, die mit Lieferungen und Leistungen zusammenhängen, die aber nicht auf Verträgen beruhen. Hierzu rechnen vor allem Forderungen, die aufgrund langjähriger Übung zwischen dem Unternehmer und seinen Geschäftspartnern entstehen, die den Unternehmer bei gehöriger Sorgfalt nach den Umständen mit G...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Anschaffungskosten nach HGB... / 2.4.2 Aufwendungen zur Herbeiführung der Betriebsbereitschaft

Rz. 17 Außer den Aufwendungen für den Erwerb (Rz. 7 f.) rechnen daher die Aufwendungen, um den Vermögensgegenstand betriebsbereit zu machen, zu den Anschaffungskosten. Aufwendungen zur Herbeiführung der Betriebsbereitschaft sind Montage- und Fundamentierungskosten, Stand- und Rollgelder, Abladekosten, Gebühren für die Erteilung einer Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Anlage,...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verbindlichkeiten im Abschl... / 2.1.1.2 Aufschiebende Einrede

Rz. 5 Steht dem Kaufmann nur eine aufschiebende Einrede (temporäre, dilatorische, verzögernde Einrede) zu, z. B. die Einrede des nicht erfüllten Vertrags, die Einrede des Zurückbehaltungsrechts oder die Einrede der Stundung, wird hierdurch wirtschaftlich nur die Fälligkeit der Leistung hinausgeschoben. Die Leistung ist also dem Grunde nach ebenso erzwingbar wie eine noch nic...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Insolvenzrechnungslegung na... / 1 Vorbemerkung

Rz. 1 Mit Inkrafttreten der neuen Insolvenzordnung (InsO) am 1.1.1999, die die Konkurs- und Vergleichsordnung in den alten Bundesländern sowie die Gesamtvollstreckungsordnung der neuen Bundesländer ablöste, wurden auch die Rechnungslegungspflichten in der Insolvenz neu geregelt. Ein Bedürfnis für eine Reform des Insolvenzrechts bestand insbesondere, da das bis dahin geltende...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Verbindlichkeiten im Abschl... / 5.3.2 Steuerrecht

Rz. 81 Steuerrechtlich können Verbindlichkeiten erst bei einer voraussichtlich dauernden Werterhöhung mit einem höheren Teilwert ausgewiesen werden. Verbindlichkeiten müssen am Bilanzstichtag nach dem Imparitätsprinzip mit dem Zugangswert oder, wenn der Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag darüber liegt, mit diesem bilanziert werden. Handelt es sich um Währungsverbindlichkeite...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Compliance: Cloud Computing... / 4.2.12 Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz

Die seit dem Mai 2018 geltenden Vorschriften zum Datenschutz (Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union und Bundesdatenschutzgesetz neu) definieren noch einmal mehr im Detail die Pflichten der Unternehmen, die personenbezogene Daten (z. B. von Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, etc.) in die Cloud auslagern. Von Bedeutung sind dabei insbesondere die Vorschriften zur A...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsausgaben nach EStG / 3.3 Vorweggenommene Betriebsausgaben

Rz. 34 BA (und WK) können bereits anfallen, bevor Einnahmen aus einer Einkunftsart erzielt werden, sog. vorweggenommene Betriebsausgaben. Voraussetzung ist, dass ein klar erkennbarer wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und einer bestimmten Einkunftsart besteht. Der Abzug der Aufwendungen setzt voraus, dass ihre Entstehung und betriebliche Veranlassung nac...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheit in der Logistik / 13 Beauftragter für Lagersicherheit

Die DIN EN 15635 fordert die Bestellung eines Beauftragten für Lagersicherheit. Der Name dieses Beauftragten sollte den Mitarbeitern im Lagerbetrieb bekanntgegeben werden. Der Beauftragte für Lagersicherheit, in der DIN 15635 auch "Sicherheitsbeauftragter" genannt (nicht zu verwechseln mit dem Sicherheitsbeauftragten nach § 22 SGB VII), muss angewiesen werden, sich über den ...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 3.2.6.1 Der besondere verfassungsrechtliche Schutz der Wohnung

Rz. 40 Einen rechtsstaatlich äußerst sensiblen Bereich stellt die Frage nach der Möglichkeit des Betretens von Wohnräumen im Rahmen der Durchführung einer Umsatzsteuer-Nachschau dar, denn die Wohnung erfährt durch Art. 13 des Grundgesetzes (GG) einen besonderen verfassungsrechtlichen Schutz, der deutlich über den Schutz anderer Räume – wie Geschäftsräume – hinausgeht. Die Mö...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Ergebnisverantwortung in me... / 3 Erfolgsfaktor 2: Definition der Leistungsbeziehungen

Nachdem die eigenständigen Bereiche definiert sind, können die Beziehungen zwischen diesen Bereichen identifiziert werden. Das ist notwendig, damit die Führungskräfte wissen, mit welchen produktbezogenen Leistungen sie rechnen können, welche Serviceleistungen zur Verfügung stehen und welche Kosten dafür zu erwarten sind. Die Kosten der innerbetrieblichen Leistung auf der ein...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Ergebnisverantwortung in me... / 3.2 Produktleistungen

Wirklich ausschlaggebend für den Erfolg der Unternehmenseinheiten sind die internen Leistungsflüsse, die direkt mit dem Produkt zu tun haben. Hier liefert der Produktionsbereich das Produkt an den Vertrieb oder, in einer mehrstufigen Fertigung, der Produktionsbereich der ersten Stufe das Bauteil an den Produktionsbereich der zweiten Stufe. Diese Leistungsflüsse bestimmen das...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
F&E-Controlling: Bewertung ... / 4.4 Entwicklungs- und Betriebskosten

Nun gilt es, die voraussichtlichen Kosten für die gesamte Lebensdauer des späteren Produktes zu bestimmen. Dabei sollte nach Entwicklungs- und Betriebskosten unterschieden werden. Entwicklungskosten sind Kosten, die entstehen, um ein Produkt von der Idee zur Marktreife zu entwickeln und während der gesamten Lebensdauer zu verbessern. Betriebskosten sind Kosten, die anfallen, u...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
F&E-Controlling: Bewertung ... / 4.3 Markt, Wettbewerb und Umsatz

Dann sollte festgehalten werden, welcher Gesamtmarkt und welche Kunden angesprochen werden sollen. Dazu ist auch eine Betrachtung des aktuellen und voraussichtlich entstehenden Wettbewerbs nötig. Aus der Marktbetrachtung werden dann die geplanten Verkaufszahlen und die Zahlungsbereitschaft der Kunden abgeleitet, sodass der Planumsatz berechnet werden kann. Arbeitsblatt Markt ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Business Cases: Aufbau und ... / 4.4 Technische Anforderungen, Varianten und Optionen

Es gibt keine Entscheidung ohne Alternativen – man sollte sie kennen! Zwei Ansätze, um Alternativen zu "konstruieren", sind bewährt: Die einfachste Art, eine zweite Alternative zu bilden: Die eigene Lösung konzeptionell begründen. Ausführen, was passiert, wenn nichts getan wird. 3 Alternativen haben eine eigene Logik: Sie erlauben zwei Extremlösungen und eine Kompromisslösung in d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Neuer Schutz von Geschäftsg... / 2.2.4 Auskunft

Der Schutz des Geheimnisinhabers gegenüber dem Rechtsverletzer ist nur im Zusammenspiel mit einem durchsetzbaren Auskunftsanspruch effektiv. Daher hat der deutsche Gesetzgeber diesen Anspruch explizit in den GeschGehG aufgenommen, obgleich die zugrunde liegende Richtlinie dies nicht vorschreibt. Der Geheimnisinhaber kann Auskunft über Folgendes verlangen: Name und Anschrift de...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Mietminderungslexikon / 10 Belästigungen durch andere Hausbewohner

Belästigungen durch andere Hausbewohner oder durch Immissionen aus der Nachbarschaft stellen einen Mangel dar. Gleiches gilt, wenn der Mieter durch den Hauswart beschimpft oder bedroht wird. Vermieter in Auswahl der Mieter frei Jedoch ist zu beachten, dass der Vermieter ohne besondere Absprachen nicht verpflichtet ist, auf ein bestimmtes "Milieuniveau" zu achten. Wichtig Freie M...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Beschädigung der Mieträume / 2.2.3.3 Verschulden bei Wohnungsschäden

Der Mieter hat Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten. Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Maßgeblich ist, ob der Mieter im Umgang mit der Mietsache diejenige Sorgfalt beachtet hat, die von Mietern im Allgemeinen beachtet werden muss; es kommt nicht darauf an, ob den Mieter ein persönlicher Schuldvorwurf trifft. Ist der Vermieter g...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / F. Versuchte Steuerhehlerei (§ 374 Abs. 3 AO)

Rz. 98 Während sich früher die Strafbarkeit des Versuchs bei der Steuerhehlerei aus der Verweisung des § 374 Abs. 1 AO a.F. auf § 370 Abs. 2 AO ergab (s. Rz. 5), ist seit 2008 durch die ausdrückliche Regelung in Abs. 3 ein derartiger Rückgriff nicht mehr erforderlich. Rz. 99 Zum Versuch allgemein s. zunächst die Ausführungen § 370 Rz. 690 ff. Nach § 22 StGB liegt ein Versuc...mehr