Die Auswahl der geeigneten Kanzleisoftware ist maßgeblich für die Funktionsfähigkeit und den Erfolg einer Anwaltskanzlei -  nicht erst seit die Themen Digitalisierung und Legal Tech Furore machen. Sie sichert die reibungslose Steuerung der Prozesse und der internen und externen Kommunikation und bildet die Infrastruktur für Mandanten-, Akten- und Dokumentenverwaltung und Controlling.

Auch die Anwaltskanzlei ist zuallererst ein Unternehmen. Der Rechtsanwalt ist, zumindest als Partner oder Inhaber, immer auch Manager, denn Wirtschaftlichkeit und das Vermeiden von Haftungsfällen und Imageverlusten entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg der Kanzlei und ihren Fortbestand.


Top-Thema 12.07.2018 Was bedeutet Legal Tech für deutsche Anwälte und Kanzleien?

News 03.09.2018 Augen zu und durch?

Ohne Anwaltssoftware kein Kanzleimanagement

Neben erstklassiger fachlicher Arbeit und guten Marketingkonzepten sind die Kontrolle von Fristen und Finanzen ebenso wichtig, wie eine funktionierende und für alle nachvollziehbare Akten- und Dokumentenverwaltung.

Akten elektronisch auf hohem Niveau vorzuhalten, spart Arbeitszeit und nervtötendes Suchen. Im Idealfall sind auch die Texte durchsuchbar. Arbeitsschritte optimal zu koordinieren und Redundanzen zu vermeiden, senkt Personalkosten, erhöht die Sicherheit und setzt Ressourcen für fachlichen Feinschliff sowie Mandantenbetreuung und -gewinnung frei

Vorfragen bei der Entscheidung für eine Anwaltssoftware

Bei der Anschaffung einer Kanzleisoftware ist es wichtig, dass diese ausbau- und zukunftsfähig ist und bleibt. Es handelt sich um eine Langzeitbeziehung, die hier eingegangen wird.

Die Entwicklungsumgebung muss die Gewähr bieten, dass sie erhalten bleibt, wenn sich die Kanzlei erst auf die Software eingestellt hat. Sie darf nicht veralteten und auch die Wirtschaftskraft des Anbieters muss so solide sein, dass Weiterentwicklung und Wartung gesichert sind. Wenn die Kanzleidaten in das Softwaresystem eingegeben wurden, ist der Wechsel aufwändig und schwierig. Aber auch das Mandantengeheimnis, der Datenschutz und die IT-Sicherheit erfordern einen wirklich seriösen Vertragspartner.

Was die Software für Anwälte können muss

Unverzichtbares Kernstück ist ein Mandatsmanagement, das die Abbildung und Überwachung sämtlicher Mandate für alle Befugten ermöglicht. Wichtig ist eine sichere und funktionale Erfassung aller Leistungen und Arbeitszeiten. Betriebswirtschaftliche Auswertungen müssen einfach durchzuführen sein, Buchhaltung und Mahnwesen wenn gewünscht integriert sein. Es ist zu entscheiden, ob fachlichen Module gewünscht sind und in welchem Umfang und ob der Schritt in die Cloud gewagt wird. Angesichts von beA ist auch die elektronische Akte zunehmend ein Muss.

Rechtsanwaltssoftware in der Kanzleiorganisation implementieren

Die Einführung der Anwaltssoftware soll kein Dressurakt für die Nutzer werden, sie soll zur Kanzlei und den dortigen Usern passen oder sich an diese anpassen lassen. Hierfür maßgebliche Mitarbeiter sollten in die Auswahl einbezogen werden und zur Stärkung der Akzeptanz und als Key-User Integrationshilfe leisten.

Die technische Ausstattung wie Bildschirme etc. sollte die Funktionsfähigkeit und Arbeitsfreude (an) der neuen Software verstärken. Wichtig: Die Datensicherheit und der Datenschutz müssen durch entsprechende Vereinbarungen, Dokumentationen und Schulungen sowohl mit dem Anbieter als auch intern abgesichert werden. Ein interner Verantwortlichen sollte dafür in der der Kanzlei neben den Inhabern den Hut aufhaben.

News 18.06.2018 Datenschutz-Grundverordnung

Die DSGVO verpflichtet besonders Berufsgeheimnisträger zu angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen, die gewährleisten, dass gespeicherte persönliche Daten in den Geschäftsräumen sicher sind und nicht in falsche Hände geraten. Auch in diesem Punkt sollte jeder Freiberufler seine Kanzlei oder Praxis sorgfältig vorbereiten.  mehr

News 04.06.2018 Elektronischer Rechtsverkehr

Bereits seit dem 1.1.2018 ist im elektronischen Rechtsverkehr die Containersignatur unzulässig. Die Rechtsänderung durch die Verordnung zum Elektronischer Rechtsverkehr (ERVV), die das BSG nun bestätigt hat, wurde in der Praxis bisher nicht hinreichend wahrgenommen. Sie kann leicht zum Versäumen von Fristen führen. Einen Ausweg bietet dann nur noch die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.mehr

Serie 11.03.2018 Colours of law

Das Schreckgespenst von Vielen in der freien Anwaltschaft: Legal-Tech in Reinkultur und der Algorithmus als erster Rechtsberater. Eine neue Studie in den USA soll belegen, dass Computer die Rechtsberatung deutlich besser drauf' haben als Top-Anwälte. Science-fiction oder schon bald Realität?mehr

News 07.02.2018 Legal Tech und UWG

Anwälten wird oft vorgeworfen, dass sie das Marketing vernachlässigen. Der Betreiber der Website abfindungsheld.de kannte solche Hemmungen nicht. Der Anwaltverein Bielefeld hatte ihn deshalb nach UWG abgemahnt. Das LG Bielefeld folgte dem bei 9 von 10 Werbeaussagen und -handlungen. Überzogene Versprechungen, aber auch die Werbung mit einer offenkundig fingierten Kundenbewertung befand es für wettbewerbswidrig.  mehr

Serie 30.01.2018 Elektronischer Rechtsverkehr - wie geht es weiter?

Die BRAK-Aufforderung zur sofortigen Deinstallation der Cloud-Software bedeutet einen massiven Rückschlag für den Elektronischen Rechtsverkehr. Das besondere elektronische Anwaltspostfach als Cloud-Software der BRAK sollte sicher und leicht sein. Jetzt empfiehlt die BRAK, die beA-Software sofort zu deinstallieren. Was bedeutet es für den ERV und wie kann die Zukunft des Postfachs aussehen, in einer Zeit, wo die DSGVO höchste Datenschutz und IT-Sicherheit vorgibt?mehr

News 10.01.2018 Kanzleimarketing

Ohne Kanzlei-Website geht es nicht. Doch dabei sein ist gerade im WWW längst noch nicht alles. Die Website soll die Vorteile und die Kompetenz der Rechtsanwälte und der Kanzlei optimal und schnell transportieren und in den Suchmaschinen gut ranken. Nur so wird sie viele Mandanten anziehen, festhalten und dazu bringen, Kontakt aufzunehmen. Wichtig: Vor dem 25.5. sollte auch die Datenschutzerklärung auf den neuesten Stand sein.mehr

News 08.12.2017 Postfach- Pause

Das beA stand - mal wieder - vor der Tür. Doch im letzten Augenblick wurde es wegen Sicherheitsmängeln, die ausgerechnet ein Hacker herausfand und meldete, vom Netz genommen. Anwälte können es also, anders als gesetzlich ab 1.1.2018 vorgesehen, nicht nutzen.mehr

Serie 27.09.2017 Elektronischer Rechtsverkehr - wie geht es weiter?

Der Countdown für den  Elektronischer Rechtsverkehr läuft: Eine bei einem Gericht von einem Rechtsanwalt eingereichte Klage wird ab dem 1.1.2022 formunwirksam sein, wenn sie wie bisher in Papierform daherkommt. Wirksamkeit erlangt eine Klage künftig nur noch, wenn sie digital zu Gericht übertragen wird.mehr

Serie 07.09.2017 Legal Tech Entwicklungen

Solange Anwälte zurückdenken können, besteht der Rechtsberatungsmarkt aus unüberschaubar vielen lokalen Klein(st)kanzleien, einigen regionalen mittelständischen Kanzleien und wenigen wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Großkanzleien. National bekannte Marken suchte man in dieser friedlichen Co-Existenz bisher vergeblich. Die Digitalisierung ist gerade dabei das zu ändern.mehr

News 30.08.2017 Besonderes elektronisches Anwaltspostfach

Die Nutzungspflicht läuft zur Zeit ins Leere: 9 Tage vor dem 1.1.2018, dem lange angedrohten Beginn der Nutzungspflicht für die Rechtsanwälte, nahm die BRAK das Postfach wegen Hackergefahr durch Sicherheitsmängel vom Netz und befindet sich nun im Krisenmodus.mehr

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News 27.08.2017 Elektronischer Rechtsverkehr

Die Post- und Telekommunikationspauschale nach RVG wird auch ausgelöst, wenn der Rechtsanwalt mit elektronischen Medien kommuniziert hat, hier durch ein E-Mail an seinen Mandanten. Das gilt auch, wenn er einen Flatrate-Vertrag hat, der seine Kosten für die Kommunikation per Handy, Telefon oder auch via Internet und E-Mail deckelt.mehr

Serie 13.07.2017 Legal Tech Entwicklungen

Wie bestimmen Kanzleisoftware, Online-Akquise, Recherche-Tools und Fortbildung im Netz bereits jetzt die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der meisten Kanzleien. Mit dieser Frage beschäftigt sich Rechtsanwalt Bernfried Rose von ROSE & PARTNER LLP.mehr

Serie 09.06.2017 Elektronischer Rechtsverkehr - wie geht es weiter?

Nicht nur beA, auch der Elektronische Rechtsverkehr bei Gericht nimmt Fahrt auf: Was die Wirtschaft mit der Digitalen Transformation und dem Internet der Dinge längst vorgemacht und umgesetzt hat, findet auch in der Justiz zunehmend praktische Anwendung: Die Digitalisierung und Vernetzung der Geschäfts- bzw. Justizprozesse nimmt zu.mehr

Serie 08.06.2017 Legal Tech Entwicklungen

Immer mehr Startups setzen auf die Digitalisierung der Rechtsberatung. Welche Anbieter werden erfolgreich sein und wie werden sie den Markt verändern? Rechtsanwalt Bernfried Rose von ROSE & PARTNER LLP. nimmt verschiedene Legal Tech-Geschäftsmodelle unter die Lupe.mehr

Serie 31.05.2017 Kanzleiführung - alles noch im Griff?

Der diesjährige Anwaltstag hat das Thema Innovation durch Digitalisierung durchleuchtet. Alle Experten sind sich einig: Die Legal Technology wird den Anwaltsberuf langfristig nachhaltig verändern. Die Weichen dafür werden heute gestellt und Angst ist dabei kein guter Ratgeber, sie verstellt den Blick auf Chancen und Möglichkeiten.  mehr

Serie 22.05.2017 Legal Tech Entwicklungen

Schneller, besser, billiger – so lautet das Versprechen der Digitalisierung für Anwälte und Mandanten. Neue Technologie wird nicht nur den Kanzleialltag effizienter gestalten, sondern der Rechtsdienstleistungsbranche auch neue Akteure und Geschäftsmodelle bescheren. Wo geht die Legal Tech-Reise hin und wer werden die Gewinner und Verlierer sein?mehr

News 02.12.2016 Digitalisierung und Rechtsmarkt

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran – auch im Rechtsmarkt. Experten schätzen, dass sich derzeit rund 550 Unternehmen weltweit damit beschäftigen, Rechtsinformationen zu digitalisieren, Anwälten die Arbeit mittels Digitalisierung zu erleichtern und Mandanten schnelleren, preiswerteren und leichteren Zugang zum Recht zu verschaffen.mehr

Serie 13.07.2016 Wann kommt das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA)?

Der Bundesrat hatte am 23.9. die Verordnung für das besondere elektronischen Anwaltspostfächer (RAVPV) beschlossen und damit die Postfachnutzung für die Übergangszeit bis zur Postfachpflicht an 1.1.2018 geregelt. Am 28.11. ist das Anwaltspostfach in Betrieb gegangen, nachdem am 5. November 2016 der Anwaltsgerichtshof die einstweiligen Anordnungen der Rechtsanwälte gegen die Freischaltung des beA aufgehoben hatte.mehr

News 28.06.2016 Künstliche Intelligenz im Logikbaum

Mit Wonder Legal geht ein weiteres Legal-Tech-Unternehmen in Deutschland an den Start. Gewerbliche und private Rechtsuchende können über www.wonder.legal.de ihren eigenen Miet- oder Gesellschaftsvertrag erstellen, ohne dass Dritte die Daten einsehen können. Wurde von Frankreich aus nun die juristische Online-Revolution ausgerufen?mehr

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Serie 24.05.2016 Wann kommt das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA)?

Die Bundesrechtsanwaltskammer darf das Anwaltspostfach nur mit ausdrücklicher Zustimmung des jeweiligen Anwalts freischalten. Neue Probleme also, nachdem das Anwaltspostfach zum 29. September 2016, schon verspätet, starten sollte.  Der Anwaltsgerichtshof Berlin hat mit seiner Entscheidung den Start in Frage gestellt, denn eine unsichere Erreichbarkeit der Anwälte entspricht nicht dem Sinn  der beA-Einführung.mehr

News 16.03.2016 Legal Technology

Könnte die Digitalisierung bald fast jeden zweiten Junior-Anwalt überflüssig machen? Davor warnt eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) gemeinsam mit der Bucerius Law School in Hamburg und dem Bucerius Center on the Legal Profession.mehr

Serie 30.11.2015 Wann kommt das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA)?

Das beA soll nun doch in 2016 starten, ab dem 29. September 2016 soll für alle Rechtsanwälte ein Postfach bereit stehen und die gesamte Anwaltschaft elektronisch erreichbar sein. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) verschob zuvor den zum 1. Januar 2016 vorgesehenen Start der besonderen elektronischen Anwaltspostfächer (beA) wegen Projektproblemen mit Technik und Datensicherheit.mehr

News 17.09.2014 Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Vertrauen ist gut - aber: Der Anwalt darf weder darauf vertrauen, dass der konkrete – fristgebundene – Schriftsatz auf Grund der eingesetzten Anwaltssoftware richtig adressiert wurde, noch darf er die Überprüfung der Adressierung einer seit Jahren für die Kanzlei tätigen und zuverlässigen Mitarbeiterin überlassen.mehr

News 17.06.2014 Anwaltstag Stuttgart

Freiheit gestalten ist das Thema des 65. Deutschen Anwaltstags in Stuttgart. Kanzleisoftware richtig gestalten und ausrichten ist fast tagtäglich Thema in der Anwaltskanzlei. Was bei Auswahl und Anwendung von Software zu beachten ist, thematisiert die Veranstaltung "Praxistest Kanzleisoftware" am 27.6.mehr