Schutz vor Hitze am Arbeitsplatz ist eine Führungsaufgabe
Ein Hitzetag mit Temperaturen über 30 Grad kostet Deutschland schätzungsweise 431 Millionen Euro Produktivität, allein durch langsameres Arbeiten, technische Ausfälle und gestörte Lieferketten. Doch in vielen Unternehmen fehlt es noch immer an systematischem Hitzeschutz, wie eine aktuelle Umfrage von GLS Investments und KLUG zeigt: Nur 43 Prozent der befragten Großunternehmen erfassen Hitzerisiken überhaupt systematisch. Dabei stuft die Internationale Arbeitsorganisation Hitze längst als das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko für Beschäftigte ein und weltweit sind über 2,4 Milliarden Erwerbstätige stark exponiert.
Der internationale Hitzetag am 11. Juni ist Anlass, das Thema vom Randphänomen zur Führungsaufgabe zu machen. Wir haben die wichtigsten Inhalte aus dem Haufe-Netzwerk zusammengestellt.
Hitzeschutz im Betrieb: Pflichten und Sofortmaßnahmen
Europas Unternehmen unterschätzen das Hitzerisiko: GLS Investments und KLUG haben 22 börsennotierte Unternehmen befragt: Nur 43 Prozent erfassen Hitzerisiken systematisch. Was Investoren jetzt fordern.
Hitze: 10 Sofortmaßnahmen für Unternehmen: Von Produktivitätsausfall bis Lieferkettenstörung – was Hitze wirtschaftlich kostet und welche konkreten Schritte Unternehmen jetzt gehen können.
Was das Arbeitsschutzgesetz bei Hitze vorschreibt: Fürsorgepflicht, ASR A3.5, Home-Office: Wann müssen Arbeitgeber handeln – und was gilt rechtlich im Büro, draußen und im mobilen Arbeiten?
Schutzmaßnahmen gegen Hitzestress und Hitzeerkrankungen: Präventive TOP-Maßnahmen, Notfallpläne, Temperaturgrenzen: Was Arbeitgeber konkret tun müssen, bevor es zu Hitzeerkrankungen kommt.
Risiken durch Hitze am Arbeitsplatz: Von Hitzestress bis Arbeitsunfall: Wie der Arbeitsschutz auf Gefährdungen im Büro, im Freien und im Fahrzeug reagiert.
Gesundheit und Produktivität: Was Hitze mit Beschäftigten macht
Auswirkung von Hitze auf Gesundheit und Produktivität: DAK-Gesundheitsreport: Über zwei Drittel der Erwerbstätigen fühlen sich durch Extremtemperaturen eingeschränkt. Was HR und Management jetzt tun müssen.
Hitzeschäden wirtschaftlich berechnen: Die HPLR-Formel: Wie viel Prozent der Wertschöpfung gehen durch Hitze verloren? Die Kennzahl HPLR macht Klimaschäden im Betrieb messbar – mit konkretem Rechenbeispiel.
Klimaanpassung in Kliniken: Hitze, Starkregen, Extremwetter: Warum Gesundheitseinrichtungen jetzt Hitzeschutzpläne brauchen – und was das für Unternehmen im Gesundheitsbereich bedeutet.
Klimarisiken strategisch managen
Klimarisikoanalyse: Praxisleitfaden: In vier Schritten zur Klimaresilienz: Wie Unternehmen physische Risiken wie Hitzetage systematisch bewerten und Anpassungsstrategien entwickeln.
Klimaresilienz und ESRS E1: Wie widerstandsfähig ist das eigene Geschäftsmodell? Physische und transitorische Klimarisiken im Kontext der CSRD-Berichtspflichten.
Adaptation Sweet Spot: Der richtige Zeitpunkt für Klimainvestitionen: Nicht im Status quo, nicht erst bei der Katastrophe – wo liegt der ökonomisch sinnvolle Handlungsraum für Klimaanpassung?
Klimawandelanpassung: Risiken und innovative Lösungsansätze: Vom Versicherungsmodell bis zur wetterresistenten Produktion: Was Pionierunternehmen beim Umgang mit Klimawandelfolgen bereits umsetzen.
Klimaanpassung: Perspektiven und Strategien
Warum Unternehmen Klimaanpassung nicht länger vertagen können: Interview mit Daniel Schmitz-Remberg: Resiliente Lieferketten als Wettbewerbsvorteil – und warum der nächste El Niño die Frage beantwortet, wer vorbereitet ist.
Interview mit Markus Kühlert über Klimafolgenanpassung: Der Forscher vom Wuppertal Institut erklärt, warum Kreislaufwirtschaft und Begrünung Hitzeschutz und Klimaschutz gleichzeitig leisten.
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In vier Schritten zur Klimarisikoanalyse
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