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Get-in-Geschäftsführer Rainer Weckbach bringt Unternehmen mit IT-Fachkräften oder Ingenieuren zusammen. Bild: © get in gmbh

Gerade in den Bereichen IT und Ingenieurwesen ist der „War for Talent“ in vollem Gange. Mit speziellen Absolventenplattformen bietet das Start-up "get in GmbH" die Möglichkeit, gezielt auf die gefragten Fachkräfte zuzu­gehen und sie für sich zu gewinnen.

Wer hat’s gegründet?

Dr. Lars Fink und Rainer Weckbach sind die Gründer und Geschäftsführer der get in GmbH. Beide sind seit vielen Jahren als Entrepreneure erfolgreich aktiv. Der digitale Wandel stand dabei immer im Mittelpunkt. So sprechen die beiden die Sprache der Technologie-Fachkräfte.

Was ist die Idee dahinter?

Unternehmen fällt es zunehmend schwer, offene Positionen mit talentierten Nachwuchskräften aus den Bereichen IT oder Ingenieurwesen zu besetzen. Auf der anderen Seite stehen die Absolventen der gefragten MINT-Fächer dem unübersichtlichen Arbeitsmarkt oft orientierungslos gegenüber und kennen nur einen Bruchteil ihrer potenziellen Arbeitgeber. Diese Informationslücke haben wir geschlossen.
Das Besondere: Wir haben mit www.get-in-IT.de und www.get-in-Engineering.de spezialisierte Plattformen entwickelt, um Young Professionals und Absolventen aus MINT-Studiengängen in ihrer Sprache alle relevanten Informationen für den Start ins Berufsleben zugänglich zu machen. Dieser fokussierte Ansatz ist Grundlage dafür, dass unseren Plattformen eine hohe Glaubwürdigkeit beigemessen wird.
Das Ergebnis ist die marktführende Reichweite in den jeweiligen Zielgruppen. Beispielsweise legt ein Drittel der jährlich auf den Arbeitsmarkt strömenden IT-Nachwuchskräfte ein spezifisches Bewerberprofil bei get in IT an, um via Direktansprache passende Jobangebote zu erhalten.
Über das Active Sourcing hinaus bieten unsere Plattformen das Umfeld, sich den Absolventen der MINT-Fächer nachhaltig als attraktive Arbeitgebermarke bekannt zu machen. Dafür stehen unterschiedliche Employer-Branding-Lösungen zur Verfügung.

Wie war die Entwicklungszeit?

Wir haben unsere Idee nach dem Lean-Startup-Prinzip entwickelt. Das heißt, wir haben sehr darauf geachtet, frühzeitig mit einem Prototypen zu starten, um direkt Nutzererfahrungen aufseiten der Unternehmen und Nachwuchskräfte zu sammeln. Mit dieser Methodik haben wir von Beginn an sichergestellt, dass die Funktionsweise unserer Plattformen den Interessen und Bedürfnissen unserer Nutzer entspricht. So haben sich Schritt für Schritt zwei „erwachsene“ Plattformen entwickelt, die sich durch einen einzigartigen Product/Market Fit auszeichnen.
Wir sind davon überzeugt, dass Recruiting dann erfolgreich ist, wenn die jeweilige Zielgruppe mit ihren individuellen Informationsbedürfnissen abgeholt wird. Unser Ziel ist es daher, sukzessive weitere Talentplattformen aufzubauen.

Was können etablierte Unter­nehmen von Ihnen lernen?

Den Lean-Startup-Ansatz in die Tat umzusetzen: Nicht alles, was technisch machbar ist, wird der Lebenswirklichkeit der Bewerber und HR-Verantwortlichen gerecht. Dass wir die Weiterentwicklung unserer Produkte an den Interessen und Bedürfnissen unserer Zielgruppen ausrichten, ist Garant für unsere nachhaltig erfolgreiche Marktpositionierung.

Was soll noch geändert werden?

Aktuell entwickeln wir Features, die das Matchmaking zwischen Ingenieurtalenten und potenziellen Arbeitgebern nachhaltig verbessern. Der Rollout dieser Features wird im September 2017 stattfinden. Darüber hinaus werden wir etwa zeitgleich die brandneuen Ergebnisse unserer beliebten Trend-Studie unter IT-Nachwuchskräften veröffentlichen, der größten wissenschaftlich begleiteten Umfrage unter IT-Talenten in Europa.

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Schlagworte zum Thema:  Rekrutierung, Recruiting, Active Sourcing, MINT-Branchen, HR-Startup, Startup

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