Arbeitslosenversicherungsbeitrag 2022

Zum 1. Januar 2020 wurde der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,1 Punkte auf 2,4 Prozent gesenkt. Da die Regelung befristet bis zum 31. Dezember 2022 gilt bleibt der Arbeitslosenversicherungsbeitrag 2022 stabil bei 2,4 Prozent. Trotz des stabilen Beitragssatzes müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber unter Umständen 2022 weniger Beiträge in der Arbeitslosenversicherung bezahlen.

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird per Gesetz im § 341 SGB III festgesetzt. Laut Gesetzt beträgt der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung 2,6 Prozent. Mit der ersten Verordnung zur Änderung der Beitragssatzverordnung 2019 wurde der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2022 auf 2,4 Prozent festgelegt. 

Auswirkungen der neuen Beitragsbemessungsgrenzen

Zum 1. Januar 2022 ändern sich die Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) in der Renten- und Arbeitslosenversicherung. Während die BBG im Rechtskreis Ost wie fast jedes Jahr steigt, sinkt die BBG RV West. Durch die Erhöhung bzw. Senkung der Beitragsbemessungsgrenzen zum 1. Januar 2022 kommt es für Arbeitgeber im Rechtskreis West für Höherverdienende trotz des stabilen Beitragssatzes zu einer etwas geringeren Beitragsbelastung. Im Rechtskreis Ost kommt es bei Höherverdienenden zu einer geringen Mehrbelastung.

Die Beitragsbemessungsgrenze zur Renten- und Arbeitslosenversicherung beträgt ab 1. Januar 2022 7.050 Euro (West) bzw. 6.750 Euro (Ost).

20222021

BBG/West 7.050 EUR

BBG/Ost 6.750 EUR

Beitragssatz ALV 2,4 %

BBG/West 7.100 EUR

BBG/Ost 6.700 EUR

Beitragssatz ALV 2,4 %

7.050 EUR/West x 1,2 % = 84,60 EUR

6.750 EUR/Ost x 1,2 % = 81,00 EUR

7.100 EUR/West x 1,2 % = 85,20 EUR

6.700 EUR/Ost x 1,2 % = 80,40 EUR


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