Impfschaden einer Lehrerin ist kein Dienstunfall
Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat die auf die Feststellung eines Dienstunfalls gerichtete Klage einer 62-jährigen Förderschullehrerin abgewiesen.
Lehrerin erlitt Impfschaden
Die Lehrerin wurde Ende März 2021 im Gebäude ihrer Stammschule von einem mobilen Impfteam des Impfzentrums Hannover mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Coronavirus geimpft. Etwa eine Woche später erlitt sie schwerste körperliche Schäden, deren Folgen weiterhin andauern.
Die Lehrerin begründete ihre Klage damit, dass der Vorgang als Dienstunfall anzuerkennen sei, da die Impfung eine von ihrem Dienstherren - dem Land Niedersachsen - angebotene und zu verantwortende dienstliche Veranstaltung gewesen sei.
Verwaltungsgericht: Impfaktion war keine dienstliche Veranstaltung
Das Gericht ist der Argumentation der Lehrerin nicht gefolgt. Die Impfaktion sei keine dienstliche Veranstaltung gewesen. Der Dienstherr habe lediglich seine Räumlichkeiten in der Schule zur Verfügung gestellt, damit das mobile Impfteam dort die Impfung habe durchführen können. Das Land Niedersachsen sei jedoch selbst nicht Organisator des Vorgangs gewesen (VerwG Hannover, Urteil v. 24.11.2022, 2 A 460/22).
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
2.252
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
2.042
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
1.3502
-
Entgelttabelle TV-L
1.110
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.0561
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
913
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
713
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
555
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
505
-
Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
430
-
Ausschluss eines Polizeibewerbers wegen Harnstein
08.04.2026
-
Kontakt zum inhaftierten Lebensgefährten: Justizvollzugsbeamtin fristlos entlassen
02.04.2026
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026
-
Kirchenaustritt ist kein Kündigungsgrund
18.03.2026
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
13.03.2026
-
Urlaub wird auf der Grundlage von Arbeitstagen berechnet
12.03.2026
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
10.03.20262
-
Polizeikommissarin wegen Änderung des Geschlechtseintrags von Beförderung ausgeschlossen
05.03.2026