Dubai, Büro, Rechenzentren – Hypes kommen und gehen. Wohnen ist komplexer als gedacht, Logistik hängt am Tropf der Konjunktur, und KI könnte als Assetklasse schneller uninteressant werden als erwartet. Zwischen Hausse, Hypes und Hybris: Immobilienmärkte reagieren empfindsam auf verführerische Stories.
Gemäß Duden gibt es drei Bedeutungen für das Wort Hype: Es kann entweder eine "besonders spektakuläre, mitreißende Werbung", eine "aus Gründen der Publicity inszenierte Täuschung" oder eine "Welle oberflächlicher Begeisterung" sein. In der immobilienwirtschaftlichen Praxis fließen alle drei Wortbedeutungen ineinander, am wichtigsten für das Verständnis dürfte das Bild einer Begeisterungswelle sein, die zu Überschwang, Übertreibung, Blasenbildung führen kann.
In solchen Euphoriephasen werden kaum noch harte Daten für die Überzeugung von Nutzern, Investoren oder Finanzierern benötigt; Modewörter und Holzschnitt-Argumente reichen, denn die Angst, etwas zu verpassen (modern FOMO – fear of missing out), beschleunigt Verhandlungen.
Was ist ein Hype – und wann wird er gefährlich?
Es gibt zahllose Beispiele in der Immobilienwirtschaft, die für solche Dynamiken nicht nur Pate stehen, sondern die gebaute Umwelt, unsere Städte, auch Jahrzehnte später noch prägen: So ließ die Dotcom-Euphorie vor und ...
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