In diesen Städten gilt die Mietpreisbremse

Mietpreisbremse in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern


Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben die Mietpreisbremse eingeführt. Schleswig-Holstein hat die Mietpreisbremse wieder abgeschafft.

Mietpreisbremse in Bremen

Im Bundesland Bremen mit Ausnahme von Bremerhaven gilt die Mietpreisbremse.

Geltungszeitraum: 1.12.2025 bis 31.12.2029

Gesetzliche Grundlage: Verordnung über die zulässige Miethöhe gemäß § 556d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Mietenbegrenzungsverordnung) vom 18.11.2025 (Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen 2025, S. 1254)


Auch Kappungsgrenze reduziert

In Bremen ist auch die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren reduziert.

Mietpreisbremse in Hamburg

Für ganz Hamburg gilt die Mietpreisbremse.

Geltungszeitraum: 1.1.2026 bis 31.12.2029

Gesetzliche Grundlage:

Verordnung zur zulässigen Miethöhe bei Mietbeginn nach § 556d des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Mietpreisbegrenzungsverordnung) vom 25.11.2025 (HmbGVBl. 2025, S. 684).


Auch Kappungsgrenze reduziert

In Hamburg ist auch die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren reduziert.

Mietpreisbremse in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein galt in 12 Kommunen die Mietpreisbremse, bis die entsprechende Verordnung ein Jahr vor dem ursprünglichen Ablaufdatum vorzeitig aufgehoben wurde.

Geltungszeitraum: 1.12.2015 bis 30.11.2019

Gesetzliche Grundlage: Landesverordnung über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn (Mietpreisverordnung Schleswig-Holstein) vom 11.11.2015 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein 2015, S. 402), aufgehoben durch die Landesverordnung zur Aufhebung der Mietpreisverordnung Schleswig-Holstein vom 11.11.2019 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein 2019, S. 528)

Diese Kommunen in Schleswig-Holstein waren von der Mietpreisbremse erfasst:

Barsbüttel, Glinde, Halstenbek, Hörnum, Kampen, Kiel, List, Norderstedt, Sylt, Wenningstedt-Braderup, Wentorf bei Hamburg, Wyk auf Föhr

Mietpreisbremse in Niedersachsen

In Niedersachsen gilt die Mietpreisbremse in 57 Städten und Gemeinden.

Geltungszeitraum: 1.1.2025 bis 31.12.2029

Gesetzliche Grundlage: Verordnung zur Festlegung des Anwendungsbereichs bundesrechtlicher Mieterschutzvorschriften (Niedersächsische Mieterschutzverordnung) vom 23.12.2024 (Nds. GVBl. 2024 Nr. 122), geändert durch Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Mieterschutzverordnung vom 3.12.2025 (Nds. GVBl. 2025 Nr. 93)

Diese Kommunen in Niedersachsen werden von der Mietpreisbremse erfasst:

Achim, Adendorf, Bad Rothenfelde, Bad Zwischenahn, Baltrum, Bardowick, Bienenbüttel, Bleckede, Borkum, Bovenden, Braunschweig, Buchholz in der Nordheide, Buxtehude, Cuxhaven, Emsbüren, Garbsen, Gellersen, Göttingen, Hanstedt, Hannover, Hatten, Hemmingen, Hildesheim, Ilmenau, Isernhagen, Juist, Laatzen, Langeoog, Langenhagen, Leer (Ostfriesland), Lilienthal, Lingen (Ems), Lüneburg, Neu Wulmstorf, Norden, Norderney, Nordhorn, Oldenburg (Oldb), Osnabrück, Ostheide, Oyten, Rastede, Rotenburg (Wümme), Seevetal, Seelze, Spiekeroog, Stade, Stuhr, Tostedt, Uelzen, Wangerooge, Wedemark, Weyhe, Winsen (Aller), Winsen (Luhe), Wolfsburg, Wunstorf


Auch Kappungsgrenze reduziert

Zudem ist in Niedersachsen in den von der Mietpreisbremse erfassten Kommunen die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren reduziert.

Mehr zur Kappungsgrenze in Niedersachsen

Mietpreisbremse in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern gilt die Mietpreisbremse in Rostock und Greifswald. Eine Erweiterung auf die Gemeinden Binz, Graal-Müritz, Heringsdorf, Kühlungsborn, Rerik, Sellin, Zingst und Zinnowitz wurde im Februar 2026 beschlossen.

Geltungszeitraum: 1.10.2023 bis 30.9.2028

Gesetzliche Grundlage: Landesverordnung zur Bestimmung von Gebieten nach § 556d und § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches (Mietpreisbegrenzungs- und Kappungsgrenzenlandesverordnung - MietBgKaLVO M-V) vom 26.8.2023 (GVOBl. M-V 2023, S. 723)


Auch Kappungsgrenze reduziert

Zudem ist in Mecklenburg-Vorpommern in der Stadt Rostock die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren reduziert.

Schlagworte zum Thema:  Mietpreisbremse , Mietvertrag