25.05.2012 | Top-Thema Umweltschutz im Büro

Aus für Stromfresser und Klimakiller

Kapitel
Elektronische Geräte im Standby-Modus sind Stromfresser
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Da jeder das Problem hoher Energiekosten kennt, ist die Bereitschaft zum Sparen in diesem Bereich oft besonders hoch. Und die Möglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen vom Bildschirmschoner bis zur Kaffeemaschine.

Ausschalten statt Ruhezustand

Im Stand-by-Modus liegt der Verbrauch eines Tintenstrahldruckers bei etwa 3 Watt. Das hört sich zunächst wenig an. In Deutschland belasten aber alle elektronischen Geräte zusammen das Klima jährlich mit rund 10 Mio. Tonnen CO2. Deshalb:

  • Den Bildschirm ausschalten, wenn die Arbeit für längere Zeit unterbrochen wird.
  • Die Funktion Bildschirmschoner generell ausschalten.
  • Lautsprecher nicht nur leise drehen, sondern ausschalten.
  • Den Festplattenruhemodus aktivieren, denn dann dreht sich die Festplatte nach einem festgelegten Ruhezustand nicht mehr.
  • Kaffee nicht auf der Warmhalteplatte lassen, sondern in Thermoskannen umfüllen und die Maschine ausschalten.

Vom Netz trennen statt nur ausschalten

Auch der Schein-Aus-Verbrauch kostet richtig Geld. Eine schaltbare Steckerleiste hilft beim Sparen, denn damit lässt sich ein Gerät mit einem Tastendruck vollständig vom Netz trennen.

 

Flachbildschirm statt Röhrenmonitor

Ein Flachbildschirm benötigt je nach Modell bis zu 75 % weniger Strom als ein vergleichbar großer Röhrenmonitor.

 

Das zweite Leben eines Handys

Über 30 Mio. Handys und Smartphones werden in Deutschland pro Jahr gekauft. Über den Ladentisch gehen dabei Tonnen von Schad- und Rohstoffen. Viele alte Handys können jedoch weiterverwendet oder recycelt werden. So lassen sich Geld und Ressourcen sparen.

Handys sind edel und giftig: Sie bestehen zu 25 % aus Metallen und Edelmetallen wie Silber und Gold. Und auch Tantal – wertvolle „seltene Erden“ – stecken darin. Die Akkus dagegen beinhalten Schadstoffe wie Blei oder Beryllium.

Auf dem Portal der Althandy-Initiative der Deutschen Umwelthilfe kann man prüfen, wie hoch der Restwert eines Handys noch ist. Kommt der Verkauf nicht mehr infrage, kümmert sich ein zertifiziertes Unternehmen um das fachgerechte Recycling. Und das Gehäuse – meist aus Kunststoff – wird nach der Entsorgung in Verbrennungsanlagen als Brennstoffe benutzt.

Schlagworte zum Thema:  Umweltschutz, Büro, Handy, Bildschirm, Bildschirmarbeitsplatz, Umweltmanagement, CSR

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