Chancengerechtigkeit von Männern und Frauen in der Arbeitswelt: Dafür wurde Tandemploy mit dem Chefsache-Award 2017 ausgezeichnet. Bild: Fotolia LLC.

Von Chancengerechtigkeit für Männer und Frauen in der Arbeitswelt sprechen viele. Doch wer setzt sich dafür tatsächlich ein? Die Initiative Chefsache hat Unternehmen, Personen oder Organisationen, die Chancengerechtigkeit leben gesucht – und gefunden: Tandemploy hat den Chefsache-Award 2017 erhalten.

Welche Organisationen schaffen es, ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männer in Führungspositionen herzustellen? Und welche Führungspersönlichkeiten sorgen als Vorbild dafür, dass die Chancengerechtigkeit im Unternehmen gelebt wird? Organisationen und Personen, die dies erfüllen, konnten sich für den Chefsache-Award 2017 bewerben. 

Der Award, den die Initiative Chefsache vergibt, wurde nun zum zweiten Mal verliehen. Eine renommierte Jury aus Unternehmen und Wissenschaft wählte drei Nominierte aus: Neben Tandemploy waren dies die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH sowie das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.

Tandemploy erhält Chefsache-Award 2017

Der Gewinner Tandemploy wurde bei der Verleihung auf dem "Zeit"-Wirtschaftsforum 2017 in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg bekannt gegeben. Das Berliner Unternehmen betreibt eine Online-Plattform, die Bewerber zusammenbringt, um gemeinsam anspruchsvolle Jobprofile auszufüllen. Unternehmen bietet die Software von Tamdemploy die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle anzubieten, die ihren Lebensrealitäten entsprechen. Ungefähr 5.000 Bewerber und 70 Firmen nutzen bereits die Software und das Portal von Tandemploy.  

"Alle sprechen über die Notwendigkeit Arbeit flexibler und familiengerechter zu gestalten. Tandemploy schafft eine marktgerechte, praktikable Lösung für dieses Thema und ist mit seinem Angebot wegweisend für den Arbeitsmarkt der Zukunft", so Verena Pausder, Jurymitglied und Gründerin von Fox and Sheep.

Kriterien für die Award-Vergabe

Kriterien für die Vergabe des Chefsache-Awards sind:

  • Engagement und Vorbildcharakter einer obersten Führungskraft, die sich für geeignete Rahmenbedingungen für die Umsetzung und Realisierung von Chancengerechtigkeit einsetzt.
  • Ausgestaltung und Implementierung einer konkreten und zukunftsweisenden Maßnahme in der Organisation für mehr Chancengerechtigkeit, die sich bereits in der Umsetzung befindet.
  • Klar definierte Zielbilder, die den Fortschritt der Chancengerechtigkeit in der Organisation und den Erfolg der Maßnahme messbar machen sowie zum Gelingen der Maßnahme beitragen.

Personalvorstände in der Jury

Mitglieder der Jury für den Award 2017 waren neben Verena Pausder unter anderem Janina Kugel (Personalvorstand Siemens), Prof. Dr. Angela Friederici (Direktorin und Vizepräsidentin Max-Planck-Gesellschaft), Dr. Hartmut Klusik (Personalvorstand Bayer), Armin von Buttlar (Vorstand Aktion Mensch), Dr. Rainer Esser (Geschäftsführer ZEIT Verlagsgruppe) sowie Antje von Dewitz (Vaude) und Nora-Vanessa Wohlert (Edition f). 

Hintergrund: Die Initiative Chefsache

Die Initiative „Chefsache“ ist ein Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die „Chefsache“ fühlt sich der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern verpflichtet und verfolgt das Ziel als Initiative mit Vorbildcharakter den notwendigen gesellschaftlichen Wandel mit neuen Konzepten zu unterstützen. 

Das Personalmagazin ist Medienpartner des Chefsache-Award 2017.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie unter www.chefsache-award.de.

Schlagworte zum Thema:  Chancengleichheit, Führung, Award, Gender Diversity

Aktuell
Meistgelesen