Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt: Der Chefsache-Award würdigt zukunftsweisende Projekte und Maßnahmen mit diesem Anspruch. Bild: Fotolia LLC.

Von Chancengleichheit reden viele – doch nur wenige leben sie. Diese Vorreiter will die Initiative "Chefsache" unterstützen: Mit dem Chefsache-Award 2018, für den Sie sich bis 30. Juni bewerben können, würdigt das Unternehmensnetzwerk vorbildliche Ansätze zur Förderung der Chancengerechtigkeit.

Wie schaffen es Organisationen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männer in Führungspositionen herzustellen? Wie können Führungspersönlichkeiten dafür sorgen, dass Chancengerechtigkeit im Unternehmen kein leeres Schlagwort bleibt? Eine Organisation oder Einzelperson, die solche Fragen aus der Praxis heraus beantwortet, wird die Unternehmeninitiative "Chefsache" am 27. September mit dem "Chefsache-Award 2018" auszeichnen.

Chefsache-Award 2018: Vorbildprojekte gesucht

Mit dem diesjährigen Preis zeichnet die Chefsache-Initiative bereits zum dritten Mal herausragende Ansätze zur Förderung der Chancengerechtigkeit am Arbeitsplatz aus.

Gefragt sind nun erneut innovative Ideen, Maßnahmen und Projekte aus der Praxis, wobei die Initiatoren das Augenmerk besonders auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups legen. Auf die Gewinner des Awards warten Networking-Events, Coachings und die Möglichkeit zum "Best Practice Sharing" als Teil des Chefsache-Netzwerks.

Kriterien für die Award-Vergabe

Für den Chefsache-Award 2018 können sich Unternehmen aus allen Branchen bis zum 30. Juni 2018 bewerben. Wer den Preis erhalten wird, entscheidet eine Expertenjury, die sich aus Mitgliedern der Chefsache-Initiative und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zusammensetzt. 

Mitglieder der Jury sind unter anderen:

  • Dr. Bernhard Beck (Personalvorstand, EnBW) 
  • Michael Heinz (Mitglied des Vorstands, BASF)
  • Janina Kugel (Personalvorstand, Siemens)
  • Prof. Dr. Alexander Kurz (Vorstand Personal, Recht und Verwertung, Fraunhofer-Gesellschaft)
  • Dr. Bettina Volkens (Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin Ressort Personal und Recht, Deutsche Lufthansa)
  • Dr. Katarzyna Mol-Wolf (Chefredakteurin, Emotion)
  • Verena Pausder (Gründerin, Fox and Sheep)
  • Reiner Straub (Herausgeber, Personalmagazin)
  • Prof. Dr. Isabell Welpe (Professorin für Strategie und Organisation, TU München)
  • Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland.  

 

Die Bewertungskriterien zur Vergabe des Chefsache-Awards sind: 

  • Ihre Idee sollte auf mehr Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer in der Arbeitswelt abzielen – z.B. einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen, mehr Chancengerechtigkeit im Bewerbungsprozess, im Arbeitsalltag oder bei Beförderungen.
  • Ihre Idee sollte vor allem innovativ in Ihrer Branche sein – darüber hinaus interessiert uns, warum Sie denken, dass Sie mit Ihrer Idee nachhaltig Ergebnisse erzielen, und warum die Idee für andere interessant und nutzbar ist.
  • Sie können sich bewerben unabhängig davon, ob Ihre Idee noch ganz frisch in Ihrem Unternehmen ist oder Sie bereits erste Ergebnisse vorweisen können.

Hintergrund: Die Initiative Chefsache

Die Initiative Chefsache ist ein Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Initiative setzt sich für Chancengerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ein und will den gesellschaftlichen Wandel mit neuen Konzepten unterstützen. 

Das Personalmagazin ist Medienpartner des Chefsache-Award 2018.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular.

Schlagworte zum Thema:  Chancengleichheit, Führung, Award, Gender Diversity

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