Fluktuation managen / 3 Positive und negative Fluktuation

Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob die Fluktuation von Unternehmensseite gewollt ist oder nicht.

3.1 Positive Fluktuation

Das Ausscheiden einzelner Mitarbeiter kann auch positiv betrachtet werden, insbesondere dann, wenn der Mitarbeiter seit längerem nicht mehr die gewünschten Ergebnisse erzielt hat oder sich nicht in die Betriebsgemeinschaft einfügen konnte.

Im Übrigen ist ein konstanter Grad an Fluktuation aus gesamtunternehmerischer Sicht durchaus wünschenswert. Es trägt dazu bei, die Belegschaft "in Bewegung" zu halten und erlaubt neuen Ideen und Arbeitseinstellungen Zugang in das Unternehmen zu finden. Insbesondere Teams oder Abteilungen mit eingefahrenen Strukturen und/oder einem hohen Durchschnittsalter profitieren von Fluktuation. Aus solchen Gründen kann es übrigens durchaus sinnvoll sein, "interne Fluktuation" durch Versetzungen und/oder job rotation quasi künstlich (aber gezielt) zu erzeugen.

3.2 Negative Fluktuation

Häufig wird die ungewollte Fluktuation bestimmter Personen oder Personengruppen kaum erfasst, obwohl ein Ausscheiden dieser Personen mit erheblichen Problemen verbunden ist.

Den Unternehmen wird daher empfohlen, eine Analyse des Austrittsrisikos ihrer Leistungsträger durchzuführen. Dabei sollte die Bedeutung des Arbeitnehmers für das Unternehmen ins Verhältnis zum Fluktuationsgefährdungsgrad des Arbeitnehmers gestellt werden. Daraus können individuelle Maßnahmen zur Risikominderung abgeleitet und umgesetzt werden.

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