Die Ausgaben für die Versorgung der Beamten und für deren Hinterbliebenen stiegen im Landeshaushalt von Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro.

Rheinland-Pfalz gibt für seine Beamten im Ruhestand immer mehr Geld aus. Das geht aus dem neuen Bericht über die Beamtenversorgung hervor, den Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) dem Kabinett vorlegte.

Beamte gehen im Schnitt mit 62 Jahren und 8 Monaten in Ruhestand

Im Ruhestand sind nun knapp 37.500 Beamte - das ist ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Dazu kommen rund 9.600 Hinterbliebene. Die Zahl stieg nur um 0,5 Prozent.

Die Beamten zwischen dem Westerwald und der Pfalz waren im Durchschnitt 44 Jahre alt - das ist der gleiche Wert wie in den beiden Jahren zuvor, der auch schon 1998 erreicht wurde. Sie gehen im Schnitt mit 62 Jahren und acht Monaten in den Ruhestand, teilte das Finanzministerium in Mainz mit. Auch dieser Wert hat sich im Vergleich zum Jahr zuvor nicht verändert. Im Jahr 2000 gingen die Beamten in Rheinland-Pfalz noch mit 59 Jahren und drei Monaten im Durchschnitt in den Ruhestand.

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