Gedanken zur Veranstaltung

Der Deutsche Immobilienpreis als Branchen-Schaufenster


Deutscher Immobilienpreis Nachbericht

Die AVIV-Gruppe hatte gerufen, und etwa 500 Gäste kamen am 25. März zur großen Preisverleihungsparty ins Palladium nach Köln. Neun Kategorien, 600 Bewerbungen, eine unabhängige Jury: Das sind die Eckdaten für den Deutschen Immobilienpreis 2026. Die können sich sehen lassen. 

600 zum Teil hochkarätige Einreichungen zeigen, dass die Branche es nicht nur versteht, sich immer weiter zu professionalisieren, sondern dass sie auch immer mehr Lust verspürt, ihre Erfolge nach außen zu tragen.

Oder liegt die hohe Zahl einfach daran, dass wir eine permanente Krise haben und Innovationen in der Krise am besten gedeihen? Mache aus einem "Brand" einen "Love-Brand" (Aptum gewann in der Kategorie Best Brand) und du wirst gewinnen in Zeiten, in denen die Liebe nicht wirklich im Fokus steht, aber alle sie wollen.

Hochkarätige Jurys

Die Jurys waren hochkarätig besetzt. Für die Vorsitzenden einer Kategorie bedeutete das Voting eine Woche Arbeit. Ziemlich viel on top. Wir erfuhren einige Bewertungskriterien, Skalierbarkeit etwa. Wichtig schien zu sein, nicht ein besonders schickes Tool auszuzeichnen, sondern eines – das kam bei Ogulo zur Sprache, Auszeichnung in der Kategorie Branchenpionier –, das Antworten gibt auf tatsächliche Herausforderungen von Kunden.

In einer Zeit knapper Kassen konnte das Unternehmen Gundlach KG mit dem verbreiteten Versprechen punkten, der Kunde erhalte, falls das Leistungsspektrum nicht stimme, sein Geld zurück. Die Skalierbarkeit eines Projektes wurde bewertet, die "Tiefe des Engagements" und die Strahlkraft einer Bewerbung. Konnte man sich vielleicht denken, aber für die, die nicht mitgestimmt haben, ein interessanter Blick hinter die Kulissen. 
 
Schlagworte, die sich bei den Nominierungen zeigten, waren insbesondere "ganzheitlicher Serviceansatz", "Transformation" (das Neudenken tradierter Prozesse) und "gesellschaftliche Verantwortung". Die große Bandbreite der Kategorien und die Vielzahl der jeweils eingereichten Bewerbungen geben einen hervorragenden Überblick darüber, welche Themen die deutsche Immobilienwirtschaft gerade bewegen.

"Macht die Branche besser“

Und die Veranstaltung selbst? Tolle Danceperformance am Anfang, Rebecca Mir als sympathische Moderatorin, kurzweilige Präsentationen der nominierten Unternehmen und viel Party.

Es gibt auch andere Events, die ebenfalls Preise vergeben. Aber insbesondere mit der unabhängigen Jury hat sich der Deutsche Immobilienpreis inzwischen ein besonderes Standing erarbeitet. Die Bewerbung ist kostenlos, die Trophäe besonders cool. Die Zahl der Bewerbungen zeigt, dass der Preis inzwischen als eine Art "Oscar" der Immobilienbranche anerkannt wird.

"Die Veranstaltung", so Benjamin Dau, der die Kategorie Makler des Jahres gewann, "macht die Maklerbranche besser". Solange es diese Stimmen gibt, wird der Preis fortleben. Als Schaufenster, als Gradmesser für die Professionalität der Branche, ist der Preis wichtig geworden.


Details zur Veranstaltung:

Deutscher Immobilienpreis 2026: die Sieger


Schlagworte zum Thema:  Kommentar , Immobilienpreis
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