24.05.2016 | Transaktion

Thyssenkrupp verkauft Immobilienbesitz an Thelen

Thyssenkrupp-Headquarter in Essen: Details zum Deal wurden bisher nicht bekannt
Bild: ThyssenKrupp Steel AG

Der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp hat alle "nicht betriebsnotwendigen" Immobilien und Grundstücke, rund 1.040 Hektar, an einen Investor verkauft. Das berichtet die Regionalzeitung "Der Westen" (WAZ.de) in ihrer Online-Ausgabe. Den Zuschlag erhielt demnach die private Thelen-Gruppe. Ein teilweise städtisches Konsortium sei leer ausgegangen, heißt es in dem Artikel. Ernst & Young Real Estate in München agierte als Berater.

Alleine in Essen sollen dem Bericht zufolge 400 Hektar den Besitzer wechseln, davon etwa 70 Hektar Gewerbeflächen im so genannten Krupp-Gürtel, aber auch mögliche Neubauflächen für Wohnungen sowie Ackerland und Wald im Umfeld der Villa Hügel, schreibt die Zeitung.

Wie "Der Westen" früher berichtete, hatten sich auch die RAG Montan Immobilien GmbH, die städtische Wohnungsgesellschaft Allbau, die Sparkasse Essen und die Helaba-Tochter OFB für die Essener Brachflächen interessiert.

Ernst & Young Real Estate unterstützte als Sell-Side-Berater

Ernst & Young Real Estate (EY RE) zufolge handelte es sich um einen der größten Deals in den Bereichen Industrie und Gewerbe der vergangenen Jahre. EY unterstützte die Transaktion von der Konzeption über die Aufbereitung von Daten und die Marktansprache bis hin zu den finalen Vertragsverhandlungen.

Das heterogene Verkaufsportfolio besteht aus Gewerbe-, Industrie-, Wohn-, Entwicklungs- und Agrarflächen, dabei sind die Liegenschaften im gesamten Bundesgebiet verteilt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung, Immobilien

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