Fachbeiträge & Kommentare zu Gefahrstoff

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Stäube / 3 Schutzmaßnahmen

Nach GefStoffV muss grundsätzlich geprüft werden, ob Stoffe mit einem geringeren gesundheitlichen Risiko verwendet werden können. Im Falle von Stäuben ist auch zu prüfen, ob staubärmere Varianten des Stoffs verwendet werden können, wie z. B. Pellets, Wachse oder Granulate. Können Gefahrstoffe nicht substituiert werden, sind Schutzmaßnahmen erforderlich. Arbeitsverfahren sind ...mehr

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Landwirt (Professiogramm) / Zusammenfassung

Überblick Der aus dem Bauernstand hervorgegangene Landwirt befasst sich auch heute noch mit der Herstellung und dem Verkauf von land- und tierwirtschaftlichen Produkten. In Abhängigkeit vom jahreszeitlichen Ablauf bearbeitet er den Boden, bringt Saatgut auf seine Felder, düngt, setzt Pflanzenschutzmittel ein, erntet die pflanzlichen Produkte und vermarktet sie. In der Tierha...mehr

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Landwirt (Professiogramm) / 5 Aufgaben der Fachkraft für Arbeitssicherheit

Durchführung einer Analyse vorhandener Gefährdungen und ihre Beurteilung in Verbindung mit einer Begehung der Betriebsstätten (möglichst gemeinsam mit dem Betriebsarzt), sowie Beratung bei der Planung und Umsetzung technischer, organisatorischer, personen- und verhaltensbezogener Maßnahmen, aktive Teilnahme an Arbeitsausschusssitzungen, Analyse des betrieblichen Unfallgeschehen...mehr

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Hotelfachmann/Hotelfachfrau... / 7 Gefährdungsermittlung und -beurteilung anhand von Beispielen

Praxis-Tipp Spalten ergänzen Ergänzen Sie die 2 zusätzlichen Spalten "Erledigt bis" und "Kontrolle der Wirksamkeit" bei Durchführung der Gefährdungsermittlung und -beurteilung.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Stäube / Zusammenfassung

Begriff Stäube sind disperse Verteilungen fester Stoffe in Gasen, die durch mechanische Prozesse oder durch Aufwirbelung entstanden sind. Stäube sind überall anzutreffen und deshalb Bestandteil unseres Lebens. Für arbeitsmedizinische Belange ist der im Trägergas Luft dispergierte Staub von Bedeutung. Stäube gehören zusammen mit Rauchen und Nebeln zu den Aerosolen. Sie können...mehr

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Zerspanungsmechaniker (Prof... / 7 Gefährdungsanalyse und -beurteilung anhand von Beispielen

Praxis-Tipp Spalten ergänzen Ergänzen Sie die 2 zusätzlichen Spalten "Erledigt bis" und "Kontrolle der Wirksamkeit" bei Durchführung der Gefährdungsermittlung und -beurteilung.mehr

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Straßenbauer (Professiogramm) / 7 Gefährdungsermittlung und -beurteilung anhand von Beispielen

Praxis-Tipp Spalten ergänzen Ergänzen Sie die 2 zusätzlichen Spalten "Erledigt bis" und "Kontrolle der Wirksamkeit" bei Durchführung der Gefährdungsermittlung und -beurteilung.mehr

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Straßenbauer (Professiogramm) / 6 Aufgaben des Betriebsarztes

Der Betriebsarzt ist u. a. verantwortlich für Beratung bei Auswahl und Einsatz von Arbeitsstoffen auf den Autobahnbaustellen, Unterstützung bei der Erarbeitung des Gefahrstoffverzeichnisses und der dazugehörigen Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe gemäß GefStoffV, Beratung zur Verbesserung der Arbeitsumgebungsbedingungen, insb. zur optimalen Beleuchtung von Straßenbaustellen, H...mehr

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Wie kann man Unternehmern d... / 4 Zurückhaltung der Arbeitgeber

Trotz eindeutiger Zahlen, Belege, Hinweise und der gesetzlichen Verpflichtung haben viele Arbeitgeber Schwierigkeiten bei der Ermittlung arbeitsbedingter psychischer Belastungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. Im Abschlussbericht zum GDA-Arbeitsprogramm Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung (Stand: 5.12.2018) steht, dass etwa ein ...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Sommer, SGB V § 20c Prävent... / 2.1 Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren (Abs. 1)

Rz. 3 Die Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren ist primär Aufgabe der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. § 14 Abs. 1 SGB VII verpflichtet sie, mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen. Dabei sollen sie auch den Ursachen von arbe...mehr

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Triebfahrzeugführer (Profes... / Zusammenfassung

Überblick Ein Triebfahrzeugführer (Tf), heute umgangssprachlich häufig noch Lokomotiv- oder Lokführer genannt, steuert Lokomotiven bzw. Triebfahrzeuge von Zügen des Personen- oder Güterverkehrs auf Schienen im Nah- und Fernverkehr. Dies kann ebenso Aufgaben des Rangierbetriebes wie das Bedienen sogenannter Nebenfahrzeuge, z. B. Reparaturzüge im Gleisbau sowie Triebfahrzeuge ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Medizinische Untersuchung / 3 Gesetzlich vorgeschriebene Untersuchungen

In bestimmten, gesetzlich geregelten Fällen ist eine medizinische Untersuchung von Arbeitnehmern erforderlich: Gemäß §§ 32 ff. JArbSchG bedarf es vor der Beschäftigung eines Jugendlichen einer ärztlichen Erstuntersuchung und der Vorlage einer diesbzgl. Bescheinigung beim Arbeitgeber. Ziel ist es, gesundheitlichen Beeinträchtigungen des jugendlichen Organismus durch die Besch...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Zusammenlagerung (Gefahrstoffe)

Zusammenfassung Begriff Die ungeordnete Lagerung von Stoffen mit unterschiedlichen Gefährdungspotentialen kann zu gefährlichen Reaktionen führen. Eine Zusammenlagerung von Gefahrstoffen ist deshalb nur dann erlaubt, wenn dadurch keine Gefährdungserhöhung entsteht. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Die Lagerung von Gefahrstoffen ist in vielen Rechtsgebieten beschrieben. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verfahrens- und stoffspezif... / 1 Gefahrstoffe mit und ohne Arbeitsplatzgrenzwerte

Werden VSK für Gefahrstoffe mit einem Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) angewendet, kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass Grenzwerte eingehalten werden. Nach § 7 Abs. 8 bzw. § 10 Abs. 2 GefStoffV sind Arbeitsplatzmessungen oder andere Beurteilungsmethoden i. d. R. nicht erforderlich. Wenn VSK für Gefahrstoffe ohne AGW nach § 7 Abs. 9 GefStoffV angewendet werden, kann davon ausg...mehr

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Zusammenlagerung (Gefahrsto... / Zusammenfassung

Begriff Die ungeordnete Lagerung von Stoffen mit unterschiedlichen Gefährdungspotentialen kann zu gefährlichen Reaktionen führen. Eine Zusammenlagerung von Gefahrstoffen ist deshalb nur dann erlaubt, wenn dadurch keine Gefährdungserhöhung entsteht. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Die Lagerung von Gefahrstoffen ist in vielen Rechtsgebieten beschrieben. Je nach Schutzz...mehr

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Warum muss die Möglichkeit der Substitution von Gefahrstoffen geprüft werden?

Zusammenfassung Überblick Beim Umgang mit Gefahrstoffen ist der Unternehmer verpflichtet, die Möglichkeiten einer Substitution zu prüfen (§ 6 GefStoffV). Nur bei geringer Gefährdung kann auf eine Substitutionsprüfung verzichtet werden. Eine Substitution muss vorrangig durchgeführt werden (§ 7 Abs. 3 GefStoffV). Die Substitutionsprüfung muss dokumentiert werden (vgl. § 6 Abs. 8 ...mehr

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Zusammenlagerung (Gefahrsto... / 2 Zusammenlagerungstabelle

Zur Beurteilung wird in Abschn. 13.3 TRGS 510 eine Zusammenlagerungstabelle zur Verfügung gestellt. Anhand der spezifischen Gefahrenmerkmale sind die zu lagernden Stoffe und Gemische in Lagerklassen (LGK) klassifiziert. Diese dienen ausschließlich zur Festlegung der Zusammenlagerung. Die Lagerklassen 1 bis 13 sind in Angang 2 TRGS 510 näher beschrieben. Jeder Gefahrstoff wird...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Zusammenlagerung (Gefahrsto... / 1 Regeln der Zusammenlagerung

Grundsätzlich sind beim Lagern von Stoffen die Gefahrstoffeinstufung und die Mengen zu ermitteln. Die Einstufung der Stoffe in Gefahrstoffe ist dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen. Befinden sich verschiedene Stoffe in ortsbeweglichen Behältern[1] in einem Lagerabschnitt[2], einem Container oder Sicherheitsschrank, liegt eine Zusammenlagerung vor. Handelt es sich dabei um Ge...mehr

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Risikowerte

Begriff Risikowerte gelten für krebserzeugende Stoffe, für die derzeit kein Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) festgelegt werden kann. Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) legt diese stoffspezifischen Konzentrationen fest auf der Grundlage des Risikos, an Krebs zu erkranken. Die Risiken beziehen sich auf "eine Arbeitslebenszeit von 40 Jahren bei einer kontinuierlichen arbeitstägli...mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / 1.1 Definition und Hintergrund

Bevor ein Gefahrstoff im Unternehmen eingesetzt wird, muss vorab geprüft werden, ob ein anderer Stoff verwendet werden kann (Ersatzstoff), der unter den jeweiligen Bedingungen für Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten nicht oder weniger gefährlich ist. Diese Prüfung ist Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung und muss dokumentiert werden. Der Gefahrstoff kann dann ganz ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Zusammenlagerung (Gefahrsto... / 2.2 Separatlagerung

Eine Separatlagerung ist eine Getrenntlagerung in unterschiedlichen Lagerabschnitten mit einer Feuerwiderstandsdauer oder -fähigkeit von mind. 90 Minuten. In einer Separatlagerung dürfen nur Stoffe derselben Lagerklasse gelagert werden.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Zusammenlagerung (Gefahrsto... / 2.3 Eingeschränkt erlaubte Zusammenlagerung

Die Einschränkungen werden nach der Zusammenlagerungstabelle in Abschn. 13.3 Abs. 3 TRGS 510 erläutert. Hier ist u. a. die Getrenntlagerung eine Möglichkeit zur Reduzierung von Gefährdungen für bestimmte Stoffe derselben LGK oder Stoffe unterschiedlicher LGKs. Werden in einem Lagerabschnitt verschiedene Stoffe durch ausreichend Abstände oder durch Barrieren (z. B. Wände, Schr...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Zusammenlagerung (Gefahrsto... / 2.1 Erlaubte Zusammenlagerung

Eine Zusammenlagerung ist auch nur dann erlaubt, wenn die einzelnen Stoffe einer Lagerklasse oder unterschiedlicher Lagerklassen nicht zu einer wesentlichen Gefahrenerhöhung führen. Praxis-Beispiel Verschiedene Aerosole Unterschiedliche Stoffe die alle der LGK 2B (Aerosole) zugeordnet sind, dürfen laut Tabelle zusammen gelagert werden. Eine Zusammenlagerung ist allerdings nich...mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 2 FAQs

1) Sind Sicherheitsdatenblätter kostenpflichtig? Nein, sie müssen vom Lieferanten kostenlos in der Landessprache zur Verfügung gestellt werden (Art. 31 Abs. 8 1907/2006/EG). 2) Gibt es Hilfestellungen, wie aus einem Sicherheitsdatenblatt eine Betriebsanweisung wird? Der Anhang zur TRGS 555 enthält ein einfaches Schema dafür. 3) Kann von einem außereuropäischen Lieferanten ein Si...mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / 1.3 Umsetzung

Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt beraten und unterstützen bei der Substitutionsprüfung bzw. bei der Bewertung, was für die spezifische Situation im Unternehmen geeignet ist. Sie gewährleisten durch regelmäßige Fortbildungen, dass sie auf dem aktuellen Stand sind. Der Betriebsarzt kann verschiedene Gefahrstoffe im Hinblick auf ihr gesundheitsgefährdendes Poten...mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 1.2 Verantwortung des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber hat einige Pflichten hinsichtlich des Sicherheitsdatenblatts. Er darf "eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden" (§ 7 GefStoffV). Dafür muss bekannt sein, welche Gefährdungspotenziale die Gefahrstoffe aufweisen und wie diesen wirksam be...mehr

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REACH und Kandidatenstoffe / 6.3 REACH-Radar: Unterstützung zum raschen Erkennen von Problemstoffen

REACH-Radar ist ein Excel-gestütztes Instrument. Es ermöglicht Unternehmen eine schnelle Überprüfung, ob Stoffe, die sie verwenden, auf der REACH-Kandidatenliste oder im Anhang XIV der REACH-VO (zulassungspflichtige Stoffe) genannt sind. Bei diesen Stoffen sollten die Unternehmen rechtzeitig prüfen, welche Möglichkeiten zum Ersatz bestehen. Außerdem sind in REACH-Radar noch ...mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / 2 FAQs

1) Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zur Substitutionsprüfung? Die Substitutionsprüfung ist grundsätzlich Pflicht, die Substitution muss vorrangig durchgeführt werden. Nur wenn im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgestellt wurde, dass eine geringe Gefährdung (vgl. § 6 Abs. 13 GefStoffV in Verbindung mit Abschn. 6.2 Abs. 6 und 7 TRGS 400) vorliegt, kann auf eine Substituti...mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 1.3 Kosten und Nutzen

Der Aufwand für das Beschaffen aktueller Sicherheitsdatenblätter ist relativ gering, wenn dies systematisch erfolgt. Sicherheitsdatenblätter von gängigen Gefahrstoffen sind auch im Internet verfügbar. Der Nutzen dagegen ist sehr hoch: Sicherheitsdatenblätter sind die Grundlage für Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen, ohne die wiederum keine Unterweisungen möglich...mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / Zusammenfassung

Überblick Beim Umgang mit Gefahrstoffen ist der Unternehmer verpflichtet, die Möglichkeiten einer Substitution zu prüfen (§ 6 GefStoffV). Nur bei geringer Gefährdung kann auf eine Substitutionsprüfung verzichtet werden. Eine Substitution muss vorrangig durchgeführt werden (§ 7 Abs. 3 GefStoffV). Die Substitutionsprüfung muss dokumentiert werden (vgl. § 6 Abs. 8 GefStoffV). Aus ...mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 1.1 Definition und Hintergrund

Der Lieferant gefährlicher Stoffe oder Gemische muss Sicherheitsdatenblätter erstellen bzw. den Anwendern zur Verfügung stellen. Die Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter sind EU-weit gleich und in Art. 31 und Anhang II 1907/2006/EG (REACH-Verordnung) festgelegt. Demnach werden mit den Sicherheitsdatenblättern die "sicherheitsbezogenen Informationen über eingestufte Stoff...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verfahrens- und stoffspezif... / 3 Stoffgemische

Werden mehrere Gefahrstoffe an Arbeitsplätzen verwendet bzw. eingesetzt, ist darauf zu achten, ob in den VSK Stoffgemische berücksichtigt wurden. Ist dies der Fall, kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen zur inhalativen Exposition bez. der zu treffenden Maßnahmen und der Wirksamkeitskontrolle erfüllt sind.mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
REACH-Verordnung: Kerninhal... / 4.4 REACH und Arbeitsschutz

Die REACH-Verordnung ist keine Arbeitsschutzvorschrift im engeren Sinne: Art. 2 Abs. 4a 1907/2006/EG sagt ausdrücklich, dass die REACH-Verordnung unbeachtet der Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG gilt. Folgt man dem genauen Wortlaut der REACH-Verordnung, ist der nachgeschaltete Anwender verpflichtet, die vom Registranten empfohlenen Maßnahmen zur sicheren Verwendung a...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum werden Sicherheitsdat... / Zusammenfassung

Überblick Sicherheitsdatenblätter werden vom Lieferanten gefährlicher Stoffe oder Gemische erstellt und müssen den Anwendern in der Landessprache zur Verfügung gestellt werden. Sicherheitsdatenblätter sind die Grundlage für alle Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, insbesondere für die Gefährdungsbeurteilung und die Betriebsanweisung, die wiederum die Grundlage für Unterweisungen i...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum sollten angemessene P... / 1.4 Folgen von Verstößen

Auch wenn es oft auf den ersten Blick als die für alle Seiten bequemste Lösung erscheint, wenn die Beschäftigten ihre Pausen irgendwo nebenbei im Arbeitsraum verbringen, sprechen viele gute Gründe dagegen: So gilt es als arbeitspsychologisch gesichert, dass ein Ortswechsel verbunden mit den dabei unvermeidlichen paar Schritten Bewegung ganz erheblich zum gewünschten Abstands-...mehr

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Warum sind Sanitärräume not... / Zusammenfassung

Überblick Sicherheit und Gesundheitsschutz müssen nicht nur am Arbeitsplatz selbst, sondern auch in sonstigen Räumen der Arbeitsstätte, die von Beschäftigten genutzt werden, gewährleistet sein. Dazu gehören auch Sanitärräume, d. h. Toiletten-, Wasch- und Umkleideräume. In Abhängigkeit von der ausgeübten Tätigkeit und dem möglichen Kontakt mit Gefahrstoffen oder Schmutz müssen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verfahrens- und stoffspezif... / Zusammenfassung

Begriff Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) beschreiben für bestimmte Tätigkeiten mit Gefahrstoffen den Stand der Technik, der Arbeitshygiene und der Schutzmaßnahmen. Sie berücksichtigen dabei auch Art, Ausmaß und Dauer der inhalativen Exposition. Zusätzlich können Maßnahmen bez. oraler Aufnahme und dermaler Gefährdung sowie möglicher Brand- und Explosionsgefähr...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum sind Sanitärräume not... / 1.1 Definition

Sanitärräume sind nach Abschn. 3.1 ASR A4.1 Toilettenräume, Waschräume, Umkleideräume. Sie gehören zur Arbeitsstätte (§ 2 Abs. 2 ArbStättV). Für Sanitärräume gilt[1]: keine Lagerung von Gegenständen oder Arbeitsstoffen, v. a. Gefahrstoffen, wenn sie nicht zur "zweckentsprechenden Einrichtung" gehören; lichte Höhe von 2.50 m nicht unterschreiten; Einsicht von außen durch Trennwände, ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verfahrens- und stoffspezif... / 4 Anwendung

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist zu prüfen, ob im Unternehmen Tätigkeiten durchgeführt werden, die in den entsprechenden VSK beschrieben sind und ob die darin festgelegten Bedingungen beachtet und eingehalten werden. Werden Tätigkeiten mit anderen, nicht in den VSK angegebenen, Stoffen ausgeführt, sind die VSK nicht anwendbar. Die Anwendung der VSK muss im Rahmen der Gef...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Rohbauarbeiten / 2 Sichere Ausführung der Rohbauarbeiten

An die sichere Ausführung von Rohbauarbeiten werden im Arbeitsschutzrecht umfangreiche Anforderungen gestellt. Wichtigste fachliche Grundlage bildet die Gefährdungsbeurteilung nach §§ 5 und 6 ArbSchG. Erfahrungsgemäß werden dabei regelmäßig auftretende Gefährdungen ermittelt, für die folgende Maßnahmen zu berücksichtigen sind. Arbeitsstellen im oder in der Nähe von öffentlich...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Wasserstoff / Zusammenfassung

Begriff Wasserstoff wird auch als Hydrogen bezeichnet und ist ein farb- und geruchloses Gas, das extrem entzündbar ist. Mit Sauerstoff bildet Wasserstoff das extrem explosionsfähige Knallgas (Mischungsverhältnis: 2 Teile Wasserstoff, 1 Teil Sauerstoff). Aufgrund des breiten Explosionsbereichs (4 bis 77 Vol.-%) sind vorrangig Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen vorzunehmen. ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum muss die Möglichkeit ... / 1.2 Verantwortung des Arbeitgebers

Zu den Grundpflichten des Arbeitgebers gehören, Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten und die Umwelt nicht zu gefährden. Dazu müssen Gefährdungen am Arbeitsplatz vermieden bzw. verringert werden (§ 4 ArbSchG). Vor Aufnahme der Tätigkeit muss eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG und § 6 GefStoffV) durchgeführt werden. Wenn mit Gefahrstoffen umgegange...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
REACH und Kandidatenstoffe / 4 Sehr problematisch: REACH-Kandidatenstoffe

Die Stoffe, die unter REACH auf Dauer ersetzt werden sollen, werden als "besonders besorgniserregende Stoffe" bezeichnet (Englisch: "substances of very high concern" – SVHC). Beispiele hierfür sind das Flammschutzmittel HBCD (Hexabromocyclododecan) und der Weichmacher DEHP (Diethylhexylphthalat). In einem aufwendigen Bewertungsverfahren wird von den Mitgliedsstaaten und der ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum sind Sanitärräume not... / 2 FAQ

1) Was sind Schwarz-Weiß-Anlagen? Schwarz-Weiß-Anlagen bestehen jeweils aus einer Anlage für Arbeitskleidung- bzw. Schutzkleidung (Schwarz) sowie einer für persönliche Kleidung (Weiß). Bei Tätigkeiten mit stark geruchsbelästigenden Stoffen oder einer sehr starken Verschmutzung muss eine Schwarz-Weiß-Trennung vorhanden sein. Dies kann – in Abhängigkeit von der Gefährdung – gew...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Kennzeichnung von Gefahrstoffen beim Umgang

Zusammenfassung Überblick Nahezu alle Beschäftigten verwenden heute bei ihrer Arbeit gefährliche Stoffe. Wenn sie sich dabei sicher verhalten sollen, benötigen sie Informationen über die Gefährdungen, die von diesen Produkten ausgehen und wie sie sich davor schützen können. Dies bedeutet auch, dass sie wissen, mit welchen Stoffen sie umgehen. Diesem Ziel dient auch die TRGS 2...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Kennzeichnung von Gefahrsto... / 1 Grundsätzliches zur TRGS 201

Die Regelungen zur Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen in der CLP-Verordnung beziehen sich lediglich auf das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen, d. h. also auf die (außerbetriebliche) Abgabe an andere. Darüber hinaus enthält die Gefahrstoffverordnung nur allgemein gehaltene Pflichten der Arbeitgeber, die Beschäftigten in einer Betriebsanweisung über die am Arbeitsp...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Kennzeichnung von Gefahrsto... / 3.2 Informationsermittlung

Bei allen Tätigkeiten mit Gefahrstoffen stehen am Anfang die Informationsermittlung und die Bewertung der Ermittlungsergebnisse. Achtung Informationsermittlung Informationsermittlung bedeutet, dass der Arbeitgeber bei nicht ausreichend gekennzeichneten Gefahrstoffen die gefährlichen Eigenschaften – wie in § 6 GefStoffV beschrieben – ermitteln muss. Dazu gehört die Ermittlung d...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Kennzeichnung von Gefahrsto... / Zusammenfassung

Überblick Nahezu alle Beschäftigten verwenden heute bei ihrer Arbeit gefährliche Stoffe. Wenn sie sich dabei sicher verhalten sollen, benötigen sie Informationen über die Gefährdungen, die von diesen Produkten ausgehen und wie sie sich davor schützen können. Dies bedeutet auch, dass sie wissen, mit welchen Stoffen sie umgehen. Diesem Ziel dient auch die TRGS 201 "Einstufung ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Herstellungs- und Verwendungsverbote

Begriff Zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten wurde sowohl die Herstellung als auch die Verwendung zahlreicher gefährlicher Stoffe, Gemische und Erzeugnisse beschränkt. Internationale sowie nationale Regelungen legen fest, für welche Gefahrstoffe diese Beschränkungen gelten, u. a. auch für Biozid-Produkte sowie für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen in Heima...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Kennzeichnung von Gefahrsto... / 3.1 Gefährdungsbeurteilung entscheidend

Anders als bei der Kennzeichnung für das Inverkehrbringen macht die TRGS 201 die Entscheidung darüber, ob eine vollständige Kennzeichnung erforderlich ist oder die "vereinfachte" Kennzeichnung ausreicht, vom Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung abhängig. Grund: Die Kennzeichnung bei Tätigkeiten soll im Wesentlichen eine Warnwirkung für die Beschäftigten bei der Verwendung des...mehr