Fachbeiträge & Kommentare zu Gefahrstoff

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Warum muss die Möglichkeit ... / 1.3 Umsetzung

Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt beraten und unterstützen bei der Substitutionsprüfung bzw. bei der Bewertung, was für die spezifische Situation im Unternehmen geeignet ist. Sie gewährleisten durch regelmäßige Fortbildungen, dass sie auf dem aktuellen Stand sind. Der Betriebsarzt kann verschiedene Gefahrstoffe im Hinblick auf ihr gesundheitsgefährdendes Poten... mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 1.2 Verantwortung des Arbeitgebers

Der Arbeitgeber hat einige Pflichten hinsichtlich des Sicherheitsdatenblatts. Er darf "eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen wurden" (§ 7 GefStoffV). Dafür muss bekannt sein, welche Gefährdungspotenziale die Gefahrstoffe aufweisen und wie diesen wirksam be... mehr

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REACH und Kandidatenstoffe / 6.3 REACH-Radar: Unterstützung zum raschen Erkennen von Problemstoffen

REACH-Radar ist ein Excel-gestütztes Instrument. Es ermöglicht Unternehmen eine schnelle Überprüfung, ob Stoffe, die sie verwenden, auf der REACH-Kandidatenliste oder im Anhang XIV der REACH-VO (zulassungspflichtige Stoffe) genannt sind. Bei diesen Stoffen sollten die Unternehmen rechtzeitig prüfen, welche Möglichkeiten zum Ersatz bestehen. Außerdem sind in REACH-Radar noch ... mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / 2 FAQs

1) Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zur Substitutionsprüfung? Die Substitutionsprüfung ist grundsätzlich Pflicht, die Substitution muss vorrangig durchgeführt werden. Nur wenn im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgestellt wurde, dass eine geringe Gefährdung (vgl. § 6 Abs. 13 GefStoffV in Verbindung mit Abschn. 6.2 Abs. 6 und 7 TRGS 400) vorliegt, kann auf eine Substituti... mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 1.3 Kosten und Nutzen

Der Aufwand für das Beschaffen aktueller Sicherheitsdatenblätter ist relativ gering, wenn dies systematisch erfolgt. Sicherheitsdatenblätter von gängigen Gefahrstoffen sind auch im Internet verfügbar. Der Nutzen dagegen ist sehr hoch: Sicherheitsdatenblätter sind die Grundlage für Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen, ohne die wiederum keine Unterweisungen möglich... mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / Zusammenfassung

Überblick Beim Umgang mit Gefahrstoffen ist der Unternehmer verpflichtet, die Möglichkeiten einer Substitution zu prüfen (§ 6 GefStoffV). Nur bei geringer Gefährdung kann auf eine Substitutionsprüfung verzichtet werden. Eine Substitution muss vorrangig durchgeführt werden (§ 7 Abs. 3 GefStoffV). Die Substitutionsprüfung muss dokumentiert werden (vgl. § 6 Abs. 8 GefStoffV). Aus ... mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / 1.1 Definition und Hintergrund

Der Lieferant gefährlicher Stoffe oder Gemische muss Sicherheitsdatenblätter erstellen bzw. den Anwendern zur Verfügung stellen. Die Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter sind EU-weit gleich und in Art. 31 und Anhang II 1907/2006/EG (REACH-Verordnung) festgelegt. Demnach werden mit den Sicherheitsdatenblättern die "sicherheitsbezogenen Informationen über eingestufte Stoff... mehr

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Verfahrens- und stoffspezif... / 3 Stoffgemische

Werden mehrere Gefahrstoffe an Arbeitsplätzen verwendet bzw. eingesetzt, ist darauf zu achten, ob in den VSK Stoffgemische berücksichtigt wurden. Ist dies der Fall, kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen zur inhalativen Exposition bez. der zu treffenden Maßnahmen und der Wirksamkeitskontrolle erfüllt sind. mehr

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REACH-Verordnung: Kerninhal... / 4.4 REACH und Arbeitsschutz

Die REACH-Verordnung ist keine Arbeitsschutzvorschrift im engeren Sinne: Art. 2 Abs. 4a 1907/2006/EG sagt ausdrücklich, dass die REACH-Verordnung unbeachtet der Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG gilt. Folgt man dem genauen Wortlaut der REACH-Verordnung, ist der nachgeschaltete Anwender verpflichtet, die vom Registranten empfohlenen Maßnahmen zur sicheren Verwendung a... mehr

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Warum werden Sicherheitsdat... / Zusammenfassung

Überblick Sicherheitsdatenblätter werden vom Lieferanten gefährlicher Stoffe oder Gemische erstellt und müssen den Anwendern in der Landessprache zur Verfügung gestellt werden. Sicherheitsdatenblätter sind die Grundlage für alle Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, insbesondere für die Gefährdungsbeurteilung und die Betriebsanweisung, die wiederum die Grundlage für Unterweisungen i... mehr

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Warum sollten angemessene P... / 1.4 Folgen von Verstößen

Auch wenn es oft auf den ersten Blick als die für alle Seiten bequemste Lösung erscheint, wenn die Beschäftigten ihre Pausen irgendwo nebenbei im Arbeitsraum verbringen, sprechen viele gute Gründe dagegen: So gilt es als arbeitspsychologisch gesichert, dass ein Ortswechsel verbunden mit den dabei unvermeidlichen paar Schritten Bewegung ganz erheblich zum gewünschten Abstands-... mehr

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Warum sind Sanitärräume not... / Zusammenfassung

Überblick Sicherheit und Gesundheitsschutz müssen nicht nur am Arbeitsplatz selbst, sondern auch in sonstigen Räumen der Arbeitsstätte, die von Beschäftigten genutzt werden, gewährleistet sein. Dazu gehören auch Sanitärräume, d. h. Toiletten-, Wasch- und Umkleideräume. In Abhängigkeit von der ausgeübten Tätigkeit und dem möglichen Kontakt mit Gefahrstoffen oder Schmutz müssen ... mehr

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Verfahrens- und stoffspezif... / Zusammenfassung

Begriff Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) beschreiben für bestimmte Tätigkeiten mit Gefahrstoffen den Stand der Technik, der Arbeitshygiene und der Schutzmaßnahmen. Sie berücksichtigen dabei auch Art, Ausmaß und Dauer der inhalativen Exposition. Zusätzlich können Maßnahmen bez. oraler Aufnahme und dermaler Gefährdung sowie möglicher Brand- und Explosionsgefähr... mehr

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Warum sind Sanitärräume not... / 1.1 Definition

Sanitärräume sind nach Abschn. 3.1 ASR A4.1 Toilettenräume, Waschräume, Umkleideräume. Sie gehören zur Arbeitsstätte (§ 2 Abs. 2 ArbStättV). Für Sanitärräume gilt[1]: keine Lagerung von Gegenständen oder Arbeitsstoffen, v. a. Gefahrstoffen, wenn sie nicht zur "zweckentsprechenden Einrichtung" gehören; lichte Höhe von 2.50 m nicht unterschreiten; Einsicht von außen durch Trennwände, ... mehr

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Verfahrens- und stoffspezif... / 4 Anwendung

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist zu prüfen, ob im Unternehmen Tätigkeiten durchgeführt werden, die in den entsprechenden VSK beschrieben sind und ob die darin festgelegten Bedingungen beachtet und eingehalten werden. Werden Tätigkeiten mit anderen, nicht in den VSK angegebenen, Stoffen ausgeführt, sind die VSK nicht anwendbar. Die Anwendung der VSK muss im Rahmen der Gef... mehr

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Rohbauarbeiten / 2 Sichere Ausführung der Rohbauarbeiten

An die sichere Ausführung von Rohbauarbeiten werden im Arbeitsschutzrecht umfangreiche Anforderungen gestellt. Wichtigste fachliche Grundlage bildet die Gefährdungsbeurteilung nach §§ 5 und 6 ArbSchG. Erfahrungsgemäß werden dabei regelmäßig auftretende Gefährdungen ermittelt, für die folgende Maßnahmen zu berücksichtigen sind. Arbeitsstellen im oder in der Nähe von öffentlich... mehr

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Wasserstoff / Zusammenfassung

Begriff Wasserstoff wird auch als Hydrogen bezeichnet und ist ein farb- und geruchloses Gas, das extrem entzündbar ist. Mit Sauerstoff bildet Wasserstoff das extrem explosionsfähige Knallgas (Mischungsverhältnis: 2 Teile Wasserstoff, 1 Teil Sauerstoff). Aufgrund des breiten Explosionsbereichs (4 bis 77 Vol.-%) sind vorrangig Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen vorzunehmen. ... mehr

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Warum muss die Möglichkeit ... / 1.2 Verantwortung des Arbeitgebers

Zu den Grundpflichten des Arbeitgebers gehören, Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten und die Umwelt nicht zu gefährden. Dazu müssen Gefährdungen am Arbeitsplatz vermieden bzw. verringert werden (§ 4 ArbSchG). Vor Aufnahme der Tätigkeit muss eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5 ArbSchG und § 6 GefStoffV) durchgeführt werden. Wenn mit Gefahrstoffen umgegange... mehr

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REACH und Kandidatenstoffe / 4 Sehr problematisch: REACH-Kandidatenstoffe

Die Stoffe, die unter REACH auf Dauer ersetzt werden sollen, werden als "besonders besorgniserregende Stoffe" bezeichnet (Englisch: "substances of very high concern" – SVHC). Beispiele hierfür sind das Flammschutzmittel HBCD (Hexabromocyclododecan) und der Weichmacher DEHP (Diethylhexylphthalat). In einem aufwendigen Bewertungsverfahren wird von den Mitgliedsstaaten und der ... mehr

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Warum sind Sanitärräume not... / 2 FAQ

1) Was sind Schwarz-Weiß-Anlagen? Schwarz-Weiß-Anlagen bestehen jeweils aus einer Anlage für Arbeitskleidung- bzw. Schutzkleidung (Schwarz) sowie einer für persönliche Kleidung (Weiß). Bei Tätigkeiten mit stark geruchsbelästigenden Stoffen oder einer sehr starken Verschmutzung muss eine Schwarz-Weiß-Trennung vorhanden sein. Dies kann – in Abhängigkeit von der Gefährdung – gew... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrstoffen beim Umgang

Zusammenfassung Überblick Nahezu alle Beschäftigten verwenden heute bei ihrer Arbeit gefährliche Stoffe. Wenn sie sich dabei sicher verhalten sollen, benötigen sie Informationen über die Gefährdungen, die von diesen Produkten ausgehen und wie sie sich davor schützen können. Dies bedeutet auch, dass sie wissen, mit welchen Stoffen sie umgehen. Diesem Ziel dient auch die TRGS 2... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 1 Grundsätzliches zur TRGS 201

Die Regelungen zur Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen in der CLP-Verordnung beziehen sich lediglich auf das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen, d. h. also auf die (außerbetriebliche) Abgabe an andere. Darüber hinaus enthält die Gefahrstoffverordnung nur allgemein gehaltene Pflichten der Arbeitgeber, die Beschäftigten in einer Betriebsanweisung über die am Arbeitsp... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 3.2 Informationsermittlung

Bei allen Tätigkeiten mit Gefahrstoffen stehen am Anfang die Informationsermittlung und die Bewertung der Ermittlungsergebnisse. Achtung Informationsermittlung Informationsermittlung bedeutet, dass der Arbeitgeber bei nicht ausreichend gekennzeichneten Gefahrstoffen die gefährlichen Eigenschaften – wie in § 6 GefStoffV beschrieben – ermitteln muss. Dazu gehört die Ermittlung d... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / Zusammenfassung

Überblick Nahezu alle Beschäftigten verwenden heute bei ihrer Arbeit gefährliche Stoffe. Wenn sie sich dabei sicher verhalten sollen, benötigen sie Informationen über die Gefährdungen, die von diesen Produkten ausgehen und wie sie sich davor schützen können. Dies bedeutet auch, dass sie wissen, mit welchen Stoffen sie umgehen. Diesem Ziel dient auch die TRGS 201 "Einstufung ... mehr

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Herstellungs- und Verwendungsverbote

Begriff Zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten wurde sowohl die Herstellung als auch die Verwendung zahlreicher gefährlicher Stoffe, Gemische und Erzeugnisse beschränkt. Internationale sowie nationale Regelungen legen fest, für welche Gefahrstoffe diese Beschränkungen gelten, u. a. auch für Biozid-Produkte sowie für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen in Heima... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 3.1 Gefährdungsbeurteilung entscheidend

Anders als bei der Kennzeichnung für das Inverkehrbringen macht die TRGS 201 die Entscheidung darüber, ob eine vollständige Kennzeichnung erforderlich ist oder die "vereinfachte" Kennzeichnung ausreicht, vom Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung abhängig. Grund: Die Kennzeichnung bei Tätigkeiten soll im Wesentlichen eine Warnwirkung für die Beschäftigten bei der Verwendung des... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 3.3 Mindesteinstufung bei unzureichenden Informationen

Es kann vorkommen, dass für Stoffe oder Gemische keine Daten oder entsprechend aussagekräftige Informationen vorliegen zu akut toxischen, reizenden, keimzellmutagenen bzw. hautsensibilisierenden Wirkungen oder zur Wirkung bei wiederholter Exposition. In diesem Fall müssen diese Stoffe oder Gemische bei der Gefährdungsbeurteilung behandelt werden wie in Abschn. 5.2 Abs. 9 TRGS 4... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 4 Kennzeichnung von Abfällen

Wenn Abfälle gefährliche Stoffe oder Gemische i. S. der Gefahrstoffverordnung sind, unterliegen sie den Vorschriften für die innerbetriebliche Kennzeichnung nach § 8 Abs. 2 GefStoffV, soweit Tätigkeiten mit solchen Abfällen verrichtet werden. Dabei spielt es – im Gegensatz zur ursprünglichen Fassung der TRGS 201 – keine Rolle, ob es sich um Abfälle zur Verwertung oder zur Be... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 6 Anhänge zur TRGS 201

6.1 Anhang 1: Informationsquellen zur Einstufung von Stoffen und Gemischen Anhang 1 TRGS 201 enthält eine Liste mit 10 Informationsquellen zur Einstufung von Stoffen und Gemischen, die jeweils kurz erläutert werden. 6.2 Anhang 2: Vereinfachte Einstufung bei Informationsdefiziten Neben einigen allgemeinen Hinweisen zur Gefährdungsermittlung, zur Einstufung und zur Kennzeichnung ... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 6.1 Anhang 1: Informationsquellen zur Einstufung von Stoffen und Gemischen

Anhang 1 TRGS 201 enthält eine Liste mit 10 Informationsquellen zur Einstufung von Stoffen und Gemischen, die jeweils kurz erläutert werden. mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 6.3 Anhang 3: Kennzeichnung von Rohrleitungen nach den Durchflussstoffen

Hauptbestandteil dieses Anhangs ist die Tabelle mit der Kennzeichnung von Rohrleitungen nach den Durchflussstoffen, die als Tab. 1 in Abschnitt 2.2 dieses Beitrags enthalten ist. mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 6.4 Anhang 4: Erläuterung zur Methode von YOUNG et al. zur Bestimmung der alkalischen bzw. sauren Reserve

Dieser Anhang wurde 2018 neu an die TRGS angefügt und beschreibt die Bestimmung der sauren bzw. alkalischen Reserve durch Titration des zu prüfenden Gemischs mit Natronlauge bzw. Schwefelsäure. Mit dieser Methode wird die alkalische oder saure Pufferkapazität von Gemischen bestimmt. Je höher die Pufferkapazität eines sauren oder basischen Gemischs ist, desto stärker reizend ... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 6.2 Anhang 2: Vereinfachte Einstufung bei Informationsdefiziten

Neben einigen allgemeinen Hinweisen zur Gefährdungsermittlung, zur Einstufung und zur Kennzeichnung enthält dieser Anhang besondere Hinweise hinsichtlich physikalischer Gefahren, Gesundheitsgefahren und Umweltgefahren. Den umfangreichsten Teil dieses Anhangs nehmen die Hinweise zur Einstufung und Kennzeichnung bei bestehenden Gesundheitsgefahren ein. Als Kriterien werden hier i.... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 2.3 Stoffe oder Gemische im Produktionsgang

Stoffe bzw. Gemische in ortsfesten Einrichtungen befinden sich im Produktionsgang, solange sie Bestandteil des Herstell- oder Verarbeitungsprozesses sind. Dazu gehören z. B. Stoffe in Reaktoren, Rührkesseln, Kolonnen, Pumpen, Wärmetauschern, Zwischenbehältern oder Rohrleitungen innerhalb einer Anlage. Lagertanks und Rohrleitungen zu anderen Anlagen fallen nicht unter den Produktions... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 2.1 Stoffe oder Gemische in ortsbeweglichen Behältern

Ortsbewegliche Behälter müssen grundsätzlich entsprechend den allgemeinen Vorgaben für die innerbetriebliche Kennzeichnung (Abschn. 4.3 TRGS 201) gekennzeichnet werden. Ortsbewegliche Behälter sind alle Arten von Verpackungen, einschließlich Großverpackungen und Großpackmittel (IBC), Behälter zur Zwischenlagerung, Behältnisse zur Probenahme oder zur Vermeidung von Tropfverluste... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 5 Forschung und Entwicklung

Auch bei Tätigkeiten mit Stoffen und Gemischen zu Forschungs- und Entwicklungszwecken oder für wissenschaftliche Lehrzwecke muss sichergestellt sein, dass die eingesetzten Stoffe oder Gemische eindeutig identifizierbar sind. Die Identifizierung muss einen Rückschluss auf die Zusammensetzung ermöglichen, z. B. durch Eintragungen in ein Laborbuch. Die Vorgaben für die Aufzeich... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 2 Allgemeine Hinweise zur Kennzeichnung

Etiketten oder Kennzeichnungsschilder müssen deutlich sichtbar und dauerhaft angebracht sein und dürfen nicht überschrieben werden. Ungültig gewordene Etiketten und Schilder müssen entfernt, überklebt oder anderweitig unkenntlich gemacht werden. Werden Produkte innerbetrieblich umgefüllt – z. B. aus einem größeren Liefergebinde in kleinere Gefäße, die den jeweiligen Anforderu... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 3 "Vollständige" und "vereinfachte" Kennzeichnung

Die TRGS 201 unterscheidet eine "vollständige Kennzeichnung", die im Regelfall anzuwenden ist, und eine "vereinfachte Kennzeichnung", die in bestimmten Anwendungsfällen ausreichend ist. Achtung Abweichungen von der vollständigen Kennzeichnung Abweichungen von der vollständigen Kennzeichnung setzen eine entsprechende Betriebsanweisung mit der zugehörigen Unterweisung der Beschäft... mehr

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Kühlschmierstoffe: Grundlag... / 3.2.3 Erkrankungen innerer Organe

Auch wenn es sich hier um seltene Einzelfälle handelt, müssen diese Fälle aufgrund der Schwere der Erkrankungen besonders betrachtet werden. Es bietet sich folgende Systematik an: KSS-rezepturbedingte Gefahrstoffe: Die "VKIS-VSI-IGM-BGHM Stoffliste für Kühlschmierstoffe nach DIN 51385 für die Metallbearbeitung" bietet eine Vielzahl von Informationen an. Pochen Sie als Anwende... mehr

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Kühlschmierstoffe: Grundlag... / 3.3.1 Schutzmaßnahmen

Kühlschmierstoffe sind Gefahrstoffe. Sie enthalten eine Reihe gefährlicher Inhaltsstoffe oder diese entstehen im Betrieb oder werden eingetragen. Es besteht Exposition durch Einatmen und Hautkontakt. Dies ist für Sie hoffentlich keine "unbequeme Wahrheit", sondern eine Begleiterscheinung technischer Notwendigkeiten – und bedingt eine ganze Reihe möglicher und notwendiger Sch... mehr

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Peroxide / Zusammenfassung

Begriff Peroxide sind chemische Verbindungen, die Sauerstoff in Form einer -O-O-Gruppe enthalten. Es gibt anorganische Peroxide (M2O2) und organische Peroxide (R-O-O-R’). Das wichtigste und einfachste Peroxid ist Wasserstoffperoxid (H2O2). Organische Peroxide sind Stoffe, die sich vom Wasserstoffperoxid ableiten und bei denen eine oder beide Wasserstoffatome durch organische ... mehr

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Hydraulikflüssigkeiten / 2.1 Chemisches Gefährdungspotenzial

Normalerweise befindet sich die Hydraulikflüssigkeit im geschlossenen System. Bei Befüll- und Wechseltätigkeiten sind die entsprechenden Schutzmaßnahmen laut Herstellerangaben (Sicherheitsdatenblatt) zu beachten. Ist die Hydraulikflüssigkeit als Gefahrstoff eingestuft, so handelt es sich hierbei oft um gesundheitsschädigende Eigenschaften, wie z. B. "Reizend: in Kontakt mit A... mehr

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Kühlschmierstoffe / 4.1.1 Trockenbearbeitung/Minimalmengenschmierung

Die Minimalmengenschmierung (MMS) ist eine Verlustschmierung. Im Gegensatz zur Nassbearbeitung/Überflutungsschmierung ist kein Kreislaufsystem vorhanden und der Schmierstoff wird in Form von Tröpfchen (Aerosolen) direkt auf die Wirkstelle aufgebracht. Damit wird die Schmierstoffmenge enorm reduziert. Verluste durch Verdampfung und Verschleppung werden ebenfalls minimiert. Neb... mehr

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Kennzeichnung von Gefahrsto... / 2.2 Stoffe oder Gemische in ortsfesten Einrichtungen

Für ortsfeste oder stationäre Behälter wie Lagertanks und -silos, die keine Stoffe im Produktionsgang enthalten, ist eine vereinfachte Kennzeichnung (vgl. Tab. 2 in Abschn. 3) ausreichend. Anstelle der Gefahrenpiktogramme können auch die analogen Warnzeichen nach Anhang I ASR A1.3 (gelbe Dreiecke mit schwarzem Rand) verwendet werden. Praxis-Tipp Kennzeichnung bei Tanklägern Be... mehr

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Hydraulikflüssigkeiten / 1 Allgemeine Anforderungen

Hydraulikflüssigkeiten müssen den auftretenden mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen standhalten und mit den in der Hydraulikanlage verwendeten Werkstoffen verträglich sein. Hydraulikflüssigkeiten die die giftigen und krebsauslösenden polychlorierten Biphenyle (PCB) und Terphenyle (PCT) enthalten, dürfen nicht verwendet werden. Schwerentflammbare und umwelts... mehr

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Peroxide / 2 Eigenschaften und Gefahren

Peroxide wirken reizend oder ätzend auf Haut, Schleimhaut und Atemwege. Beim Umgang mit Peroxiden sind daher Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzkleidung zu tragen. Die meisten Peroxide haben eine starke Neigung zu zerfallen und sind daher explosiv (Piktogramm "Explodierende Bombe" GHS01). Peroxide sind oxidierend, d. h., sie unterstützen einen Brand, brennen i. d. R. jed... mehr

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Kühlschmierstoffe: Grundlag... / 3 Einsatz von Kühlschmierstoffen

Die in Abschn. 2 vorgestellte Theorie sollte als Basiswissen bei Tätigkeiten mit KSS vorhanden sein. Ein Scheitern bei der Planung und Ausführung von Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen an KSS-Arbeitsplätzen ist sehr wahrscheinlich, wenn nicht das Grundwissen und Verständnis dafür vorhanden ist, warum ein KSS so viele unterschiedliche Komponenten enthält. In diesem Abschn... mehr

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Kühlschmierstoffe: Grundlag... / 3.2 Gefährdungsbeurteilung: Inhaltsstoffe und deren Gefährdungen

In diesem Abschnitt werden die ermittelten Gefahrstoffe in Bezug gesetzt zu den Erkrankungen, die sie erfahrungsgemäß verursachen können. Diese Zusammenhänge sollten Sie so weit wie möglich kennen. Die Gefahrstoffverordnung kennt nur die Gefährdungsbeurteilung als Ganzes, es müssen neben den toxischen Eigenschaften auch Brand- und Explosionsgefahren und Umweltgefahren betrac... mehr

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Predicted No-Effect Concent... / Zusammenfassung

Begriff Der PNEC (Predicted No Effect Concentration – abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration) ist ein Grenzwert, unterhalb dessen ein Stoff keine schädliche Wirkung auf die Umwelt ausübt. PNECs erlauben die Beurteilung der Gefährdung der Umwelt durch die Freisetzung von Gefahrstoffen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Art. 14 REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 Anhang ... mehr

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Lauge / 3.1 Gesundheitsgefahren

Hautschädigungen durch Laugen können sehr schmerzhaft sein. Praxis-Beispiel Unfälle mit Laugen Wenn Beschäftigte Betriebsanweisungen und Gebotszeichen beachten und die erforderliche persönliche Schutzausrüstung benutzen, können derartige Unfälle verhindert werden: Zitat Ein Mitarbeiter setzt die Waschflotte für eine Färbemaschine an. Aus einem Chemikaliencontainer füllt er 45 %i... mehr