Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lärm und Lärmschutz / 5.4 Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Gelingt es trotz aller technisch möglichen und wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen nicht, den Tages- bzw. Wochen-Lärmexpositionspegel unter 80 dB(A) bzw. den Spitzenschalldruckpegel unter 135 dB(C) zu senken, ist der Unternehmer verpflichtet, den Arbeitnehmern persönliche Schallschutzmittel zur Verfügung zu stellen. Diese müssen bei einem Tages- bzw. Wochen-Lärmexpositions...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Betriebliche Notfallplanung / 4 Betrieblichen Notfallplan erstellen

Aus einem betrieblichen Notfallplan sollen alle wichtigen Abläufe, Verhaltensregeln, Zuständigkeiten und Telefonnummern für Notfallsituationen hervorgehen. Ergänzt wird dies durch allgemeine Informationen, z. B. Übersichtspläne. Sie müssen sicherstellen, dass alle Mitarbeiter die allgemeinen Notfallmaßnahmen kennen und sich daran halten. Diese Maßnahmen müssen also regelmäßig...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwehrender Brandschutz: Au... / 2.5 Brandschutzhelfer

Betriebliche Brandschutzhelfer werden in Abschn. 7.3 ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände", aber z. B. auch in den Verkaufsstättenverordnungen der Bundesländer gefordert. Gemäß Abschn. 7.3 Abs. 2 ASR A2.2 ergibt sich die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern aus der Gefährdungsbeurteilung. I. d. R. ist ein Anteil von 5 % der Beschäftigten ausreichend. Eine größere Anzahl von B...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Notfallpläne / 1.1 Alarmplan

Der Begriff Alarmplan wird in unterschiedlichen arbeits- bzw. brandschutzrechtlichen Zusammenhängen für Dokumente mit verschiedenen Detailanforderungen verwendet: Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht nach ArbSchG bzw. DGUV-V 1 muss der Arbeitgeber die im Notfall (z. B. Brand, Unfall, medizinischer Notfall, Bedrohung) wichtigen Informationen bereit und bekannt halten. Wie er das t...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 3 Regallagerung

Regale und Schränke erlauben für viele Lagergüter eine bessere Raumausnutzung, geschütztes Lagern, bessere Handhabung und Übersicht. Sie müssen nach DGUV-R 108-007 grundsätzlich so beschaffen und aufgestellt sein, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung die Last des Lagergutes sicher aufnehmen können. Das gilt grundsätzlich für Regale aller Größen – eine Untergrenze für "l...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 3.3 Kraftbetriebene Regalanlagen

Kraftbetriebene Regale und Schränke sowie Regale und Schränke mit kraftbetriebenen Inneneinrichtungen ("Paternoster-Schränke") haben besondere Anforderungen an die Steuerung, Sicherung von Gefahrstellen (z. B. durch Lichtschranken, Endschalter), Notbefehlseinrichtungen usw., die bauseitig einzuhalten sind. Wichtig für die Sicherheit Kraftbetriebene Lagereinrichtungen müssen na...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzunterweisung / Zusammenfassung

Begriff Brandschutzunterweisungen sind grundsätzlich ein Bestandteil der regelmäßigen Arbeitsschutzunterweisungen, da Gefahren durch Brände praktisch in allen Betrieben und Arbeitsstätten bestehen. Besondere Sorgfalt bei der Durchführung von Brandschutzunterweisungen ist geboten, wenn in erheblichem Umfang Dritte gefährdet sein können (Publikumsverkehr, Kunden, Gäste, Patien...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / Zusammenfassung

Überblick Lager- und Transportarbeiten fallen in allen Betrieben an, in denen Materialien eingesetzt oder umgeschlagen werden. Während in logistikorientierten Branchen die entsprechenden Prozesse Bestandteil des Betriebszwecks sind und ganz oder teilweise automatisiert ablaufen, werden sie in anderen Betrieben mehr oder weniger nebenher abgewickelt. Der Schwerpunkt dieses Be...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz / 1.3 Arbeitsschutzbestimmungen

Der Arbeitsschutz deckt nur einen vergleichsweise kleinen und allgemeinen, wenn auch wichtigen Bereich des Brandschutzes ab – den Schutz der Beschäftigten eines Betriebes. Schutz vor Gefahren durch Brände ist natürlich Bestandteil der Fürsorgepflichten des Arbeitsgebers, wie sie in § 10 Arbeitsschutzgesetz und in §§ 21, 22 DGUV-V 1 "Grundlagen der Prävention" festgehalten si...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 4.1 Wichtig für die Sicherheit

Lager und Lagerflächen gründlich strukturieren: Nur wenn ein geeigneter Platz dafür vorhanden ist, kann ein Gut sicher und effizient gelagert werden. Praxis-Beispiel Lagerräume effektiv ausnutzen Schränke, Regale, Haken, Boxen, Bodenflächen: Bei guter Planung lässt sich der zur Verfügung stehende Lagerraum optimal ausnutzen. Das steigert Effektivität und Arbeitszufriedenheit u...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Raumabmessungen / 1.5 Flächen für Sicherheitsabstände

Sicherheitsabstände müssen berücksichtigt werden, soweit sie nicht bereits in den Stell- oder Funktionsflächen enthalten sind. Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein Sicherheitsabstand von 50 cm erforderlich ist, um zu verhindern, dass ein Mensch durch eine Quetschung seines Körpers gefährdet wird (z. B. zwischen einem Schrankauszug und einer sich öffnenden Tür). Dessen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Notfallpläne / Zusammenfassung

Begriff Arbeitgeber bzw. Betreiber von Gebäuden sind aufgrund unterschiedlicher Rechtsnormen verpflichtet, objektbezogen unterschiedliche Pläne und Dokumente vorzuhalten, um in Notfällen den Ablauf von Sicherheitsmaßnahmen, Hilfeleistung, Räumung und den Einsatz der Rettungskräfte zu regeln und zu erleichtern. Die einzelnen Dokumente folgen dabei unterschiedlichen spezifisch...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz in Beherbergung... / 3.1 Prüfpflichten für brandschutzrelevante Anlagen

Prüfpflichten für Anlagen und Geräte bestehen in Beherbergungsbetrieben aus unterschiedlichen Rechtszusammenhängen mit und ohne Fristvorgaben: Grundsätzlich gilt, dass der verantwortliche Betreiber verpflichtet ist, Anlagen und Geräte, die z. B. aus Bau- und Betriebsvorschriften für den sicheren Betrieb erforderlich sind, in einem einwandfreien Zustand zu erhalten und zu betr...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz / Zusammenfassung

Begriff Unter Brandschutz versteht man alle vorbeugenden und abwehrenden Maßnahmen, die dazu dienen, einen Brand sowie die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern, die Rettung von Menschen und Tieren zu ermöglichen und wirksame Löschmaßnahmen durchzuführen. Durch Brandereignisse können Menschenleben, Sachwerte, die öffentliche Sicherheit und die Produktions- bzw. Exist...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Löschdecke / 1 Anwendungsbereich

Löschdecken sind grundsätzlich in allen Bereichen einsetzbar, in denen es um kleinräumige Brände geht, also z. B. um Brände in Gefäßen, oder um kleine Maschinen und Anlagen, ohne Rückstände gelöscht werden soll (Küchen, Wohnbereiche, Werkstätten mit empfindlicher Ausstattung), mit Wasser nicht gelöscht werden darf, weil Fette und Öle (in nicht zu großen Mengen, s. u.) brennen k...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Löschdecke / Zusammenfassung

Begriff Löschdecken sind für das Löschen von Klein- und Entstehungsbränden gut geeignet, besonders dann, wenn die zu erwartenden Betriebsstörungen oder Schäden durch Löschmittel, wie Wasser oder Pulver, hoch sind. Löschdecken sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, erfordern keine Wartung und sind auch für Laien anwenderfreundlich. Allerdings ersetzen sie i. d. R. n...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Lagern und innerbetrieblich... / 2.2 Stapellagerung

Ob und in welchem Umfang eine Stapellagerung möglich ist, hängt von folgenden Faktoren ab: Stapelbarkeit des Lagergutes (z. B. Kartons, Stapelkisten, Säcke), Gewicht, Tragfähigkeit, Art des Aufstapelns (z. B. Verbundstapelung, pyramidenförmiges Stapeln, Hilfsmittel wie Keile oder Latten). Wichtig Sichere Stapel Wann ein Stapel standsicher ist, ist nicht leicht abzuschätzen. Die St...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Raumakustik / 2 Wichtige Begriffe zur Akustik/Raumakustik

Akustik Die Lehre vom Schall und dessen Ausbreitung. Grenzwerte In der ArbStättV sind die Maximalwerte für alle Arbeitsplätze in Deutschland auf den Grenzwert von 85 dB(A) festgeschrieben. In der LärmVibrationsArbSchV werden ein unterer und oberer Auslösewert für den Tages-Lärmexpositionspegel und für die Spitzenwerte festgelegt. Das bedeutet, dass ab einem Tages-Lärmexpositions...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lärm / Zusammenfassung

Begriff Lärm ist jeder Schall, der zu einer Beeinträchtigung des Hörvermögens oder zu einer sonstigen mittelbaren oder unmittelbaren Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit führen kann. Wahrgenommen werden Schallwellen, die durch Druckschwankungen der Atmosphäre entstehen und sich wellenförmig ausbreiten. In Abhängigkeit von Lautstärke und Frequenz wird Schall als angenehm o...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lärm / 2 Maßnahmen

Der Unternehmer ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach § 3 LärmVibrationsArbSchV durchzuführen. Dabei müssen u. a. Art, Dauer und Ausmaß der Exposition durch Lärm von einer fachkundigen Person ermittelt werden, z. B. von der Fachkraft für Arbeitssicherheit. Es gilt das Minimierungsgebot, d. h. Lärmbelastung am Arbeitsplatz ist zu verringern bzw. zu vermeiden. Der...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzbeauftragter / 2 Aufgaben

Aufgaben, Zuständigkeitsbereich und Rahmenbedingungen, wie z. B. Zugriff auf alle brandschutzrelevanten Unterlagen und Informationen, Zutritt zu allen betreffenden Liegenschaften und Räumen, sowie verfügbare Arbeitszeit und Arbeitsmittel, sind in der Bestellung zu definieren und festzulegen (s. Musterbestellungsschreiben Anhang 1 DGUV-I 205-003). Ziel ist, Gefahren im Untern...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Toner – nur Staub oder auch... / 7 Kauf von Druckern, Toner und Papier

Gütesiegel und Sicherheitszeichen bieten beim Kauf eine Orientierung. Die ausgewiesenen Produkte dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten, um Sicherheits- und Unweltschutzmerkmale zu erfüllen. Vor allem bei Billigprodukten, die nicht getestet sind, weiß man nicht, wie stark sie die Raumluft belasten. Beim Drucken ist es wichtig, dass die 3 Komponenten Gerät, Toner und ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Toner – nur Staub oder auch... / Zusammenfassung

Überblick Husten am Arbeitsplatz oder brennende Augen am Schreibtisch. Schuld daran sei der Tonerstaub, meinen die einen. Unbegründete Panikmache, sagen die anderen. Klar ist, dass Feinstaub aus Druckern und Kopierern austritt. In einer umfangreichen Bewertung schloss das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2008 gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Emissionen aus Bür...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Toner / Zusammenfassung

Begriff Toner bezeichnet den Farbstoff, mit dem beim Druck- oder Kopiervorgang die Buchstaben und Bilder aufs Papier gebracht werden. Hauptbestandteile des Toners sind Pigmente, polymere Bindemittel, zusätzliche Ladungsträger oder Hilfsmittel. Die Tonermaterialien bestehen aus synthetischen Kohlestoff- (Carbon Black) oder Eisenoxidpartikeln. Tonerpartikel sind im Durchmesser...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzbeauftragter / 5 Internetlinks

www.vbbd.de (Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V.) www.vbbd.de (Ausbildungsmodell der Confederation of Fire Protection Association (CFPA) Europe) www.vfdb.de (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V.): vfdb 12-09-01: 2014-08: Die gemeinsame Textfassung der Richtlinie ist wortgleich unter dem Titel "Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Be...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzbeauftragter / 3 Einbindung in das betriebliche Sicherheitskonzept

Die Funktion eines Brandschutzbeauftragten sollte in ein vorhandenes Sicherheitskonzept integriert sein. Zu seinen Aufgaben gehört, bei allen baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen mitzuwirken, die den Brandschutz betreffen. Er sollte daher z. B. bei fachlichen Fragen im Arbeitsschutzausschuss vertreten sein, in den betrieblichen Alarm- und Gefahrenabwehrplan i...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Toner / 3 Gefahrstoff

Die meisten Inhaltsstoffe des Toners zählen zu den Gefahrstoffen. Toner ist gefährlich für Augen, Haut und Atemwege. Im direkten Umgang mit Toner – etwa beim Nachfüllen oder Kartuschenwechsel – muss man deshalb vorsichtig sein und entsprechende Schutzmaßnahmen einhalten. Immer wieder werden die Emissionen von Laser-Druckern mit gesundheitlichen Beschwerden und chronischen Erk...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutzbeauftragter / 1 Bestellung

Eine Bestellung muss immer in schriftlicher Form erfolgen (Abschn. 2 DGUV-I 205-003). Der Brandschutzbeauftragte sollte unmittelbar dem Arbeitgeber unterstellt sein und zu allen Fragestellungen, die den Brandschutz betreffen, rechtzeitig eingebunden werden, schon bei der Planung. Brandschutzbeauftragte sind weisungsfrei und dürfen wegen der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht bena...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Evakuierungsübungen: Planun... / 2.8 Unterweisung

Bevor eine Evakuierungsübung durchgeführt werden kann, müssen die Beschäftigten unterwiesen werden (vgl. § 6 ArbStättV), damit kein Chaos entsteht, weil man die Beschäftigten unvorbereitet "laufen lässt". Das theoretische Wissen soll eben mit der Räumungsübung einmal praktisch geübt werden. Da im Falle eines Brandes auch mit Verletzten zu rechnen ist, sollte bei diesen Unterw...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Baustelleneinrichtung / 2 Krane

Bei der Aufstellung von Kranen ist auf ausreichend tragfähigen Untergrund zu achten, ggf. sind die Abstützungen von Kranen entsprechend der Tragfähigkeit des Untergrundes zu unterbauen. Es ist sicherzustellen, dass die Steuerstände sicher erreicht werden können. Bei der Auswahl des Standortes eines Kranes sind neben der Tragfähigkeit des Untergrundes weitere Faktoren zu berüc...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Baustelleneinrichtung / 5 Fluchtwege

Fluchtwege sollen sicherstellen, dass sich die Beschäftigten im Gefahrenfall möglichst schnell selbst aus dem gefährdeten Bereich in Sicherheit bringen und von außen durch Helfer oder besondere Rettungsdienste gerettet werden können. Dafür kommen alle dafür geeigneten Verkehrswege infrage. Mit ihnen muss eine möglichst schnelle Flucht aus allen Bereichen der Baustelle ins Fr...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Abfälle

Begriff Abfälle sind laut Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) alle Stoffe oder Gegenstände, derer sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Sie können fest, flüssig oder gasförmig (in Behältern gefasst) sein. Eine Abgrenzung zu Produkten kann in Einzelfällen schwierig sein, so sind z. B. Pellets aus vorgepresstem Müll zur Verbrennung keine Produkte, so...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwassertechnische Anlagen / 1.2 Prüfpflichten

Zu den prüfungsbedürftigen Einrichtungen in abwassertechnischen Anlagen gehören gem. Betriebssicherheitsverordnung und den relevanten Fachvorschriften z. B.: Elektrische Anlagen und Geräte (DGUV-V 3) Leitern (Anhang 1 BetrSichV Nr. 3.1 und 3.3) Feuerlöscher, Feuerlöscheinrichtungen (Abschn. 7.5.1 ASR A2.2) Fahrzeuge (DGUV-V 70) Krane (DGUV-V 52) Rettungsgerät für Einstiegsarbeiten...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Taucherarbeiten / Zusammenfassung

Begriff Taucherarbeiten sind alle Arbeiten im Wasser, bei denen die Taucher über Tauchgeräte mit Druckluft versorgt werden. Taucharbeiten kommen z. B. bei der Durchführung folgender Aufgabenstellungen vor: Inspektion/Instandhaltung/Reinigung von Großaquarien, Forschungsarbeiten (Bio- und Geowissenschaften, Archäologie) in Gewässern, Inspektion/Wartung/Instandhaltung von Bauwerk...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz in Schulen / 2 Brandschutz im Schulbetrieb

Brandschutzaspekte beim Betrieb von Schulen werden von der DGUV-V 81 "Schulen" angesprochen. Sie gilt für allgemeinbildende Schulen und vergleichbare Bereiche berufsbildender Schulen. Konkrete Hinweise finden sich zu Fachräumen für naturwissenschaftlichen Unterricht, Werk-/Technikunterricht und vergleichbar ausgestatteten Räumen. Diese müssen gegen unbefugtes Betreten gesicher...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Taucherarbeiten / 4.5 Austauchen, Dekompression

Ein wesentlicher Bestanteil der DGUV-V 40 sind die Austauchtabellen, in denen die beim Auftauchen an die Wasseroberfläche einzuhaltenden Tiefenstufen und Haltezeiten angegeben sind (Anhang 1 DGUV-V 40). Das langsame Austauchen mit Stopps in verschiedenen Tiefen bewirkt, dass der gelöste Stickstoff im Gewebe abtransportiert, über die Lungen abgeatmet und damit die Bildung von...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Ladungssicherung auf Straße... / 1.4 Berufgenossenschaftliche Regelungen

Da das staatliche Straßenverkehrsrecht nicht den innerbetrieblichen Transport und Verkehr abdeckt und auch nicht den Schutz von Personen während der Be- und Entladephase von Fahrzeugen regelt, gelten hier die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften, z. B. die DGUV-V 70 "Fahrzeuge". § 37 DGUV-V 70 bestimmt: "Die Ladung ist so zu verstauen und bei Bedarf zu sichern, dass bei üb...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Hautschutz: Aufbau von Haut... / Zusammenfassung

Überblick Hautschutzmittel gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung und sollen bevorzugt Hautirritationen vermeiden. Berufliche Hautkrankheiten gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten. Der Einsatz von Hautschutzmitteln erfolgt meist in Cremeform und bei Hautreinigungsmitteln muss besonders die unterschiedliche Hautverträglichkeit sowie die Reinigungskraft berücksichtigt...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Dienstwagen: So fahren Mita... / 1.1 Wer darf im Betrieb Auto fahren?

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass ein Mitarbeiter, der mind. einen Führerschein der Klasse B besitzt, dienstlich einen Pkw fahren kann. Die Fahrerlaubnisverordnung, die das Führerscheinwesen regelt, sieht vor, dass nur derjenige einen Pkw-Führerschein erwerben kann, der mind. 18 Jahre alt ist und über ausreichende geistige und körperliche Eignung verfüg...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Dienstwagen: So fahren Mita... / 4.1 Sichtkontrolle

Nach § 36 DGUV-V 70 muss der Fahrer das Fahrzeug vor Fahrtantritt auf ordnungsgemäßen Zustand überprüfen. Dies umfasst: lichttechnische Einrichtungen, z. B. Blinker, Leuchten, Räder, z. B. die Profiltiefe und Zustand der Reifen, Funktion des Bremssystems, z. B. Pedalspiel, Ölstand, Kraftstoffvorrat, Scheibenwischflüssigkeit (im Winter mit ausreichendem Frostschutz), auffällige Le...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Dienstwagen: So fahren Mita... / 1.2 Verantwortung, Haftung, Versicherung

Die Frage, ob ein Dienstwagen mit oder ohne private Nutzung oder ein Privatwagen gefahren wird, hat zwar eine Vielzahl abrechnungstechnischer und steuerlicher Folgen, aber weniger Auswirkungen auf den Arbeitsschutz. Versicherungsschutz im Hinblick auf Körperschäden besteht ohnehin bei jeder dienstlichen Fahrt und auf dem Arbeitsweg, unabhängig von der Frage, wer Besitzer und...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Hautschutz: Anwendung von H... / 9.2 Andere dem Hautschutz verbundene Organisationen

Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie e. V. (ABD) in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft: In der ABD sind gewerbedermatologisch interessierte Arbeitsmediziner, Dermatologen und Arbeitsgruppen organisiert. DGUV Sachgebiet Hautschutz (SG 10) im Fachausschuss "Persönliche Schutzausrüstungen" der BGZ: Das Sachgebiet Hautschutz koordiniert z. B. die Erarbe...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gefährliche Abfälle / Zusammenfassung

Begriff Abfälle sind laut Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) alle Stoffe oder Gegenstände, derer sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Abfälle mit gefährlichen Eigenschaften werden vom Gesetzgeber als "gefährliche" (bisher: überwachungsbedürftige und besonders überwachungsbedürftige) Abfälle bezeichnet, da sie Konzentrationen von Gefahrstoffen enth...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Dienstwagen: So fahren Mita... / 2.1 Technische Sicherheit

Nach § 4 DGUV-V 70 muss der Arbeitgeber als Halter von Firmen-Pkw dafür sorgen, dass diese als "Fahrzeuge mit einer behördlichen Betriebserlaubnis ... sich in dem durch die Erlaubnis oder Genehmigung bestimmten Zustand befinden". Die Zulassungsanforderungen sind bei Pkw gemessen am technisch Machbaren vergleichsweise gering, die Sicherheitsausstattung aber unstrittig maßgebl...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwassertechnische Anlagen / Zusammenfassung

Begriff Als abwassertechnische Anlagen werden sämtliche Einrichtungen bezeichnet, die zur Ableitung, Sammlung, Speicherung und Behandlung von Abwasser und zur Gewinnung, Lagerung und Verwendung von Faulgas und zur Schlammbehandlung dienen. Abwasser ist dabei sowohl Schmutzwasser (= durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigensc...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz in Schulen / Zusammenfassung

Überblick Schulen sind Sonderbauten, d. h. "Anlagen und Räume besonderer Art und Nutzung" (nach § 2 Musterbauordnung). Der Betreiber ist verpflichtet, Brandrisiken zu beurteilen und Vorkehrungen dagegen zu treffen. Er muss dazu bestimmte Vorgaben einhalten, die sich aus geltenden Sonderbauvorschriften ergeben. Diese Vorgaben können auch Bestandteil der baubehördlichen Genehm...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Brandschutz in Schulen / 3.3 Brandschutzhelfer

Nach ASR A2.2 muss in Arbeitsstätten eine bestimmte Anzahl an Beschäftigten als Brandschutzhelfer nach DGUV-I 201-023 ausgebildet werden. Sie erwerben in einer Schulung von 4 Unterrichtseinheiten erweiterte Kenntnisse zu wesentlichen Grundlagen des betrieblichen Brandschutzes, Brandverhütung, Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen und Verhalten im Brandfall...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Abwassertechnische Anlagen / 2.6 Alleinarbeit

Das Risiko durch Alleinarbeit wird in den betreffenden Unfallverhütungsvorschriften nicht thematisiert. Die Frage stellt sich aber in der Praxis im Hinblick auf Kontrollgänge in ansonsten unbesetzten Bereichen oder Bereitschaftseinsätzen außerhalb der Regelarbeitszeit, zumal abwassertechnische Anlagen oft abgelegen und wenig einsehbar sind. Der Arbeitgeber muss im Rahmen der ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Hautschutz: Anwendung von H... / 7 Kennzeichnung

Unabhängig von den Vorschriften der Kosmetik-Verordnung, die z. B. Vertreiberanschrift, Anwendungsnennung und besonders die allergiebezogene Inhaltsstoffdeklaration vorschreibt, ist auf eine umfassende Einsatz- und Produktbeschreibung auf der Primärverpackung (Tube, Spenderflasche) zu achten. Die Hautmittel müssen durch farbliche und textliche Kennzeichnung klar in die jeweil...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Dienstwagen: So fahren Mita... / 4.4 Gurtpflicht

Die Gurtpflicht dürfte für keinen verantwortungsbewussten Fahrer mehr infrage stehen. Allerdings ist der Hinweis von einigem Interesse, dass nach § 43 DGUV-V 70 Sicherheitsgurte auch im Werksverkehr verwendet werden müssen. Im Grunde regelt das bereits der an vielen Werkstoren obligatorische Hinweis "Es gilt die Straßenverkehrsordnung", der aber häufig wenig ernst genommen w...mehr