Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

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Sicheres Arbeiten in Laboren / 6.5 Not-Aus-Schalter für die Stromversorgung

Im Gefahrenfall muss die Stromzufuhr über einen Not-Aus-Schalter von einer sicheren Stelle aus abgeschaltet werden können. Der Not-Aus-Schalter ist entsprechend zu kennzeichnen. In großen Laboren muss die elektrische Stromversorgung von verschiedenen Stellen aus zentral unterbrochen werden können (vgl. § 22 DGUV-V 1). Einzelne Steckdosen können von der Notabschaltung ausgeno...mehr

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Sicheres Arbeiten in Laboren / 6.2 Feuerlöscheinrichtungen

Wegen erhöhter Brandgefahr müssen auch in Laboratorien Feuerlöscheinrichtungen zur Verfügung stehen. Die Art der Feuerlöscheinrichtungen richtet sich nach den verwendeten Stoffen und den ausgeübten Tätigkeiten (Abschn. 4.8.1 TRGS 526/DGUV-I 213-850). Am häufigsten werden Feuerlöscher mit unterschiedlichen Brandklassen eingesetzt (z. B. Schaum-, Pulver- oder Kohlendioxidfeuerl...mehr

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Sicheres Arbeiten in Laboren / 5.2.4 Stromversorgung im Notfall

Abschn. 5.2.6.7 TRGS 526/DGUV-I 213-850 fordert für den Notfall unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV), zentrale Ersatzstromversorgung oder Energiespeicher, damit Funktionen für den sicheren Betrieb aufrechterhalten werden können. Praxis-Tipp Notkühlung Zur Notkühlung einer Kühltruhe kann z. B. eine Kohlendioxidflasche verwendet werden. Die Leistung der Notversorgung muss ...mehr

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Sicheres Arbeiten in Laboren / 5.1.1 Laborabzüge

Zum Schutz vor explosionsfähiger Atmosphäre, umhergeschleuderten Splittern bzw. Teilen sowie Schutz vor gesundheitsgefährdenden Stoffen muss unter dem Abzug gearbeitet werden. Dies gilt für alle Tätigkeiten, bei denen gefährliche Konzentrationen entstehen können, u. a. auch für Tätigkeiten mit neuen oder noch nicht ausreichend untersuchten Stoffen sowie für Tätigkeiten mit s...mehr

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Sicheres Arbeiten in Laboren / 2 Rechtsgrundlagen

Labore sind Arbeitsstätten. Die Arbeitsstättenverordnung definiert die Anforderungen an die Ausstattung der Arbeitsplätze, die Fluchtwege, den Brandschutz etc. Konkretisiert werden die Forderungen in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR). Da Labore spezielle Arbeitsräume sind, gelten jedoch weitere Vorschriften. Achtung Nicht alles ist ein Labor! In einem Laborgebäud...mehr

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Sicheres Arbeiten in Laboren / 5.1.3 Lüftungsanlagen

Labore müssen eine ausreichende, jederzeit wirksame technische Lüftungseinrichtung haben. Der notwendige Luftwechsel beträgt 25 m³/m² in der Stunde – das bedeutet bei einer Raumhöhe von 3 m stündlich einen ca. 8-fachen Luftwechsel (Abschn. 6.2.5.1 TRGS 526/DGUV-I 213-850). Praxis-Tipp Reduzierte Luftwechselrate Die Luftwechselrate kann reduziert oder sogar eine natürliche Lüft...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 1 Die Neuregelung in § 20 DGUV-V 1 und deren Folgen

1.1 Gegenstand der Neuregelung Nach § 22 Abs. 1 Satz SGB VII sind in Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten unter Beteiligung des Betriebs- oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung der im Unternehmen für die Beschäftigten bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren und der Zahl der Beschäftigten zu bestellen. § 20 Abs. 1 DGUV-V 1 konkreti...mehr

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Rolle und Aufgaben der Fach... / 4.1 Kooperation mit dem Betriebsarzt

Die Rolle der Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Beurteilung von Arbeitsbedingungen ist untrennbar mit der Rolle des Betriebsarztes verbunden: Es gehört zu ihren gemeinsamen Aufgaben, den Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung zu beraten und zu unterstützen. Diese Leistung gehört nach DGUV V2 zur Grundbetreuung. Im Hinblick auf Gefährdungsbeurteilungen nehmen Fachkrä...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 1.1 Gegenstand der Neuregelung

Nach § 22 Abs. 1 Satz SGB VII sind in Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten unter Beteiligung des Betriebs- oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung der im Unternehmen für die Beschäftigten bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren und der Zahl der Beschäftigten zu bestellen. § 20 Abs. 1 DGUV-V 1 konkretisiert diese recht abstrakt for...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / Zusammenfassung

Überblick Mit der im Laufe des Jahres 2014 bei den Berufsgenossenschaften umgesetzten DGUV-V 1 haben diese nun die bislang recht formalisierte Bestellung der Zahl der zu berufenden Sicherheitsbeauftragten (§ 22 Abs. 1 SGB VII) durch weitere Kriterien ergänzt (§ 20 Abs. 1 DGUV-V 1). Während der Gesetzgeber in § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB VII dabei bislang nur von einer "Beteiligung...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 2.1 Grundsätzliches: Mitwirkung und Mitbestimmung im Arbeitsschutz

Grundsätzlich sollen Arbeitgeber und Betriebsrat vertrauensvoll zusammenarbeiten (§ 2 Abs. 1 BetrVG). Die gesetzlich erzwungene Beteiligung des Betriebsrats an unternehmerischen Entscheidungen ist im Rahmen der Mitwirkung und der Mitbestimmung möglich. Die Mitwirkung ist dabei das schwächer ausgestaltete Recht: Der Betriebsrat ist hier lediglich zu informieren oder anzuhören....mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 3 Fazit

Der Umstand der Neuregelung des Sicherheitsbeauftragten in § 20 DGUV-V 1 hat die Frage der Mitbestimmung bei der Bestellung der Sicherheitsbeauftragten wieder virulent werden lassen. Die bislang vorherrschende Meinung, dass die Zahl und die Auswahl der Beauftragten mitbestimmungsrechtlich alleine der Mitwirkung unterliegen, lässt sich unter den gegebenen Umständen der Regelu...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 1.2 Folgen der Neuregelung

Die erforderliche Zahl der Sicherheitsbeauftragten wird durch diese Regelung zunehmen, ohne dass die Bereitschaft der Mitarbeiter wachsen wird, dieses Amt übernehmen zu wollen. Und mag "räumlich, zeitlich und fachlich" noch eingrenzbar sein – wie nahe ist denn die erforderliche "Nähe"? Das Kriterium "im Unternehmen bestehende Unfall- und Gesundheitsgefahren" ist so dehnbar w...mehr

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Mitwirkung und Mitbestimmun... / 2.2.2 Neue Rechtslage

Mit der Konkretisierung der Verpflichtung zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten in § 20 Abs. 1 DGUV-V 1 wird nicht mehr zur Mitbestimmung gesagt, als bislang im Gesetz steht. Jedoch ist hier auf die Rechtsprechung des BAG zurückzugreifen: In seiner Entscheidung vom 18.3.2014 (1 ABR 73/12) führt das BAG aus, dass die aus § 3 Abs. 2 ArbSchG folgende Pflicht des Arbeitgebe...mehr

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Rolle und Aufgaben der Fach... / 1 Bestandsaufnahme

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet den Arbeitgeber zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Er kann diese selbst durchführen oder fachkundige Personen (Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt) damit beauftragten. Bereits seit dem Inkrafttreten des ArbSchG im Jahr 1996 gehören auch psychische Belastungen zur Gefährdungsbeurteilung. Der Bundestag hat am...mehr

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Fremdfirmen / Zusammenfassung

Begriff Werden Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig, müssen die Arbeitgeber hinsichtlich der Durchführung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zusammenarbeiten. Für die Arbeitgeber besteht außerdem die Pflicht, sich gegenseitig über die bei der Arbeit entstehenden Gefahren zu unterrichten und die Arbeitsschutzmaßnahmen abzustimmen. Gesetze, Vorschrif...mehr

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Staubminderung auf Baustellen / 3.3.1 Bestimmen der Exposition

Zur Bestimmung der Höhe der Exposition eignen sich Messungen oder qualifizierte Abschätzungen. Messungen dürfen nur von Messstellen durchgeführt werden, die über die notwendige Fachkunde und die erforderlichen Einrichtungen verfügen. Da Messungen aufwendig sind und insbesondere im Freien kaum brauchbare Aussagen ermöglichen, bieten einige TRGS (z. B. TRGS 519, TRGS 559) Anha...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitnehmerüberlassung / 3 Pflichten des Verleihers (beispielhaft)

Gefährdungsbeurteilung erstellen (unter Berücksichtigung der Informationen des entleihenden Betriebs); Anforderungsprofil der benötigten Mitarbeiter ermitteln; geeignete und qualifizierte Mitarbeiter auswählen bzw. Mitarbeiter entsprechend vorbereiten/ausbilden; ggf. geeignete persönliche Schutzausrüstung bzw. Arbeitsmittel beschaffen, für notwendige Prüfungen und Einweisung de...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremdfirmen / 2 Maßnahmen des Arbeitsschutzes beim Einsatz von Fremdfirmen

Für den häufigen Fall, dass ein Arbeitgeber Fremdunternehmen in seinem Betrieb aufgrund von Werk-, Werklieferungs- oder Dienstverträgen beschäftigt (z. B. Reparatur- und Montagearbeiten) ergibt sich i. Allg. folgende "Aufgabenverteilung" im Arbeitsschutz: Aufgaben des Fremdunternehmens Für die Durchführung und Einhaltung der gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschri...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitnehmerüberlassung / Zusammenfassung

Begriff Wenn ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer Dritten zur Arbeitsleistung überlässt, spricht man von Arbeitnehmerüberlassung. Im Gegensatz zum Fremdfirmeneinsatz im Rahmen von Werk- und Dienstverträgen gehen wesentliche Arbeitgeberpflichten dabei auf den entleihenden Betrieb über. Daher hat bei Leiharbeitnehmern zwar das Zeitarbeitsunternehmen als der verleihende Arbeitgeb...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremdfirmen / 3 Sonderfälle

Arbeitnehmerüberlassung Setzt ein Betrieb Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens ein , handelt es sich um Arbeitnehmerüberlassung nach Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). In diesem Fall gelten bezüglich der Arbeitgeberpflichten die dort definierten Schnittstellen, nach denen wesentliche Arbeitsschutzpflichten (z. B. bestimmte Unterweisungs- und Informationspflichten) be...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Arbeitnehmerüberlassung / 4 Praktische Umsetzung

In der Praxis gibt es verschiedene Modelle, nach denen arbeitsschutzrelevante Pflichten zwischen Ver- und Entleiher verteilt werden. Z. B. werden notwendige Vorsorgen häufig über das Zeitarbeitsunternehmen abgewickelt, manchmal aber auch über den entleihenden Betrieb. In jedem Fall ist es wesentlich, dass bei Zustandekommen des Leihvertrags die Schnittstellen im Arbeitsschut...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4 DGUV-V 15: Elektromagnetische Felder

Für die berufliche Exposition durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder von Arbeitnehmern, die über die Berufsgenossenschaften versichert sind, gilt die DGUV-V 15 "Elektromagnetische Felder". Die zugehörige DGUV-R 103-013 erläutert die Umsetzung detaillierter Maßnahmen und konkretisiert diese. Die o. g. Unfallverhütungsvorschrift schreibt für Versicherte de...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.5.1 EMFV und DGUV-V 15

Derzeit existiert die Unfallverhütungsvorschrift DGUV-V 15 noch parallel zur EMFV und ist weiterhin gültig. Die Unfallverhütungsvorschrift wird erst zurückgezogen, nachdem Technische Regeln zur EMFV als Umsetzungshilfe veröffentlicht wurden. Das Regelwerk wird derzeit durch den Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) erarbeitet, welcher das Bundesministerium für Arbeit und So...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4.3 Klassifizierung des Frequenzbereiches von 0 Hz bis 300 GHz

Wie bereits in Abschn. 3.6 beschrieben, bietet es sich an, elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder zum einen entsprechend ihrer Frequenz in "Statische Felder" (Gleichfelder) und "Wechselfelder" einzuteilen, zum anderen die Wechselfelder bezüglich ihrer Eigenschaften und frequenzabhängigen Wirkung auf Organismen weiter zu unterteilen. So finden wir die in Absch...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4.2 Vorgehensweise zur Bestimmung der Expositionsbereiche vor Ort

Um beurteilen zu können, ob eine unzulässige Exposition durch Felder vorliegt, oder man sich noch im zulässigen Bereich bewegt, muss die Frequenz des feldverursachenden Gerätes oder Anlagenteiles bekannt sein, oder eindeutig bestimmt werden können. Mit bekannter Frequenz kann dann mithilfe der Tabellen in Anlage 1 und Anlage 2 der DGUV-V 15 bzw. DGUV-R 103-013 der frequenzsp...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4.1 Bereiche unterschiedlicher Exposition

Um Stufen unterschiedlich starker Exposition durch elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder klassifizieren und detaillierter beschreiben zu können, wurden sowohl in der DGUV-V 15 als auch in der DGUV-R 103-013 sog. "Expositionsbereiche" (Abschn. 2 Ziff. 5–8 DGUV-R 103-013) geschaffen. Für jeden Expositionsbereich sind maximale frequenzabhängige Werte (nachfolg...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 3.7.4 Verordnungen, Vorschriften und Grenzwerte

Die 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) regelt die für die Allgemeinbevölkerung zulässigen Immissionen von ortsfesten Gleichstromanlagen mit einer Nennspannung von 2.000 V oder mehr. Die zulässige Exposition im beruflichen Umfeld regeln die DGUV-V 15, die dazugehörige DGUV-R 103-013 und die EMFV.mehr

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Elektrische, magnetische un... / 1 Angst vor Elektrosmog

Eine der folgenreichsten Entdeckungen und Entwicklungen im vorletzten Jahrhundert war die Beherrschung und technische Nutzung der Elektrizität. Sie hat das Leben der Menschen nachhaltig verändert und revolutioniert. Zu den seit jeher auf der Erde vorhandenen natürlichen, quasi statischen elektrischen und magnetischen Feldern kamen im letzten Jahrhundert in rasch wachsender Z...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 4.4.5 Prüfung und Beurteilung

Die Prüfung und Beurteilung von felderzeugenden Anlagen, die Festlegung der Expositionsbereiche und von Schutzmaßnahmen bedarf einer fachlichen Beurteilung. Die fachliche Beurteilung darf nur von "Sachkundigen" durchgeführt werden. Sachkundiger ist, wer aufgrund fachlicher Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Felder besitzt und mit den einschlä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 3.8.3 Hochfrequenzfelder (91 kHz ≤ f ≦ 300 GHz)

Elektrische und magnetische Felder können hier nicht mehr getrennt als voneinander unabhängige Größen betrachtet werden. Diese Felder werden beim Auftreffen auf Organismen absorbiert und wandeln dabei ihre Energie im Körpergewebe in Wärme um. Sie nehmen mit zunehmender Entfernung von ihrer Quelle ebenfalls ab. Die heutzutage wohl bekanntesten Hochfrequenzfelder sind diejenige...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / Zusammenfassung

Überblick Der Einzug und die Nutzung der Elektrizität in allen Lebensbereichen ist sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld unvermeidbar mit dem Entstehen künstlich erzeugter elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder verbunden. Da der menschliche Organismus keine Sinnesorgane besitzt, um solche Felder wahrnehmen zu können, existiert auch keine natürlich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 3.8.2 Niederfrequenzfelder (0 Hz < f ≦ 29 kHz)

Elektrische und magnetische Felder können getrennt als voneinander unabhängige Größen mit jeweils spezifischen Eigenschaften und Wechselwirkungen (bzgl. Materie, inkl. Organismen) betrachtet werden. Diese Felder bewirken in Organismen lediglich eine Reizwirkung und nehmen mit der Entfernung von ihrer Quelle sehr rasch ab. Die bekanntesten niederfrequenten Felder sind die 50-H...mehr

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Elektrische, magnetische un... / 3.8.4 Übergangsbereich zwischen Nieder- und Hochfrequenz (29 kHz < f < 91 kHz)

Die im niederfrequenten Bereich getrennt existierenden elektrischen und magnetischen Felder vereinigen sich innerhalb dieses Frequenzbandes mit zunehmender Frequenz und müssen im hochfrequenten Spektrum als Einheit betrachtet werden. Man spricht deshalb dort von elektromagnetischen Feldern. Mit dieser Wandlung verändern sich auch die Eigenschaften und Wirkungsweisen der nied...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.2 Sicherheit der Grenzwerte

Die der 26. BImSchV , der dazugehörigen DGUV-V 15 und der EMFV zugrunde gelegten, maximal zugelassenen Feldexpositionen sind so gestaltet, dass auch die international anerkannten Basisgrenzwerte jederzeit eingehalten werden. Somit sind Effekte wie die Reizung von Sinnesorganen oder Nerven- und Muskelzellen ebenso berücksichtigt, wie die Beeinflussung der Herzaktion und Wärmee...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.1 In Deutschland gültige Vorschriften und Verordnungen

In Deutschland existieren derzeit 3 Vorschriften bzw. Verordnungen zum Schutz von Personen vor unzulässig hohen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldexpositionen: 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) Die Verordnung schützt die Allgemeinbevölkerung vor unzulässig hohen Feldern von ortsfesten Gleichstrom-, Nieder- un...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Elektrische, magnetische un... / 4.4.4 Mittelbare Wirkungen, Körperhilfsmittel

Der Unternehmer hat durch technische Maßnahmen zu verhindern, dass Personen durch Energien gefährdet werden, die durch elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder an elektrisch leitfähigen Gegenständen erzeugt werden. Hierbei können z. B. in Krane, Metallkonstruktionen etc. durch solche Felder Energien induziert bzw. influenziert werden. Für Personen mit aktiven o...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 4 Gasfilter und Vorsorgeuntersuchung

Die Benutzung von PSA befreit nicht vor der Verpflichtung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge für die Mitarbeiter. Diese kann im Zusammenhang mit Gasen oder Dämpfen dann erforderlich sein, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert nicht eingehalten werden kann (Anhang Teil 1 ArbMedVV). Beim Tragen von Atemschutzgeräten ist aber generell arbeitsmedizinische Vorsorge als Pflichtvorsorge (Ge...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmbrille / Zusammenfassung

Begriff Eine Bildschirmbrille ist eine spezielle Sehhilfe für Arbeiten am Bildschirm. Sie ist notwendig, wenn die Arbeitsaufgabe mit "normalen" Sehhilfen nicht zufriedenstellend erfüllt werden kann, was häufig etwa ab dem 45. Lebensjahr der Fall ist. Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber die Kosten einer Bildschirmbrille. Mitarbeiter können an den Kosten beteiligt werden, wenn...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Viertelmasken / Zusammenfassung

Begriff Viertelmasken sind Atemanschlüsse, die Mund, Nase und Kinn umschließen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Bei der Benutzung von Halbmasken sind die entsprechenden Abschnitte der DGUV-R 112-190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" anzuwenden, v. a. Anhang A 1.1.2.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Partikelfilter / 2 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die Benutzung von PSA befreit nicht vor der Verpflichtung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge für die Mitarbeiter. Diese kann im Zusammenhang mit Gasen oder Dämpfen dann erforderlich sein, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert nicht eingehalten werden kann (Anhang Teil 1 ArbMedVV). Beim Tragen von Atemschutzgeräten ist aber generell arbeitsmedizinische Vorsorge als Pflichtvorsorge (Ge...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Partikelfilter / 1 Typen von Partikelfiltern

Partikelfilter gibt es in verschiedenen Ausführungen: Partikelfiltrierende Halbmaske; Vollmaske, Mundstückgarnitur, Halb- oder Viertelmaske mit Partikelfilter; Kombinationsfilter in Verbindung mit einem Filtergerät (dabei sind Gasfilter und ein vorgeschalteter Partikelfilter im Kombinationsfilter vorhanden); Partikelfilter und Filtergeräte mit Gebläse und Voll-, Halb-, Viertelma...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / Zusammenfassung

Begriff Sind in der Atemluft Schadstoffe in Form von Gasen oder Dämpfen vorhanden, die nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen aus der Atemluft entfernt werden können, werden Gasfilter eingesetzt, die diese Schadstoffe aus der Umgebungsluft filtern. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Bei der Benutzung von Gasfiltern sind die entsprechenden Abschnitte der ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Partikelfilter / Zusammenfassung

Begriff Sind in der Atemluft Schadstoffe in Form von Partikeln vorhanden, die nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen aus der Atemluft entfernt werden können, werden Partikelfilter eingesetzt, die diese Schadstoffe aus der Umgebungsluft filtern. Als Partikel wird hier jede Form von luftgetragenen Teilchen bezeichnet. Die Teilchen müssen dabei so klein sein, da...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Viertelmasken / 2 Vorsorgeuntersuchung und Tragezeitbegrenzung

Der Einsatz von Viertelmasken setzt i. d. R. eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 26 (DGUV-I 240-260 voraus (Atemschutztauglichkeit). In jedem Fall sind die Geräteträger vor dem ersten Einsatz und danach mindestens einmal jährlich in einer theoretischen Ausbildung und einer praktischen Übung im Umgang mit Viertelmasken...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Biomonitoring / 3.1.1 Messstrategie und Messplan

Dies beinhaltet u. a.: Untersuchungsintervalle in Abhängigkeit von Tätigkeit und stoffspezifischen Kriterien des Gefahrstoffs festlegen, dazu Ergebnisse aus der Gefährdungsbeurteilung und aus vorangegangenen Messergebnissen des Biomonitoring berücksichtigen. Ein Messplan muss aufgestellt und dokumentiert werden. Die allgemein anerkannten Regeln der Arbeitsmedizin sind zu bea...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 1.1 Filtertypen

Jeder Filtertyp hat bei Gasfiltern einen eigenen Hauptanwendungsbereich. Tab. 1 enthält die unterschiedlichen Filtertypen und ihre Hauptanwendungsbereiche gemäß Anhang 1.2.2 DGUV-R 112-190 (bisher BGR/GUV-R 190).mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Atemschutztauglichkeit / 1 Belastungen durch Atemschutzgeräte

Das Gerätegewicht und der Atemwiderstand bewirken bei Atemschutzgeräten eine zusätzliche Belastung für den Geräteträger. Der Atemwiderstand beim Ein- und Ausatmen ist erhöht. Auch das Gerätegewicht stellt beim Arbeitseinsatz eine Anstrengung für den Geräteträger dar. Dabei wird als Gerätegewicht das am Körper zu tragende Gewicht einschließlich Atemanschluss verstanden. Gemäß ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bildschirmbrille / 2 Welche Besonderheiten zeichnen die Bildschirmbrille aus?

Normale Sehhilfen sind zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit notwendig und genügen den Sehanforderungen des Alltags. Dagegen hat die Unfallkasse Berlin folgende Kriterien für eine Bildschirmbrille aufgestellt, die erfüllt werden müssen: Die Sehhilfe ist ausschließlich für die Bildschirmarbeit erforderlich. Es wird sonst keine Brille benötigt. Oder es ist bereits eine Sehhilfe vo...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gasfilter / 2 Tragezeitbegrenzung, Gebrauchsdauer

Eine Tragezeitbegrenzung für Gasfilter ist in Anhang 2 DGUV-R 112-190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" (bisher BGR/GUV-R 190) festgelegt. Die maximale Tragedauer beträgt 120 Minuten (Halbmaske) und 105 Minuten für eine Vollmaske. Natürlich kann die Gebrauchsdauer des Gasfilters schon vorher erschöpft sein. Nach der maximalen Tragedauer wird hier eine Erholungszeit von bis z...mehr