Fachbeiträge & Kommentare zu DGUV

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Drogenmissbrauch / Zusammenfassung

Begriff Unter Drogenmissbrauch wird der Konsum von illegalen Suchtmitteln wie Kokain, Heroin oder synthetischen Stoffen wie Ecstasy, Speed usw. verstanden. Er schädigt die Betroffenen gesundheitlich erheblich und stellt außerdem ein hohes Sicherheitsrisiko dar, wenn Beschäftigte unter Drogeneinfluss arbeiten oder am Straßenverkehr teilnehmen. Außerdem treten häufig schwere s...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Brandschutz in Kindertagese... / 2.11.2 Brandschutz- und Notfallkonzept

Ein Brandschutzkonzept einer Kindertageseinrichtung sollte alle personellen, organisatorischen und baulich-technischen Maßnahmen für den Brandfall (ggf. auch für andere Notfälle wie Bedrohung, vermisstes Kind usw.) umfassen. Wesentliche Bestandteile sind: Brandschutzordnung und Alarmplan Eine Brandschutzordnung wird für Kindertageseinrichtungen in einigen Ländervorschriften, a...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Sauerstoff / 2.1 Gesundheitsgefahren

Das Einatmen von reinem Sauerstoff bei Drücken über 3 bar kann Gesundheitsschäden hervorrufen. Möglich sind Schwindel, Erbrechen, Krämpfe, Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod; bei längerem Einatmen von reinem Sauerstoff unter Normaldruck sind u. a. Schädigungen der Lunge und des vegetativen Nervensystems möglich. Die Funktion endokriner Drüsen (z. B. Schilddrüse) kann gestört w...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Abwehrender Brandschutz: Ei... / 3.3 Mitarbeiter

Jeder Mitarbeiter des Unternehmens muss in seinem Arbeitsbereich dafür sorgen, dass keine Brände entstehen. Das bedeutet, dass jeder im Unternehmen im Rahmen seiner Befugnisse und Aufgaben für den Brandschutz sorgen muss. Dies beginnt schon bei der Beseitigung von erkannten Brandschutzmängeln (z. B. Brandschutztür, die durch einen Keil fixiert wird) oder der Meldung von Ents...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Betriebliche Notfallplanung... / 4 Betrieblichen Notfallplan erstellen

Aus einem betrieblichen Notfallplan sollen alle wichtigen Abläufe, Verhaltensregeln, Zuständigkeiten und Telefonnummern für Notfallsituationen hervorgehen. Ergänzt wird dies durch allgemeine Informationen, z. B. Übersichtspläne. Sie müssen sicherstellen, dass alle Mitarbeiter die allgemeinen Notfallmaßnahmen kennen und sich daran halten. Diese Maßnahmen müssen also regelmäßig...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Abwehrender Brandschutz: Ei... / 3.5 Fremdfirmen

Beim Einsatz von Fremdfirmen im Unternehmen trägt der Auftraggeber eine Mitverantwortung für die Einhaltung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen. Er muss dafür sorgen, dass der Auftragnehmer alle erforderlichen Informationen erhält und in die Anforderungen und Festlegungen des betrieblichen Brandschutzes eingewiesen wird. Dazu zählt bei erhöhten Brandgefahren eine schriftl...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Abwehrender Brandschutz: Au... / 2.5 Brandschutzhelfer

Betriebliche Brandschutzhelfer werden in Abschn. 7.3 ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände", aber z. B. auch in den Verkaufsstättenverordnungen der Bundesländer gefordert. Gemäß Abschn. 7.3 Abs. 2 ASR A2.2 ergibt sich die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern aus der Gefährdungsbeurteilung. I. d. R. ist ein Anteil von 5 % der Beschäftigten ausreichend. Eine größere Anzahl von B...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Brandschutz in Kindertagese... / 2.8 Elektrische Geräte

Elektrische Anlagen und Geräte müssen regelmäßig geprüft werden (Anlagen alle 4 Jahre, Geräte i. d. R. alle 12 bis 24 Monate (vgl. DGUV-I 203-049 "Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel"). Wärmeproduzierende Geräte (Kaffeemaschinen, Toaster, Wasserkocher) sollten zur Verhütung von Schmorbränden auf nicht brennbare Unterlagen (Metalltablett, Keramikfliesen) gestellt werden....mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Betriebliche Notfallplanung... / 3.2.1 Brandgefährdungen/Brandschutzmaßnahmen

Eine allgemeine Brandgefährdung liegt immer vor (elektrische Einrichtungen, Energieversorgung, Beleuchtung etc.). Gibt es jedoch darüber hinaus spezielle Brandgefährdungen? Diese ergeben sich z. B. durch bestimmte energetische, mechanische oder chemische Prozesse oder durch hohe Brandlasten. Bestimmte Brandschutzmaßnahmen werden bereits durch das Baurecht der einzelnen Lände...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Holzschutzmittel / 5 Maßnahmen

In Abhängigkeit vom Einbring- bzw. Auftragverfahren sind Schutzmaßnahmen erforderlich. Sie werden im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgelegt. Verfahren bzw. Tätigkeiten zum vorbeugenden Holzschutz und erforderliche Maßnahmen zeigt Tab. 3.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Pflichtenübertragung / Zusammenfassung

Begriff Pflichtenübertragung bedeutet, dass der Unternehmer seine Pflichten im Arbeitsschutz auf Führungskräfte oder andere Beauftragte übertragen kann. Die Übertragung sollte schriftlich erfolgen, mit Nennung der konkreten Aufgaben und Pflichten sowie der Abgrenzungen zu anderen Beauftragten. Dadurch erhalten die Beauftragten neben dem Arbeitgeber einen eigenen Verantwortun...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsschutzausschuss-Sitz... / 3.2 Aufgabenverteilung

Das ASiG wendet sich wie das gesamte Arbeitsschutzrecht in der Hauptsache an den Arbeitgeber. Er muss dafür sorgen, dass es einen ASA gibt und kann Organisation, Durchführung und Dokumentation der ASA-Arbeit an eine geeignete Person übertragen (analog zur Pflichtenübertragung nach § 13 Abs. 2 ArbSchG). Häufig ist das eine Führungskraft (Personalleitung, Betriebsleitung) oder...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Pflichtenübertragung / 2 Wie Pflichten übertragen?

§ 13 Abs. 2 ArbSchG/DGUV-V 1 fordern ausdrücklich die Schriftform. Zumindest sollte bei allen Stellenbeschreibungen, Arbeitsverträgen oder sonstigen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Führungskräften darauf geachtet werden, dass die Wahrnehmung von Aufgaben zur Erfüllung des Arbeitsschutzes ausdrücklich mit zu den Leistungen der Führungskraft gehört. Ist das nicht der F...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsschutzausschuss-Sitz... / 2.1.2 ASA zentral

Um die oben erwähnten Nachteile zu vermeiden, finden ASA-Sitzungen in vielen größeren Unternehmen mit verschiedenen Standorten zentral für das gesamte Unternehmen oder eine größere Regional- oder Bereichseinheit statt. Vorteile: Anstehende Entscheidungsprozesse können gezielt mit den erforderlichen Entscheidern und für das gesamte Unternehmen, die Region oder den Bereich vorge...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Pflichtenübertragung / 1 Warum Pflichten übertragen?

Das gesamte deutsche Arbeitsschutzrecht fußt darauf, dass zunächst stets der Arbeitgeber die Verantwortung für den Arbeitsschutz trägt. Seine Haftbarkeit reicht sehr weit und ist vielen Betroffenen in Arbeitgeberfunktionen nicht bewusst. So spielt z. B. bei einem Unfall infolge des Fehlverhaltens eines Beschäftigten oft die Frage eine unerwartet große Rolle, ob dem Arbeitgeb...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
DGUV-I 207-019: Gesundheitsdienst

Hier gelangen Sie zur DGUV-I 207-019: Gesundheitsdienst.mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
DGUV-I 212-016: Warnkleidung

Hier gelangen Sie zur DGUV-I 212-016: Warnkleidung.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / 6 DGUV-Information 208-062 : Auswahl und Einsatz von Exoskeletten

Im Oktober 2025 wurde die neue DGUV Information 208-062 „Mensch und Arbeitsplatz – Auswahl und Einsatz von Exoskeletten“ veröffentlicht. Die Unternehmen erhalten damit eine umfassende und praxisnahe Handreichung, um für die spezifischen betrieblichen Umgebungen passenden Exoskelette auszuwählen und um die ausgewählten Modelle sicher und effektiv in die betrieblichen Abläufe ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / 5.5 Gefährdung, Risiken, Gefährdungsbeurteilung

Auch zum Thema Gefährdungen und Risiken befindet sich die Forschung noch in den Anfängen. Mögliche Gefährdungen, die von Exoskeletten ausgehen und die bei den Anwendern/Nutzern zu physischen und teilweise auch psychischen Belastungen führen können, sind laut DGUV Fehlfunktionen der Steuerung oder eine Fehlbedienung, eine Einengung oder Fremdsteuerung, Stolper- und Sturzunfälle ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsmedizinische Vorsorg... / Zusammenfassung

Überblick Die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Lärm ist ein wichtiger Bestandteil der gesetzlichen Gesundheitsvorsorge für Beschäftigte, die bei ihrer Arbeit einer erheblichen Lärmbelastung ausgesetzt sind. Ihr Ziel ist es, lärmbedingte Hörschäden frühzeitig zu erkennen, vorzubeugen und sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte professionell zu beraten. Dieser Beitrag bietet ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verkehrssicherheit / 2.1 Halter

Ist der Betrieb Halter von Fahrzeugen, muss er z. B. für folgende Punkte sorgen: ordnungsgemäße Instandhaltung (z. B. Reifenkontrolle, Beleuchtungsanlage); regelmäßige Prüfungen. Diese sind nach § 57 DGUV-V 70 einmal jährlich vorgesehen, wobei die Hauptuntersuchung nach StVZO mitzählt. Achtung Prüfung von Dienstwagen nach DGUV V70 soll wegfallen Im Oktober 2025 hat das Bundesmin...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verkehrssicherheit / 3 Fahreignung

Der Arbeitgeber darf nach § 35 DGUV-V 70 einen Beschäftigten zum Führen eines Fahrzeuges nur beauftragen, wenn dieser mindestens 18 Jahre alt ist, über ausreichende geistige und körperliche Eignung verfügt, seine Befähigung gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen hat und hinlänglich zuverlässig ist. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber sich auf jeden Fall den Führerschein eines ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsmedizinische Vorsorg... / 1 Rechtliche Grundlage

Die Grundlage zur Ableitung einer arbeitsmedizinische Vorsorge an Arbeitsplätzen mit Lärmexposition ist in mehreren Gesetzen und Verordnungen verankert. Die wichtigsten Rechtsgrundlagen sind das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), insbesondere die §§ 3–6, die den Arbeitgeber verpflichten, Gefährdungen zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Die Lärm- und Vibration...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / 6.1 Grundlegende Inhalte

Zwei inhaltliche Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt der Publikation: Wie können Unternehmen prüfen, ob Exoskelette tatsächlich zu einer nachhaltigen Reduzierung der Belastung im Kontext der spezifischen Arbeitsprozesse im Betrieb führen? Und: Wie kann das für den spezifischen Arbeitsplatz optimal zugeschnittene Exoskelett ausgewählt werden?mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / 5.3 Wirksamkeit

In der Forschung wird aktuell diskutiert, ob Exoskelette bei Arbeitsprozessen in der Industrie tatsächlich den Körper unterstützen oder lediglich die Lasten verteilen, d. h., ob die Erhöhung der körperlichen Belastung infolge der Anwendung von Exoskeletten an einer anderen Körperstelle zu einem Schaden führen kann. Obwohl in zahlreichen kleineren Laborstudien bereits einzelne...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verkehrssicherheit / 4 Verkehrssicherheit in der betrieblichen Prävention

Wegen des relativ hohen Unfallrisikos sind Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr auch für den betrieblichen Arbeitsschutz ein sinnvolles Thema. Schulung und Unterweisung Die DGUV betreibt häufig in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrsrat (DVR) entsprechende Kampagnen und Programme. Umfangreiche Materialien für die betriebliche Präventionsarbeit stehen dazu onlin...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsmedizinische Vorsorg... / 4.3 Auswahl geeigneter Gehörschutzmittel

Reichen technische und organisatorische Maßnahmen nicht aus, den Lärmpegel unter den unteren Auslösewert abzusenken, ist regelmäßig an den Arbeitsplätzen persönlicher Gehörschutz auszuwählen. Dabei stellen die verschiedenen Arbeitsbereiche manchmal ganz unterschiedliche Anforderungen an den Gehörschutz und neben dem Tragekomfort sind auch wirtschaftliche Aspekte zu berücksic...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / 6.3 Test- und Erprobungsphase – Gesamtbewertung

Ist die Wahl auf ein bestimmtes Modell gefallen, muss es vor dem eigentlichen betrieblichen Einsatz erst einmal gründlich getestet werden. Hierzu sind folgende Punkte zu beachten: Erweiterung der Gefährdungsbeurteilung: Die betriebliche Gefährdungsbeurteilung muss bereits in diesem frühen Stadium auf den Einsatz dieses spezifischen Exoskeletts erweitert werden. Vortest am Eins...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verkehrssicherheit / 1 Daten zum Risiko Straßenverkehr

Folgende Daten zum Unfallrisiko im Straßenverkehr lassen sich aus der "Statistik Arbeitsunfallgeschehen 2024" der DGUV und den Angaben des Statistischen Bundesamtes entnehmen: ca. 50 % der tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle (zusammen ca. 450 im Jahr 2024) sind Verkehrsunfälle; ca. 13 % der angezeigten Arbeits- und Wegeunfälle (zusammen etwa 120.000 im Jahr 2024) sind Verkehrsu...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsmedizinische Vorsorg... / 4.2 Beratung des Unternehmens

Ergeben sich anhand von Vorsorgen Schlussfolgerungen auf Schwerpunkte von Gesundheitsgefährdungen, ist der Arbeitgeber darauf hinzuweisen und zu beraten (siehe auch AMR 6.4). Die Beratung des Arbeitgebers erfolgt in Bezug auf die Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip unter Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht. Wichtige Inhalte können z. B. sein: die Verringerung der Lärme...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / 6.2 Auswahl des Exoskletts

Der Leitfaden empfiehlt folgendes Vorgehen bei der Auswahl von Exoskeletten: Analyse der Tätigkeiten und des Arbeitsumfelds Vor der Beschaffung sollte eine genaue Analyse der Tätigkeiten und des Arbeitsumfelds durchgeführt werden, für die der Einsatz eines Exoskeletts geplant ist (Anforderungsprofil). Dabei ist es wichtig, auch das größere Umfeld zu berücksichtigen, also alle ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verkehrssicherheit / Zusammenfassung

Begriff Etwa die Hälfte der tödlichen Arbeits- und Wegeunfälle sind Verkehrsunfälle. Daher stellen Verkehrsunfälle aus Sicht der Unfallversicherungsträger ein hohes Risiko dar, das in vielen Branchen die übrigen Arbeitsplatzrisiken bei Weitem übersteigt. Daher unterstützen sie in vielfältiger Weise Programme und Maßnahmen für eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr, auch we...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exoskelette / Zusammenfassung

Begriff Exoskelette sind am Körper getragene, physisch unterstützende technische Assistenzsysteme, die ihren Trägern eine zusätzliche Stützstruktur verleihen und somit deren Muskel-Skelett-Systeme entlasten. Sie werden hauptsächlich als Hebehilfe zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Gesundheitsgefährdungen an Arbeitsplätzen in der Industrie sowie als Unterstützungsinstrument ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Digitale ASA-Sitzung / 1 Rechtliche Rahmenbedingungen

Über die Vorgaben des § 11 ASiG hinaus gibt es keine verbindlichen arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Durchführung von ASA-Sitzungen. Im aktuellen Mustertext der DGUV Vorschrift 2 "Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit", die ab 2025 nach und nach von den einzelnen Unfallversicherungsträgern in Kraft zu setzen ist, heißt es lediglic...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Jung, SGB VII § 57 Erhöhung... / 2.3 Erhöhung der Rente bei schwerverletzten Kindern, Schülern und Studierenden

Rz. 9 Die Schwerverletztenzulage wird grundsätzlich auch bei Versicherungsfällen von Kindern in Kindergärten, Schülern und Studierenden geleistet. Umstritten ist, ob im Hinblick auf Kinder und Schüler eine Einschränkung dahingehend zu erfolgen hat, dass die Erhöhung erst zu einem Zeitpunkt vorzunehmen ist, zu dem Kinder oder Schüler voraussichtlich in der Lage gewesen wären,...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Sauer, SGB IX § 66 Höhe und... / 2.1.2 Vergleich des Regelentgelts mit dem Höchstregelentgelt

Rz. 9 Der auf den Kalendertag entfallende Teil des Arbeitsentgelts bzw. Arbeitseinkommens (Regelentgelt; vgl. Rz. 8) darf das Höchstregelentgelt nicht überschreiten (§ 66 Abs. 1 Satz 1 HS 2). Als Höchstregelentgelt gilt bei allen Trägern ein Betrag bis zur geltenden kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (§ 67 Abs. 4 SGB IX, § 159 SGB V...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Durchgangsarzt

Begriff Für die Durchführung der Heilbehandlung im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung haben die Unfallversicherungsträger Ärzte (Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) an der besonderen unfallmedizinischen Behandlung zu beteiligen. Nach Überprüfung der persönlichen Qualifizierung eines Arztes und räumlichen und medizinisch-technischen Voraussetzungen einer Pr...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Motorsägen / Zusammenfassung

Begriff Mit einer Motorsäge oder Kettensäge werden in erster Linie Bäume gefällt, entastet oder in Form gehalten. Derartige Sägen werden aber auch zum Sägen von Bauhölzern oder zum Schneiden von Brennholz genutzt. Die Motorsäge schneidet das Holz mittels einer Sägekette, die auf einer Führungsschiene entlangläuft. Die meisten Motorsägen verfügen über einen Benzin-Zweitaktmot...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsschutzorganisation / 1 Welche Fachkräfte wirken bei der Arbeitsschutzorganisation mit?

Arbeitgeber Er hat die Generalverantwortung für die Arbeitssicherheit und damit auch für die organisatorische Struktur seines Unternehmens. Bei Personen- oder Kapitalgesellschaften müssen die bestellten oder berufenen Organe (Vorstand, Geschäftsführung etc.) diese Pflichten wahrnehmen. Einzelne Aufgaben im Arbeitsschutz kann der Arbeitgeber auf "zuverlässige und fachkundige P...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Hubgeräte / 2 Beschaffenheitsanforderungen

Für Hubgeräte, die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, gelten die Beschaffenheitsanforderungen gemäß Maschinenverordnung (9. ProdSV). Der Unternehmer darf diese Hubgeräte erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen der §§ 3 und 4 Maschinenverordnung erfüllt sind. Das gilt nicht für Hubgeräte – ausgenommen in Nummer 2 aufgeführte –, die den ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exzenterpresse / Zusammenfassung

Begriff Exzenterpressen sind mechanisch angetriebene, weggebundene Pressmaschinen, die für Schneid-Stanzarbeiten und Präge-Biegearbeiten eingesetzt werden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Regelungen zu Exzenterpressen finden sich in § 4 Betriebssicherheitsverordnung, DGUV-I 209-008 "Einrichten von Pressen" sowie in DGUV-I 209-030 "Pressenprüfung".mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Motorsägen / 1 Körperliche und geistige Eignung

Gemäß DGUV-R 114-018 "Waldarbeiten" gilt die Arbeit mit der Motorsäge als gefährliche Tätigkeit. Daher muss bei den Beschäftigten eine körperliche und geistige Eignung vorliegen. Bei Zweifeln an der körperlichen und geistigen Eignung sollten arbeitsmedizinische Untersuchungen durchgeführt werden. Mitarbeiter, die mit der Motorsäge arbeiten, müssen für diese Tätigkeit ausgebild...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Flüssiggasanlagen / Zusammenfassung

Begriff Flüssiggasanlagen sind ortsfeste bzw. stationäre Druckbehälter für Flüssiggas. Flüssiggas ist bei normalem Druck und normaler Temperatur gasförmig. Gasförmiges Flüssiggas lässt sich schon durch geringe Druckveränderung verflüssigen und somit abfüllen. Flüssiggasanlagen werden mit Flüssiggas abgefüllt. Bei einer Abnahme wird das Flüssiggas innerhalb der Anlage zu Gas ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsschutzorganisation / Zusammenfassung

Begriff Unter Arbeitsschutzorganisation werden alle Strukturen und Maßnahmen verstanden, mit denen der Arbeitgeber sicherstellt, dass seine zahlreichen Verpflichtungen für den Arbeitsschutz aus den gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften erfüllt werden. Die Organisationsstruktur orientiert sich an Betriebsgröße und -struktur, an den im Unternehmen angewandte...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Bohrmaschine / 4 Prüfungen

Wie alle Bohrmaschinen gehören auch die Handbohrmaschinen zu den elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln und unterliegen daher der Überprüfung nach DGUV-V 3. Weitere Informationen sind der DGUV-Information 209-066 "Maschinen der Zerspanung" zu entnehmen.. Im Unterschied zu den ortsfesten Betriebsmitteln gilt bei ortsveränderlichen Betriebsmitteln ein Richtwert zur umfassend...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Hubgeräte / 3 Kennzeichnung

An Hubgeräten müssen mindestens folgende Angaben dauerhaft und gut lesbar angegeben sein: Hersteller oder Lieferant, Baujahr, Typ, falls Typenbezeichnung vorhanden, Fabriknummer oder Seriennummer, zulässige Belastung. Zu weiteren spezifisch erforderlichen Angaben am Gerät siehe § 3 DGUV-V 54 "Winden, Hub- und Zuggeräte".mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Exzenterpresse / 1 Sicherer Umgang

Gemäß § 4 Betriebssicherheitsverordnung dürfen den Beschäftigten nur Arbeitsmittel bereitgestellt werden, die für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sind und bei deren bestimmungsgemäßer Benutzung S icherheit und Gesundheitsschutz gewährleistet sind. Ist dies nicht möglich, hat der Arbeitgeber geeignete Maßnahmen zu treffen, um eine Gefährdung so gering wie m...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Hubgeräte / 5 Verwendung

Für die sichere Verwendung (Betrieb) von Hubgeräten sind die Festlegungen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu beachten, insbesondere Anhang 1, Abschnitt 2 "Besondere Vorschriften für die Verwendung von Arbeitsmitteln zum Heben von Lasten". Eine Spezifizierung der Betriebsvorschriften enthält Abschnitt IV "Betrieb" der DGUV-V 54. Dort sind u. a. die folgenden Themen g...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Flüssiggasanlagen / 3.1 Sichere Aufstellung

Die Anlagen müssen grundsätzlich so aufgestellt werden, dass Betrieb, Wartung und Instandhaltung sicher durchgeführt werden können. Flüssiggasanlagen können unterirdisch im Freien oder in Räumen, die nicht unter Erdgleiche liegen, aufgestellt werden. Die Anlagen müssen fest installiert auf Fundamenten aufgestellt und technisch dicht sein. Tritt dennoch Flüssiggas aus, darf es ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Flüssiggasanlagen / 3.3 Prüfungen

Überwachungsbedürftige Flüssiggasanlagen unterliegen den in der Betriebssicherheitsverordnung festgelegten Prüfpflichten. Für nicht überwachungsbedürftige Flüssiggasanlagen sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Prüfungen durchzuführen. Es ist empfehlenswert, sich dabei an die in § 33 DGUV-V 79 aufgeführten Prüfungen und Prüffristen zu orientieren. Überwachungsbedürftige F...mehr